NSA-Kritik: Geheimdienst versucht PR-Offensive

APNSA auf allen Kanälen: Geheimdienst-Chef Alexander wirbt auf einer IT-Konferenz um Vertrauen, sein Vize muss vor dem Senat ran. Immer stärker geraten die Späher auch in den USA selbst unter Druck, eine Umfrage zeigt den wachsenden Ärger der Amerikaner.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-914205.html
  1. #1

    ...

    Daß man allein das Wort "Geheimgericht" verwendet und sich noch für einen guten Demokraten hält, ist unfassbar.
  2. #2

    diese herren

    sollten demnächst besser noch ein weiteres mal hinter sich gucken - denn, wie es terry pratchett so schön gesagt hat: "nur, weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind" (sinngemäß zitiert) 'nuff said.
  3. #3

    Komisch

    Die US-Amerikaner wollen nicht vom eigenen Geheimdienst ausspioniert werden und uns versuchen Friedrich, Schily, Schäuble und Co., eben diese Überwachung schmackhaft zu machen.

    Ich bin fasziniert, wie für den Kampf gegen den Terror die technischen Möglichkeiten als Maß aller Dinge herangezogen werden, wo die Ermittler schon immer Grenzen zu respektieren hatten und wir selbst ja auch mit Grenzen zu leben haben. Ich habe Werkzeuge im Haus, mit denen ich Menschen umbringen könnte. Ich darf es nicht, obwohl es mir technisch möglich ist. Diese Grenze macht Sinn. Aber für den Kampf gegen den Terror gibt es keine Grenze, außer der, was technisch machbar ist...
  4. #4

    Die Herren haben eines vergessen, ...

    ... nämlich zu erwähnen, warum man ihnen überhaupt glauben sollte. Sie leben in einer anderen Welt.
  5. #5

    optional

    Ich höre wohl nicht richtig - wenn für die vielen Milliarden nutzloser Abhörtechnik Polizeibeamte eingestellt würden, gäbe es wirklich mehr Aufklärung. Hier gehts überhaupt nicht um Terrorbekämpfung sondern einzig um Spionage und die Totalkontrolle der Weltbevölkerung. Die Geheimdienste müssen sofort an die kurze Leine und der größte Teil der Mittel gehört gestrichen.
  6. #6

    Der Typ soll sein

    und die Welt in Ruhe lassen.
  7. #7

    Langsam wirkt sich der Widerstand in Deutschland aus.

    Damit haben die USA nicht gerechnet. Es war schon peinlich genug, dass Dank Snowden einiges nach außen drang. Das die Politiker eingewickelt werden können, davon konnten sie ausgehen, aber dass der einfache Bürger, der einmal alle 4 Jahre sich an einer demokratischen Wahl beteiligen darf, sich gegen die Spionage auflehnt, obwohl die Amis doch nur Terrorristen jagen wollen zu unserem Wohl, damit haben sie nicht gerechnet.

    Deutschland hat sich (fast) zu einer Demokratie in 70 Jahren entwickelt, die USA haben sich leider von der Demokratie entfernt (leider auch noch einige andere Länder), damit haben die USA nicht gerechnet.

    Vielleicht war das eine Notbremse in letzter Sekunde?

    Wenn es ein Umdenken in der amerikanischen Politik gibt, dann kommen wir dem Ziel näher, diesen ganzen Schwachsinn auf ein vernünftiges Mass zurück zu schrauben. Da unsere deutsche politische Klasse sowieso kein Rückgrat hat, wird sie sicherlich anschließend erklären, dass es ihnen Dank der Kanzlerin gelungen ist, die USA zum Einlenken zu bewegen. Das bringt dann Frau Murksel wieder ein paar Stimmen mehr ein.

    Ich schreibe jedenfalls weiter zu diesem Thema, bis die Politik unsere Überwachung nach den Grundsätzen unserer Verfassung einhält.

    hbommy
  8. #8

    Edward Snowden hat es geschafft !!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    NSA auf allen Kanälen: Geheimdienst-Chef Alexander wirbt auf einer IT-Konferenz um Vertrauen, sein Vize muss vor dem Senat ran. Immer stärker geraten die Späher auch in den USA selbst unter Druck, eine Umfrage zeigt den wachsenden Ärger der Amerikaner.
    Da kommt die US-Regierung nicht mehr raus.

    The most honest three and a half minutes of television (german subtitled) - YouTube
  9. #9

    Unfassbar

    Überwachung sei "Standard in anderen Ländern"... Ja in so lupenreinen Demokratien wie China und Russland. Gehts noch bigotter, NSA?