Hohe Abschreibungen: Goldpreis-Absturz kostet Schweizer Nationalbank Milliarden

DPATausende Tonnen Gold haben die großen Notenbanken weltweit gehortet - nun könnte sie diese Sammelleidenschaft teuer zu stehen kommen. Weil der Goldpreis zuletzt stark gefallen ist, musste die Schweizer Nationalbank allein im ersten Halbjahr mehr als 13 Milliarden Franken abschreiben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-913801.html
  1. #1

    So, so die Zentralbanken halten an Ihren Beständen fest

    Warum wohl. Es waren in Übrigen nicht professionelle sondern institutionelle Anleger, die verkauft haben,diese steigen gerade wieder ein, denn der Goldpreis steigt wieder. Profis haben auch nach dem manipuliertem Absturz an Ihren Beständen festgehalten.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Tonnen Gold haben die großen Notenbanken weltweit gehortet - nun könnte sie diese Sammelleidenschaft teuer zu stehen kommen. Weil der Goldpreis zuletzt stark gefallen ist, musste die Schweizer Nationalbank allein im ersten Halbjahr mehr als 13 Milliarden Franken abschreiben.

    Goldpreis: Absturz kostet Schweizer Nationalbank Milliarden - SPIEGEL ONLINE
    Das ist doch völlig wurscht. Dafür haben die Nationalbanken die vergangenen Jahre gigantische Buchgewinne gemacht. Solche Wertberichtigungen kosten eine Nationalbank ein Schulterzucken. Probleme haben damit nur Politiker, die die Buchgewinne ausgeben möchten und offensichtlich Journalisten...
  3. #3

    so what

    Da die Schweiz die 1040 Tonnen nicht bei 1800 Dollar gekauft hat sondern seit Ewigkeiten in Ihren Büchern stehen hat, ist das doch bloss Kosmetik. Seit 2008 sind die Bestände um 100 Tonnen gefallen und da wurden dann wirklich Gewinne realisiert. Den Großteil der Bestände dürfte die Bank bei inflationsbereinigten Preisen von mehreren hundert Dollar eingesammelt haben. Wirkt sich in der Bilanz aus das aber als Verlust hinzustellen wenn ich seit Kauf meherere hundert Prozent gewonnen habe ist doch mehr als irreführend.
  4. #4

    Papierverluste

    So what ? Die Gewinne und Verluste stehen eh nur auf dem Papier und interessieren in der Realwirtschaft niemanden, da die SNB genauso wenig wie die Bundesbank wesentliche Teile ihres Goldschatzes in absehbarer Zeit verkaufen wird. Der ist nur da um zu zeigen: Hey, wir könnten, wenn wir wollten ...

    Klar, der Staatshaushalt bekommt weniger, aber der Fiskus tut eh gut daran, nicht auf Notenbankgewinne zu setzen.

    Nur Privatanlegern sollte dies eine Warnung sein: Man kann Gold nicht essen, man kann aus Gold nur relativ wenige Waren des Alltagsgebrauchs herstellen, es hat genau so Symbolwert wie ein Euroschein. Eine echte Wertaufbewahrungsfunktion hat all das Zeugs auf Dauer nicht, Wert erhält man nur durch ständige wirtschaftliche Tätigkeit. Dafür spricht schon der zweite Hauptsatz der Thermodynamik, von alleine zerfallen Dinge nur, bauen sich aber nicht selbst zusammen. Das kann nur das Leben ...
  5. #5

    Nicht jammern.....

    ..... die haben sicherlich auch, als der Goldpreis steig, kräftige Gewinne verbucht..... Es fehlt also wohl nur Buchgeld......

    Oder sie haben sich von den Banken teures Gold aufschwatzen lassen, aber dann haben wenigstens die Banken gutes Geld verdient.... wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die Schweizer genauso blöd sind, wie unsereiner in Deutschland...
  6. #6

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Tonnen Gold haben die großen Notenbanken weltweit gehortet - nun könnte sie diese Sammelleidenschaft teuer zu stehen kommen. Weil der Goldpreis zuletzt stark gefallen ist, musste die Schweizer Nationalbank allein im ersten Halbjahr mehr als 13 Milliarden Franken abschreiben.
    bei dem nächsten Verfall von Staatsanleihen steigt er auch wieder genauso stark, spätstens beim nächsten Schuldenschnitt für Griechenland wirds soweit sein.
  7. #7

    Tragisch wäre das Ganze nur, wenn die Bank das Gold teuer erworben hätte und nun einen Verlust auf den Erqwerbspreis hinnehmen müsste. Wahrscheinlicher hat die Basnk das Gold aber schon besessen und durch die Wertsteigerung zunächst profitiert und durch den jetzigen Wertverlust einen "Schaden" erlitten, am Bestand des Goldes hat sich nichts geändert. Nur steuerlich kann man den einen "Verlust" (Gold) dem anderen Gewinn - tatsächlichen - Gewinn (Devisen) entgegensetzen und erheblich Steuern sparen, ohne dass sich das Geringste im Bestand verändert hat.
  8. #8

    Zitat von Xircusmaximus Beitrag anzeigen
    Es waren in Übrigen nicht professionelle sondern institutionelle Anleger, die verkauft haben,
    Wie differenzieren Sie zwischen "institutionellen" und "professionellen" Anlegern?
  9. #9

    optional

    Naja, die werden die Goldreserven ja nicht erst seit ein paar Wochen haben. Eine Notenbank denkt da vermutlich in Jahrzehnten, was juckt die der Tagespreis?