Juli-Daten: Sommerflaute lässt Arbeitslosenzahl leicht steigen

DPAIm Juli waren 49.000 mehr Menschen arbeitslos als im Juni, die Zahl der Jobsuchenden stieg auf über 2,9 Millionen. Die Bundesagentur sieht darin dennoch eine gute Nachricht: Berücksichtige man die jahreszeitlichen Einflüsse, sei die Erwerbslosenzahl weiter gesunken.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-914023.html
  1. #1

    diese Gelüge

    Wann kommt endlich die wahre Statistik, nicht die gewaschene und geföhnte. Vielleicht sollte Spon, neben den Lügenzahlen doch immer die reelle Zahl der Arbeitssuchenden setzen. Es ist ja nicht mehr auszuhalten mit dieser Lügenregierung , Murksel und Co
  2. #2

    blubber Blase

    ich habe diesen Sommer einen Job abgekriegt nach Jahren der Qual in der Selbstlosig ähh Selbstständigkeit aber obwohl ich sehr qualifiziert bin und gut verdiene, für meine jetztige Arbeit hätte ich nichtmal einen Hauptschulabschluss gebraucht. Ich fühle mich schon immer notorisch unterfordert weshalb ich auch nur flausen im Kopf habe. Meine Kollegen halten sich allerdings für Genies obwohl unsere Arbeit nur ein wenig sozial skills erfordert den technischen Teil könnte jeder aber alle haben Angst davor! Ende mit dem Ratespiel aus welcher Branche komme ich?
  3. #3

    Sommerflaute

    kann doch nicht sein, wenn die Bund, Ländern und Gemeinden zustehenden gemeinschaftlichen Steuern erbrachten mit 426,2 Mrd. € im Jahr 2012 insgesamt 71,0 % der gesamten Steuereinnahmen (vergleiche Abbildung 2). Die Wachstumsrate der gemeinschaftlichen Steuern lag mit 5,6 % gegenüber dem Vorjahr beträchtlich über dem Zuwachs der Steuereinnahmen insgesamt (+ 4,7 %). Damit erhöhte sich ihr Anteil am Gesamtaufkommen gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte. Den größten relativen Zuwachs aller Steuerarten erzielte die veranlagte Einkommensteuer (+ 16,5 %), gefolgt von den nicht veranlagten Steuern vom Ertrag (+ 10,6 %) und der Körperschaftsteuer (+ 8,3 %). Sie trugen zusammen mit 8,5 Mrd. € zur Zunahme der gemeinschaftlichen Steuern bei. Den größten absoluten Beitrag zur Entwicklung der gemeinschaftlichen Steuern leistete jedoch die Lohnsteuer mit 9,3 Mrd. € (+ 6,7 %) Mehreinnahmen. Ihr Anteil an den gesamten Steuereinnahmen betrug im Jahr 2012 insgesamt 24,8 %. Wegen der moderaten Entwicklung der relevanten Komponenten der Inlandsnachfrage blieben die Steuern vom Umsatz mit einem Zuwachs von 2,4 % erheblich hinter der Aufkommensentwicklung sowohl der gewinnabhängigen Steuern als auch der Lohnsteuer zurück. Sie erzielten damit einen absoluten Zuwachs von 4,6 Mrd. € und trugen zu fast einem Drittel des Gesamtaufkommens (32,4 %) bei. Auch beim Aufkommen der Abgeltungsteuer aus Zins- und Veräußerungserträgen konnte nach den erheblichen Rückgängen in den vergangenen drei Jahren erstmals wieder ein leichter Anstieg um 2,7 % verbucht werden.
    Schäuble macht das schon !
  4. #4

