Plagiatsvorwürfe : Wissenschaftler stellen sich hinter Lammert

DPANorbert Lammert soll sich in seiner Doktorarbeit aus ihren Werken bedient haben - doch zwei Wissenschaftler stützen nun den Bundestagspräsidenten. In der "Süddeutschen Zeitung" werfen die Politologen vielmehr dem anonymen Plagiatejäger unseriöse Arbeit vor.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-913993.html
  1. #1

    merkwürdig

    einige Mitmenschen scheinen politisches Engagement so zu verstehen, das man gezielt Leute fertig macht, weniger mit Fehlverhalten in deren Ämtern oder durch politische Diskussion, sondern durch fragwürdige Suchen nach irgendwelchen patzern in Doktorarbeiten.
    Ich wette , man kann auf diese Art die Hälfte aller Doktorarbeiten Deutschlands in Frage stellen.
    Keiner hat sich bisher die >Frage gestellt, was das für ein politischer Stil ist. War es ein Zufall, das just ein bekannter Jurprofessor, der mit Andrea Nahles in einem linken Arbeitskreis der SPD eng zusammenarbeitet, die Doktorarbeit des Herrn Guttenberg zerpflückte? Hm,es hat ih ja völlig überraswcht, was für eine Lawine er da losgetreten habe, kommentierte er damals. So ein Unschuldsengel.
  2. #2

    Verjährung einführen bei gleichzeitiger schärferer Prüfung der Arbeit vor der Titelvergabe

    Der Plagiatsvorwurf wird zunehmend als Waffe eingesetzt, unabhängig davon ob ein Plagiat vorliegt oder nicht. Daher wäre es sinnvoll eine Art Verjährung einfzuführen, um dieses zu beenden. Während Spicken in der Schule als "Heldentat" gilt, wird für gleiches bei Doktorarbeiten fast schon die Todesstrafe gefordert. Das macht keinen Sinn. Daneben ist es auch aus wissenschaftlicher Sicht vollkommen irrelevant, wenn sich eine Arbeit nach 30 Jahren als Plagiat herausstellt: Die Verwendung dieser Arbeit für andere Werke läßt sich ja schließlich nicht mehr rückgängig machen.

    Gleichzeitig mit eine Verjährung sollte man aber eine bessere Prüfung der Arbeiten vor der Titelvergabe einführen, denn da gehört die Prüfung ja auch hin. Und darunter fallen dann auch alle Arbeiten und nicht nur die Arbeiten, die später prominent werden.
  3. #3

    ...!

    250 Arbeitsstunden für sowas?! Der gute Mann sollte seine Zeit sinnvoll nutzen und uns mit Halbwahrheiten verschonen - wenn er sich seiner Sache sicher ist, soll er das gefälligst so ausdrücken und sich persönlich dazu äußern. Die Zeiten der Hexenjagd sind vorbei, ich halte nichts von Leuten, die andere anonym an den Pranger stellen, ohne sich selbst zu erkennen zu geben. Wenn er nicht in der Öffentlichkeit stehen möchte, soll er sich bitte ein anderes Hobby suchen!
  4. #4

    Komische Häufung von Skandalen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Norbert Lammert soll sich in seiner Doktorarbeit aus ihren Werken bedient haben - doch zwei Wissenschaftler stützen nun den Bundestagspräsidenten. In der "Süddeutschen Zeitung" werfen die Politologen vielmehr dem anonymen Plagiatejäger unseriöse Arbeit vor.

    Wissenschaftler unterstützen Lammert in Plagiatsaffäre - SPIEGEL ONLINE
    Die SPD hat viele Anhänger im Bildungsbetrieb. Komisch das solche "Skandale" immer direkt vor Wahlen kommen.

    Außerdem hat eine Teilschuld auch das Gremium das ihm damals den Dr. zugesprochen hat. Deren Aufgabe sollte es sein die Arbeit zu überprüfen... Jahrzehnte später irgendwelche Fehler zu suchen ist einfach nur beschämend für die Opposition und/oder irgendwelche Kleingeister.

    Gleiche gilt bei Gutenberg ... einzige Fehler von Gutenberg war es nicht zu gestehen... erst dadurch war für mich ein Rücktritt zwingend geworden.
  5. #5

    Warum

    Arbeitet dieser "Robert Schmidt" anonym? Ich sehe den eher als einen Denunzianten, gab es doch schon in Deutschland, da nannte man es Blockwarte.
  6. #6

    Berufsdenunziant

    Ein feiger Berufsdenunziant benutzt Presse und Internet um seine schlecht recherchierten Anschuldigungen fokussiert auf eine bestimmte politische Richtung zu verbreiten. Da fühlt sich ab jetzt jeder leidlich begabte Amateur-Detektiv berufen und die Presse greift es dankbar auf? Wo bleibt die Pflicht der Presse zur eigenen Recherche? Armes Deutschland, wir sind eben doch ein Volk von Denunzianten und Blockwarten.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der "Süddeutschen Zeitung" werfen die Politologen vielmehr dem anonymen Plagiatejäger unseriöse Arbeit vor.
    Nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis sollte Hinweisen anonymer Plagiatjäger nicht nachgegangen werden, s. http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_i...gaenzungen.pdf
    Grundsätzlich gebietet eine zweckmäßige Untersuchung die Namensnennung des Whistleblowers.[...] Anzeigen sind von allen Beteiligten vertraulich zu behandeln. Die Vertraulichkeit dient dem Schutz des Whistleblowers sowie demjenigen, gegen den sich ein Verdacht richtet. Vor ab-schließender Überprüfung eines angezeigten Verdachts eines möglichen wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist eine Vorverurteilung der betroffenen Person unbedingt zu vermeiden (hierzu auch Empfehlung 8, S.15).
  8. #8

    Verstehe ich

    Kann ich nachvollziehehen warum sie sich besser hinter Lammert stellen als vor ihn und auch das sie ihn stützen. Der Herr fällt nämlich bald und in der Schusslinie möchten die beiden "Experten" auch nicht stehen. Rette sich wer kann.
  9. #9

    Voll daneben!

    Nun ist aber gut! Was soll denn dieses ganze Theater? Eine Diss von vor zig Jahren mit den Mitteln der heutigen Zeit (Neuland!!) auf "Plagiate" abzuchecken. Ich bin sicher, daß da immer was gefunden werden kann. Meiner Meinung nach macht sich der Plagiatsjäger langsam lächerlich!