Kaffee-Kochen beim Campen: Filtern, drücken oder dampfen?

DPAKein Morgen ohne Kaffee! Echte Genießer wollen nicht mal beim Camping auf ihren Frischgebrühten verzichten. Wie gelingt der Genuss am besten - mit Filter, "Runterdrück-Kanne" oder Handpresse? Der Test.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-867605.html
  1. #1

    optional

    Sehr schöner und kompetenter Artikel. Aus eigener Erfahrung kann ich das Fazit von Herrn Schweiger (AeroPress) nur bestätigen!
  2. #2

    Baumwolle

    Die simpelste, billigste, leckerste und umweltfreundlichste Methode fehlt: der Baumwollbeutel. Erhältlich in jedem Teegeschäft und seit jeher DIE Filtermethode, die auch in den Kaffeenationen Mittel- und Südamerikas genutzt wird.
  3. #3

    Hochgebirge

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kein Morgen ohne Kaffee! Echte Genießer wollen nicht mal beim Camping auf ihren Frischgebrühten verzichten. Wie gelingt der Genuss am besten - mit Filter, "Runterdrück-Kanne" oder Handpresse? Der Test.

    Camping: Welche Methode beim Kaffeekochen die beste ist - SPIEGEL ONLINE
    Da es ja unter anderem um Frau Kaltenbrunner am K2 geht (1. Bild), fehlt mir in dem Artikel der Hinweis darauf, wie weit sich die vorgestellten Methoden der Kaffeezubereitung auch für das Hochgebirge eignen. Die "optimale Zubereitungstemperatur" von 92 bis 96 Grad ist jedenfalls in einem richtigen Höhenlager ohne Druck nicht erreichbar. (Der Siedepunkt des Wassers liegt in 3000 Meter Höhe unter 90 Grad, bei 6000 Meter schon deutlich unter 80 Grad.) "Der Test" der verschiedenen Zubereitungsweisen auf dem letzten Höhenlager am K2 mit Geschmacksvergleich wäre also erst noch durchzuführen.
  4. #4

    Da fehlt doch was

    In dieser Liste fehlt doch eindeutigt die einfachste Methode zum Kaffee machen überhaupt.
    Blechkanne nehmen Kaffeepulver rein, Zucker dazu, Wasser rein, umrühren und aufs Feuer stellen. Kurz kochen lassen ein wenig zeit zum absetzten geben und fertig.
  5. #5

    Kaffee beim Camping minimalistisch...

    Kaffemehl in die Tasse, kochendes Wasser drüber, kurz ziehen lassen. Umrühren (gerne mit dem Titan-Spork...), dabei sinkt der Kaffee auf den Boden. Dann einfach trinken. Kosten: 0 Euro (0 Gramm).
  6. #6

    Zitat von iridium87 Beitrag anzeigen
    In dieser Liste fehlt doch eindeutigt die einfachste Methode zum Kaffee machen überhaupt.
    Blechkanne nehmen Kaffeepulver rein, Zucker dazu, Wasser rein, umrühren und aufs Feuer stellen. Kurz kochen lassen ein wenig zeit zum absetzten geben und fertig.
    Oder Benzinkocher an, Wasser kochen und aufs Pulver giessen. In der Regel nutzen wir aber Instantkaffee - es gibt auch gut schmeckende. Hat ein optimales Packmass, wenns in Gefriebeutel umgefüllt wird. Dann noch eine Tüte mit Kaffeeweisser (was zu einigen Nachfragen an Grenzübergängen führen kann ;-) und das reicht, um morgens in Tritt zu kommen.
    Wenn man wirklich mal guten Kaffee unterwegs haben muss, geht man halt in ein entsprechendes Geschäft ...
  7. #7

    Und ...

    was schließen wir nun daraus, daß die Autorin zwar alle möglichen komplizierten Arten der Kaffeezubereitung aufgeführt hat, aber die einfachste vergessen hat?

    Guter (oder nicht so guter) Schnellkaffee wie nescafe etc.. Löffel in die Tasse, warmes oder heißes Wasser drüber, fertig. Und im Rucksack läßt er sich auch im Beutel transportieren, ohne jeglichen zusätzlichen Gegenstand.
  8. #8

    Gebirge

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kein Morgen ohne Kaffee! Echte Genießer wollen nicht mal beim Camping auf ihren Frischgebrühten verzichten. Wie gelingt der Genuss am besten - mit Filter, "Runterdrück-Kanne" oder Handpresse? Der Test.

    Camping: Welche Methode beim Kaffeekochen die beste ist - SPIEGEL ONLINE
    Da es ja unter anderem um Frau Kaltenbrunner am K2 geht (1. Bild), fehlt mir in dem Artikel der Hinweis darauf, wie weit sich die vorgestellten Methoden der Kaffeezubereitung auch für das Hochgebirge eignen. Die optimale Zubereitungstemperatur von 92 bis 96 Grad ist jedenfalls in einem richtigen Höhenlager ohne Druck nicht erreichbar. (Der Siedepunkt des Wassers liegt bei 3000 Meter unter 90 Grad, auf 6000 Meter schon deutlich unter 80 Grad.) "Der Test" der verschiedenen Zubereitungsweisen auf dem letzten Höhenlager am K2 mit Geschmacksvergleich wäre also erst noch zu machen.
  9. #9

    Zwei Hinweise

    Erstens: niemals kochend-heisses Wasser auf den Kaffee in einer Siebstempelkanne giessen, der Kaffee verbrennt und schmeckt nicht mehr. Das Wasser sollte etwas abkühlen, etwa 30 sec nach dem Kochen ist es genau richtig. Zweitens: von Bialetti gibt es einen Mokka-Kocher mit Druckventil, Modell BRIKKA. Gibts für 2 und für 4 Tassen. Für den Campingplatz genau richtig! Mit lautem Zischen öffnet sich das Ventil und das Wasser wird durch den Kaffee gedrückt. Die umliegenden Zeltler werden den Duft und das Geräusch mitbekommen! Sehr lecker, mein Favorit!