Fußballprofis auf dem Abstellgleis: Die Aussortierten

Getty ImagesSie sind Bundesligastars - und landen plötzlich auf dem Abstellgleis: Hoffenheim hat eine eigene Trainingsgruppe für unerwünschte Spieler gebildet, der Hamburger SV bietet einige Profis trotz laufender Verträge zum Kauf an. Dürfen Vereine Spieler einfach ausmustern?

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-913676.html
  1. #1

    Kacar

    der arme Kacar. Nicht nur aussortiert, sondern sogar schon vergessen. Oder gar schon bei den Bildagenturen aussortiert?
    Das auf dem Bild ist auf jeden Fall nicht Kacar, sondern Milan Badel...
  2. #2

    juhu Buli

    Endlich wieder Fussball!
    Tim Wiese wäre in jedem Unternehmen der Welt im hohen Bogen geflogen bei seinem Tutenchamun verhalten. Bei Derdiyok kann ich es weniger nachvollziehen aber in Hoffe hat er wirklich nicht gut gespielt. Scharner vom HSV hat sein Grab selber geschaufelt letzte Saison hatte er ganz gute Karten nach der Verletzung aber zack peinliche Rote Karte geholt ausserdem Vom Präsidium des Österreichischen Fußballbundes am 17. August 2012 einstimmig als Aktiver für immer von der Nationalmannschaft ausgeschlossen.

    Die hier gelisteten Spieler haben ihre Fettnäpfchen selber gesucht und Sie wundern sich ihrer hinterlassenen Fussabdrücke, fragen sie doch mal die Spieler ob sie heute noch denken das ihr Verhalten angebracht war/ist.
  3. #3

    Fairplay

    Es ist doch ok, wenn man einem Spieler sagt, dass man sich von ihm trennen will und eine für beide Seiten akzeptable Lösung sucht. Wenn allerdings Spieler unfair behandelt werden, ist irgendwann auch die Grenze zum Mobbing überschritten.
  4. #4

    Die Chancenreichen

    Ein Spieler sollte es positiv sehen. Wie Wiese. Endlich hat er die Gelegenheit, den geschundene Körper richtig zu regenerieren und mit einem lockeren Training fit zu bleiben. Auch kann er mal wieder den Kopf trainieren und ganz andere Aspekte des Lebens -die sehr befruchtend wirken können- kennenlernen.

    Und wenn es dann noch unbedingt in der Fussballer-Karriere weitergehen kann und soll, braucht er doch nur zu warten. In den hohen Spielklassen gehen die Profis sich gegenseitig so in die Knochen, dass es Körperverletzungen gibt. Und schon ist man der begehrte Retter in der Not und kann sich beim nächsten Spiel gegen die alte Mannschaft richtig revanchieren.

    Es gab schon Spieler, die ausgemustert wurden und dann in ihrem nächsten Vereine dem alten Verein den Todesstoss versetzten. Mit der grossen inneren Befriedigung, dass seine Qualitäten endlich anerkannt werden mussten.
  5. #5

    Das kommt auf den Blickpunkt an, ...

    ... Kamerad Heidel: Aus Sicht des Spielers ist natürlich sowohl bei abgelehntem vorzeitigen Wechsel als auch bei vorzeitigem Abschieben der Verein der Üble. Aber aus Sicht des Vereinsmanagements ist in beiden Fällen der Spieler der Böse Bube, weil er erstens vorzeitig weg möchte und zweiten nicht gehen will. Das ist ein Unentschieden, nicht ein ungerechtfertigter Sieg einer Seite! Also keine falschen Tränen bitte!
  6. #6

    Ich muss Heidel - auch wenn ich ihn und seine Arbeit schätze - widersprechen: Es ist ein unterschied ob ich einem Spieler "offen und fair" sage, dass er keine Chance mehr in meinem Team hat, oder ob ich ihn diskriminiere, eine eigene aussortierten Gruppe bilde und ihn psychisch unter Druck setze.

    Bei Spielern wird immer gemeckert, sie sollen ihre Verträge schätzen und einhalten, Vereine müssen das auch. HSV + Hoffenheim geben ein unglaublich schlechtes Bild ab in dieser Situation.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dürfen Vereine Spieler einfach ausmustern?

    Fußball-Bundesliga: Aussortierte Profis - SPIEGEL ONLINE
    Warum denn nicht? Ein beträchtlicher Teil der Spieler hofft aufs große Geld indem er gehandelt wird wie Ware - das Ausmustern und Verkauf gehört da eben dann auch dazu...
  8. #8

    Fussball Profis

    werden in der Regel gut bezahlt. Was ist denn schlimm wenn sie nicht mehr ins Konzept passen, aussortiert werden und sich einen neuen Verein suchen koennen ? Ein Hausverbot in der Kantine wie in Hoffenheim ist natuerlich Bloedsinn und zeigt eher die Unprofessionalitaet der Verantwortlichen. In allen kreativen Berufen, welche enorme Einkommensmoeglichkeiten, ist das Risiko auch entsprechend hoch.
  9. #9

    Zitat von laffleur Beitrag anzeigen
    Ich muss Heidel - auch wenn ich ihn und seine Arbeit schätze - widersprechen: Es ist ein unterschied ob ich einem Spieler "offen und fair" sage, dass er keine Chance mehr in meinem Team hat, oder ob ich ihn diskriminiere, eine eigene aussortierten Gruppe bilde und ihn psychisch unter Druck setze.

    Bei Spielern wird immer gemeckert, sie sollen ihre Verträge schätzen und einhalten, Vereine müssen das auch. HSV + Hoffenheim geben ein unglaublich schlechtes Bild ab in dieser Situation.
    Huch bin wohl im falschem Film!
    1. Welcher Spieler soll/muss (jetzt komm mir nicht mir Levy)seinen Vertrag einhalten? In der Regel lassen die Clubs die Spieler ziehen damit keine Unruhe entsteht sehr selten müssen Spieler bleiben wenn gute Angebote vorliegen.
    2. Wo ist der Druck ? Die Spieler bekommen Unsummen und reissen sofort ihren Mund auf wenn sie mal nicht spielen, Druck wären Leistungsbezogene Verträge das trauen sich diese Waschlappen nicht denn das würde ja noch mehr Diziplin einfordern. Tesche tut mir ein wenig leid aber als er zum HSV gegangen ist dachte ich was will der da er hat maximal Zweitliganiveau na und bei Kacar hat einfach die Entwicklung nicht gepasst seid er von Hertha weg ist, ich denke 4 schwache Jahre reichen für das Abstellgleis.
    Wie schon erwähnt jeder hier genannte hat seine eigene Geschichte und die ist alles andere als traurig sondern eher peinlich.