Fernreise per Pferd: Der 25.000-Kilometer-Reitausflug

Günter WamserDer Deutsche Günter Wamser durchquert mit Pferden Amerika von Süd nach Nord, von Feuerland bis Alaska. Bald will er das Ziel seines Reise-Marathons erreichen, der 1994 begann - und ihm einen neuen Blick auf die eigene Heimat bescherte.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-912875.html
  1. #1

    Hm

    Ich konnte es jetzt nicht ganz herrauslesen, also ist er die erste Etappe bis New Mexico an einem Stück in den Jahren geritten und war zwischenzeitlich nicht für einige zeit daheim?....und was ich mich bei einer so lange Reise frage, selbst wenn man sparsam ist, woher nimmt der das geld um 10 jahre zu reisen?
  2. #2

    Oh doch

    Zitat von Flying Rain Beitrag anzeigen
    Ich konnte es jetzt nicht ganz herrauslesen, also ist er die erste Etappe bis New Mexico an einem Stück in den Jahren geritten und war zwischenzeitlich nicht für einige zeit daheim?....und was ich mich bei einer so lange Reise frage, selbst wenn man sparsam ist, woher nimmt der das geld um 10 jahre zu reisen?
    "...war zwischenzeitlich nicht für einige zeit daheim?"

    Das war sehr wohl herauslesbar. Er war nicht daheim. Das ist es doch, was eine solche Reise ausmacht. Nicht in Etappen, so denkt man bei sowas nicht. Entweder richtig oder gar nicht. Ich kenn das ein bisschen. Damals, als Student, bin ich mit Rucksack über Land und ein bisschen Flüge (Burma) und Seewege (Indonesien) von Istanbul bis Bali. Nicht immer den direkten Weg. Eineinhalb Jahre...

    Klasse Tour, mit dem Pferd durch ganz Amerika. Nur die USA zickten mal wieder rum.
  3. #3

    Ein Traum. Aber jemand, der 19 Jahre ohne offensichtliches Einkommen leben kann (obwohl die fehlende Miete sicher ein Faktor ist) sollte sich nicht über die Sorgen normaler Menschen beschweren. Und das ist definitiv nicht der Kauf eines neuen Sportwagens. Den er sich leicht hätte leisten können, nehme ich an. Pferde sind auch nicht billig und müssen gefüttert werden.
    Wie konnte er eigentlich so lange in den USA bleiben? Gibt es da nicht Schwierigkeiten in Bezug auf das Visum?
  4. #4

    Na super,...

    .... schöne Bilder, einsame Routen und die Pferde werden durch Zeckenbisse krank. Wohl Borreliose, und wenn diagnostizierbar, dann verbunden mit starken Gelenkschmerzen, Lähmungen und Fieberschüben. Dass die USA die Pferde dann nicht mehr einreisen lässt, versteht sich von selbst. Mit solchen Pferden weiter zu reiten, wäre Tierquälerei vom Feinsten! Aber Hauptsache das Ziel vor Augen. Interessant wäre, was wohl mit den Pferden passiert ist. Tippe mal auf Schlachthof. Aber egal, Ziel erreicht!
  5. #5

    Mich würde auch mal interessieren, was aus den beiden Criollos wurde... Und hätte man die nicht schon früher ärztlich versorgen lassen sollen? In den durchrittenen Ländern gibt es Veterinäre. Oder lagen die dummerweise nicht unbedingt an den schönsten Wegen?
  6. #6

    Herrliche Kommentare!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Deutsche Günter Wamser durchquert mit Pferden Amerika von Süd nach Nord, von Feuerland bis Alaska. Bald will er das Ziel seines Reise-Marathons erreichen, der 1994 begann - und ihm einen neuen Blick auf die eigene Heimat bescherte.

    Günter Wamser: Der Abenteuerreiter in den USA - SPIEGEL ONLINE
    Ein Artikel ueber eine tolle Art und Weise Teil seines Lebens zu verbringen und es hagelt direkt in einem deutschen Onlineforum negative Kommentare. "Woher das Geld....Haette er die Pferde nicht......sollte mal bei normalbuergern die Sorgen verstehen....".
    Der gute Mann wusste wohl genau, warum er sich jahrelang in die Pampa verzogen hat, ich beneide ihn und erfreue mich an seiner Geschichte. :)
  7. #7

    Nähere Infos

    zu der Reise von Günther Wamser finden sich auf seiner Internetseite: www.abenteuerreiter.de
    Dort kann man auch lesen, was aus seinen Pferden geworden ist (nicht Schlachthof).
    Zwischen den Etappen war er meines Wissens immer mal wieder in Deutschland, um Geld zu verdienen und die Winterpausen zu überbrücken. Er hat als Flugzeugmechaniker gearbeitet (zumindest am Anfang) und Vorträge (später) gehalten.
  8. #8

    Zitat

    "Rebelde und Gaucho sind nun auf der Ranch meines Freundes Homero, einem Tierarzt, im Süden Mexikos, wo sie ihren wohlverdienten Ruhestand genießen." (Quelle: http://www.abenteuerreiter.de/2013/index.php?option=com_content&view=article&id=134&I temid=141)

    Laut Internetseite sind beide Pferde über 25 Jahre alt. In Deutschland erreichen die meisten Pferde dieses Alter nicht (nur so als Anmerkung).
  9. #9

    ...

    Da werden die kranken Tiere offenbar so lange geritten, bis er dann an der Grenze zu den USA (zu recht) aufgehalten wird. Danach lässt er die Pferde zurück und geht nach Hause ins bequeme Deutschland. Für die Pferde bedeutet das natürlich Schlachthof. Wer so mit seinen Reisegefährten umgeht, hat keine Bewunderung verdient.