    Zitat von tob99 Beitrag anzeigen
    Wann kommt endlich die wahre Statistik, nicht die gewaschene und geföhnte. Vielleicht sollte Spon, neben den Lügenzahlen doch immer die reelle Zahl der Arbeitssuchenden setzen. Es ist ja nicht mehr auszuhalten mit dieser Lügenregierung , Murksel und Co
    Ws haben Sie für ein Problem gleich wieder Lüge zu schreien. Eine Arbeitslosenzahl gibt es nicht, es gibt Definitionen die zu unteschiedlichen Zahlen kommen. Das ist was ganz Natürliches in den Sozialwissenschaften und hat nichts mit Lüge etc zu tun. Überigens gibt es auch keine reele Zahl der Arbeitssuchenden, sondern nur die Anzahl die sich beim Arbeitsamt so gemeldet haben.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Juli waren 49.000 mehr Menschen arbeitslos als im Juni, die Zahl der Jobsuchenden stieg auf über 2,9 Millionen. Die Bundesagentur sieht darin dennoch eine gute Nachricht: Berücksichtige man die jahreszeitlichen Einflüsse, sei die Erwerbslosenzahl weiter gesunken.

    Juli-Daten: Sommerflaute lässt Arbeitslosenzahl leicht steigen - SPIEGEL ONLINE
    Sommerflaute. Kalte Winter. Schlechte Konjunktur.

    Was darf sonst noch sein? Schlecht qualifizierte Bewerber. Fachkräftemangel. Auftragsrückgang.

    Fachkraft ist kein definierter Begriff. Der eine versteht einen Akademiker, der andere eine Person mit Berufsausbildung darunter.
    Auftragsrückgänge beschreiben zumeist nur einzelne Branchen.
    Schlechte Konjunktur? Keine Ahnung was damit gemeint ist.
    Sommerflaute - kalte Winter. Darf es noch ein trister Frühling sein?

    Mangel herrscht natürlich in den Branchen wie der Bauindustrie oder am Fließband. Warum? Weil es immer mehr Akademiker gibt, die diese Jobs nicht ausüben. Warum? Ein Mechatroniker wird für eine solche Tätigkeit zwar mindestens gesucht, aber wie lange soll jemand, der gelernt hat zu entwickeln einen Fließbandjob machen? Der Durchschnitt wechselt immens schnell weg von dieser Tätigkeit! Er ist somit "schlecht qualifiziert" für einen solchen Job.

    Schlagwörter über Schlagwörter: Herr Möller ("Mythen der Arbeitswelt") - bitte übernehmen Sie und machen Sie einen Überichtsartikel zu den vielen ständigen Begriffen, die hier auftauchen. Es geht hier mit den Erklärungen langsam so drunter und drüber wie mit den Erklärungen an der Börse. Da ist am einen Tag die Erklärung gut um einen Kursanstieg zu erklären und am anderen Tag wird die gleiche Erklärung bemüht um einen Kursrückgang zu erklären.

    Es darf nicht so weitergehen, dass sich jeder einen Begriff so zurechtbiegt wie es ihm gefällt. Weder Journalisten sollen das dürfen noch Konzernleiter. Denn sonst können wir aufhören unsere Sprache überhaupt zu verwenden und nur noch Bilder malen! Das ist dann wahrscheinlich präzieser als ein solcher Sprachgebrauch. Die Ökonomen oder Gesetze definieren die Begriffe und dann werden sie so dermaßen zurechtgebogen, dass aus dem Verbrechen Steuerhinterziehung (laut Wikipedia: "Die Steuerhinterziehung ist in Deutschland eine Steuerstraftat, die nach § 370 der Abgabenordnung (AO) mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder einer Geldstrafe geahndet wird.") eine kleine Sünde (oder gar Notwehr) wird, wenn es gerade passt. So kritiklos sollten wir nicht nur die Misstände dulden, sondern eben auch diese kreativen Wortkreationen klipp und klar enttarnen. Auch das Polit-Neusprech hat häufig nichts mehr mit der Definition der Wörter zu tun, die sie verwenden.
  6. #6

