Lammerts anonymer Plagiatsjäger: Robert Schmidt, Phantom der Fußnoten

CorbisPedantischer Besserwisser oder akademischer Superheld? "Robert Schmidt" nennt sich der anonyme Plagiatsjäger, der Bundestagspräsident Lammert unsaubere Methoden in dessen Doktorarbeit vorwirft. Was treibt ihn an? Wie arbeitet er? Und was genau hat er entdeckt?

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-914135.html
  1. #1

    Denunziant

    Wer auch immer dieser Robert Schmidt sein sollte. Es ist ein fieser Denunziant, der Feige aus der Deckung heraus schießt. Solche Menschen sollten einfach nicht beachtet werden. Hat er uns, berechtigt oder nicht berechtigt, etwas zu erzählen, dann offen und Ehrlich!
  2. #2

    Bedauernswerte Plagiatsjäger

    Solche Leute sollten mal zum Psychiater gehen. Anstatt die zeit zu verplempern sollte dieser Mann ordentlich Arbeiten gehen. irgendetwas kann an ihm nicht stimmen! Übersteigerter Gerechtigkeitswahn, selbsternannter Richter über wissenschaftliches Arbeiten? Solche Leute können einem nur suspekt sein. Wer in der Gesellschaft steht, der hat für solchen Unsinn nicht viel übrig. Und die presse spielt mit, anstatt die Untersuchungen abzuwarten. Früher galten anonyme Hinweise dieser Art als Krankhaft. Die Gesellschaft sollte solche ächten, solange sie sich nicht zu ihrem Tun mit vollen Namen bekennen. Angst vor einem Staatsanwalt wegen unzulänglicher Anschuldigen? Der schlimmste Mann im ganzen Land ist der Herr Denunziant, daran hat sich bis heute nichts geändert ...
  3. #3

    Vermeintlicher Qualitätsjournalismus?

    Vermeintlich bedeutet: irrtümlich, zu Unrecht angenommen. Das ist aber hier nicht gemeint, denn ein Irrtum wird Herrn Schmidt nicht nachgewiesen.
  4. #4

    optional

    Man muss wissen, dass die Promotion auch mit einer Bewertung einhergeht. Eventuell haben diese unsauberen Passagen damals bereits zu einer schlechteren Bewertung geführt? Ansonsten halte ich die Lammert-Schelte für einen Sturm im Reagenzglas...
  5. #5

    Dr.No

    Irgendwie beschleicht mich die Vermutung, dass wir noch öfters von "Robert Schmidt" hören werden. Fleiß, Überzeugung und akribisches Arbeiten sind seine Leitmotive.

    Also meine lieben Politiker "an der Spitze", sofern Ihr im akademischen Bereich beschissen habt, sind für Euch schwere Zeiten angebrochen. Nun heisst es: Ehrlich sein, gute Arbeit leisten. Und richtig zitieren lernen ;) Glück Auf!
  6. #6

    wahrscheinlich

    ist as keine Person sondern eine ganze Gruppe, die von Menschen mit entsprechenden Interessen bezahlt werden. Joschka hat Mollies geworfen. Andere mit der Stasi zusammen gearbeitet oder Sex mit Kindern für normal gehalten. Es wird Zeit, dass sich die Universitäten solchem Schwachsinn verweigern. Selbst Totschlag verjährt nach StGb nach 20 Jahren. (bis max 30).

    Wenn man heiratet heisst es:" so möge er jetzt sprechen oder für immer schweigen".

    Gleiches sollten wir in solchen Fällen unseren Volksvertretern zugestehen.
  7. #7

    Beschämend

    Der Herr "Robert Schmidt" sollte sich eine Arbeit suchen und was sinnvolles und wertschaffendes machen oder vielleicht selber eine Doktorarbeit schreiben anstatt andere anonym anzuschwärzen.
  8. #8

    Einfach nur Unsinn

    Was dieser "Robert Schmidt" da entdeckt haben will, ist kein Plagiat (!)

    Ein Plagiat kann nur dann vorliegen, wenn etwas einen urheberrechtlichen Schutz genießt. Dazu muss es eine gewisse Schöpfungshöhe erreichen.

    Die Übernahme von Fußnoten, die man selber nachgesehen hat ist wissensschaftlich völlig in Ordnung. Sonst könnte eine wissenschaftliche Literaturarbeit ja gar nicht mehr stattfinden, sobald eine Quelle einmal von einem Dritten zitiert wurde. Dies ist völlig in Ordnung und auch Usus.

    Problematischer ist es, wenn ein Sekundärzitat vorgenommen wird, d.h. die Originalquelle nie überprüft wurde.

    Auch das ist (leider) Usus und ich bin mir sicher, dass in vielen von mir betreuten BA, MA- und Dipl.Arbeiten solche Sekundärzitate vorkommen.

    Dies ist nur dann unproblematisch, wenn die Originalquelle trotz ernsthafter Bemühungen nicht beschafft werden kann und dann auch nur, wenn das Werk, aus dem zitiert wird, mit den Worten "zit. nach" angegeben wird. So ist es wahrscheinlich nicht jedem möglich, aus geschichlichen Originaldokumenten zu zitieren.

    Aber: Hierbei handelt es sich nicht um ein Plagiat, da der Quellenrecherche die Schöpfungshöhe regelmäßig fehlen dürfte. Es ist ein Mangel in der Arbeit, der idR zu einer Abstufung der Bewertung führt. Nicht jedoch zu einer Einstufung als Plagiat.

    Hier handelt es sich ganz klar um Wahlkampfgetümmel.
  9. #9

    Pedanterie

    Es ist eine typisch deutsche Eigenschaft, zur Pedanteie zu neigen. Wenn man sich einmal überlegt, wieviel ehrliche Arbeit man leisten kann in der Zeit, die man so für sein Hobby aufwendet, könnte das Ergebnis Früchte tragen.