Doping im Radsport: Ullrich würde Armstrong Tour-Siege zurückgeben

REUTERSNeues vom Doper Jan Ullrich: Der frühere Radsport-Profi würde Lance Armstrong die sieben Tour-de-France-Titel zurückgeben, die der US-Amerikaner wegen Dopings aberkannt bekommen hatte. Begründung: "Die Zeit damals war eben so."

http://www.spiegel.de/sport/sonst/ra...-a-914019.html
  1. #1

    ....

    ah verstehe - die Zeit war so.

    Prima wie leicht der Mann sich das macht, man sollte ihn zu Regresszahlungen verdonnern. Er hat alle Radsportfreunde beschi....., bin keiner aber diese Aussage würde mich sehr treffen.

    Was ist wenn jeder beschei... und damit sein Geld verdient, sooo sind die Zeiten nicht. Jedenfalls nicht für die Mehrheit der Bürger.
  2. #2

    Lustig

    Die Auswirkungen des Dopings scheinen auch die Leistung des Gehirns zu beeinträchtigen. Was Herr Ullrich von sich gibt, ist schon seit einiger Zeit nicht mehr rational erklärbar. Am Besten, er gerät in Vergessenheit in seinen Schweizer Exil. Genug Geld wird er ja wohl verdient haben durch seinen Betrug.
  3. #3

    Siege der Pharmaunternehmen

    Mehr und mehr verfestigt sich der Eindruck, dass keine wirklichen Siege von Sportlern mehr gibt, sondern nur die Pharmaunternehmen, die Ärzte und die trickreichsten Teams einen Preis gewinnen können. Mit Apfelsaft und Kaffee gewinnt heute kein Sportler mehr. Alle brauchen Betreuer für alle möglichen körperlichen und seelischen Probleme. Man muss sich fragen, ob eine weitere Kommerzialisierung des Spitzensports oder des Sports überhaupt geduldet werden soll.
  4. #4

    Jedes Wort...

    ...das Ulrich sagt, ist eines zu viel. Was bezweckt der Mann eigentlich? Sein Name ist bei allen verbrannt...warum drängt er so in die Medien...soll er doch seine Knete in der Schweiz verbraten und die Klappe halten...alles was er erreicht hat, hat er seinen Fans zu verdanken....und die hat er belogen und betrogen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Neues vom Doper Jan Ullrich: Der frühere Radsport-Profi würde Lance Armstrong die sieben Tour-de-France-Titel zurückgeben, die der US-Amerikaner wegen Dopings aberkannt bekommen hatte. Begründung: "Die Zeit damals war eben so."

    Radsport: Ullrich würde Armstrong Tour-Siege zurückgeben - SPIEGEL ONLINE
    Die Siege kann Armstrong eh keiner nehmen. Aber Ullrich hat recht, es ist ein Witz und an Dummheit nicht zu überbieten, ihn aus den Listen zu streichen, während man die ebenfalls gedopten Zweit- und Drittplazierten und alle anderen stehen läßt!
  6. #6

    Es ist völlig egal, ob die Zeit damals reif war. Doping darf man niemals tolerieren. Jemand der denkt, er könnte mit Doping, sein Selbstwertgefühl steigern, darf nicht als Sportler bezeichnet werden. Ullrich denkt jetzt, weil er sich geoutet hat, hätte er mehr zu sagen. Solche Menschen darf man keine Beachtung geben.
  7. #7

    Unverschämt

    Dass sich dieser feige, lügende Mensch nicht versteckt und seine Klappe hält ist unerträglich. Natürlich würde er anderen Lügnern helfen - damit er selbst besser behandelt wird. Hoffentlich wird ihm jeder einzelne Erfolg aberkannt - als Mahnmal für alle Nachahmer.

    "Das war damals eben so". Ja, das haben wir in Deutschland schon öfter gehört - aber dadurch wird es nicht besser.
  8. #8

    Deutschlands Kollektivversagen

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    ah verstehe - die Zeit war so.

    Prima wie leicht der Mann sich das macht, man sollte ihn zu Regresszahlungen verdonnern. Er hat alle Radsportfreunde beschi....., bin keiner aber diese Aussage würde mich sehr treffen.
    Meine Frau kommt aus Nepal, und das erste was ihr hier in Deutschland auffiel waren die Schuldzuweisungen. Hier ist das Wetter oft schuld. Die Eisglätte. Der Baum am Strassenrand. Die Temperatur. Die Nässe. Und natürlich die Zeit.
    Wann endlich werden wir diese Übeltäter vor Gericht stellen und wegschließen?
  9. #9

    die Zeiten...

    waren so .. und sind es immer noch.
    Für mich ist es nachvollziehbar, wie ulle sich verhält.
    Weniger nachvollziehbar finde ich das absolut scheinheilige Verhalten des Großteils des Radsportumfelds.
    Das gilt für Fans wie Verantwortliche.

    Die jungs die dopen und gedopt haben sind meiner Meinung nach in einer Art Suchtsituation und oft genug die armen Schweine. Vorher ins System gepresst und hinterher fallengelassen.

    Ist doch auch klar, das sich kein Unrechtsbewusstsein einstellt.

    Entweder man macht JEDWEDEN Leistungssport mit massivstem (finanziellen und medizinischen) Einsatz ?dopingfrei? ... Oder man lässt das scheinheilige gesabbel.