    Bundeslüge

    Die Bezeichnung BundesAGENTUR soll suggerieren dass hier Interessen vertreten werden, Vermittlungen stattfinden und Leistungen erbracht werden.
    Wer auch nur über einen kürzesten Zeitraum gezwungen war, mit dieser "Agentur" zusammen zu arbeiten, weiß aber dass diese Behörde nur ein Klotz am Bein ist und einen regelrecht daran hindert, eine neue Perspektive zu schaffen. Keinesfalls darf man erwarten, dass auch nur eins der in der Namensänderung von "Amt" auf "Agentur" implizierten Versprechen gehalten wird.
    Warum sonst wird arbeitslosen Akademikern verschwiegen dass man sich jederzeit und so lange man möchte vom Leistungsbezug abmelden kann um als freier Mitarbeiter Geld zu verdienen. Erst ab sechs Woche müsste man wieder persönlich hin um sich zurück zu melden, der Aufwand wäre aber auch dann noch gering. Stattdessen wird Druck ausgeübt, man erhält Job-Angebote in 150 km Entfernung und die Information, man dürfe entweder wenige Stunden oder für 250 ? im Monat arbeiten (das kratzt nicht einmal ansatzweise an meinem Tagessatz und wäre völlig absurd).
    Als wäre dieses Verschweigen nicht schon Skandal genug werden im Hochschulteam Veranstaltungen abgehalten, in denen Angst geschürt werden soll. Erwachsenen Menschen mit akademischen Titel zwischen 20 und 60 ++ Jahren, die in ihrem Leben sicherlich mehr geleistet haben als die Amts-Mitarbeiter die diese Veranstaltungen führen, müssen sich von eben diesen unter dem Druck des Leistungsentzuges damit drohen lassen, dass Hartz IV garantiert kein Ausflug wird und man es besser lassen sollte.
    Die Ausrichtung dieses Amtes, das die Bezeichnung Agentur nicht verdient, ist klar: Arbeitslose so schnell wie möglich irgendwo hin abdrängen, Hauptsache raus aus der Statistik und auf keinen Fall nachhaltig in eine Perspektive investieren. Nicht umsonst wurde Frau von der Leyen... angebracht wäre hier wirklich der Name Laien.. vom Handelsblatt für ihre Kürzungen im Existenzgründungs-Sektor abgewatscht.
    Und da wundert sich noch jemanden über diese dilettantisch frisierten Zahlen?
    Wesentlich schlimmer ist, dass wir eine fünfstellige Zahl an Amts-Mitarbeitern von mühsam erarbeiteten Steuergeldern finanzieren, die zu 90% kein Mensch braucht und die unser Geld auf unnötigen Schulungen, für Zweitwohnungen, BMWs als Dienstwagen und Hotelzimmer verprassen und ansonsten nichts zur Gesellschaft beitragen als solch hirnrissige Statistiken mit "Bereinigungen" schön zu rechnen.
  7. #7

    Schätzung

    Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass die Arbeitslosenzahl bei ca. 3,9 Millionen liegt. Man kann also ca. 1 Million dazu zählen. Der Unterschied ergibt sich, da die BA bestimmte Arbeitslose nicht in ihrer Statistik berücksichtigt.
  8. #8

    "Sommerflaute"

    Wo ist die Sommerflaute? Vielleicht im Arbeitsamt.

    Bin Freiberufler - habe mich letzte Woche als "arbeitssuchend" gemeldet.
    Termin, um "meine aktuelle berufliche Situation" zu besprechen?
    In knapp zwei Monaten.
    Also schon mal knapp 2 Monate Arbeitssuchend, ohne jede Vermittlung.
    Vielleicht hätten wir einige Arbeitssuchende weniger, wenn die "Agentur für Arbeit" arbeiten würde.
  9. #9

    Zitat von makrosoft Beitrag anzeigen
    Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass die Arbeitslosenzahl bei ca. 3,9 Millionen liegt. Man kann also ca. 1 Million dazu zählen. Der Unterschied ergibt sich, da die BA bestimmte Arbeitslose nicht in ihrer Statistik berücksichtigt.
    Von wem stammen denn diese "seriösen Schätzungen"? Vielleicht von der Bundesagentur für Arbeit selbst, die als Zahl der Unterbeschäftigten 3,87 Mio. angibt?