Umfrage der GfK: Deutsches Konsumklima so gut wie seit 2007 nicht mehr

DPADie Rezession in der Euro-Zone kann den deutschen Verbrauchern die Kauflaune offenbar nicht verderben. Ihre Stimmung ist so gut wie zuletzt vor Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007. Das zeigt der GfK-Konsumklimaindex. Vor allem die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen ist zuletzt kräftig gestiegen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-913796.html
  1. #1

    Wer glaubt diese bestellten Murksel-Lügen

    eigentlich noch? In einer Woche wird dann wieder ein Umsatzeinbruch im Einzelhandel gemeldet werden. Von wegen Kauflaune: die Menschen haben Angst um den Bestand der Monopoly-Währung, also ausgeben.
  2. #2

    Immobilium

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rezession in der Euro-Zone kann den deutschen Verbrauchern die Kauflaune offenbar nicht verderben. Ihre Stimmung ist so gut wie zuletzt vor Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007. Das zeigt der GfK-Konsumklimaindex. Vor allem die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen ist zuletzt kräftig gestiegen.

    GfK: Deutsches Konsumklima so gut wie seit 2007 nicht mehr - SPIEGEL ONLINE
    Also man hat 2000 deutsche Bürger befragt - und kann aus den Antworten schließen, dass die Kauflaune besonders bei Immobilien hoch ist! Da möchte man doch gerne wissen, wie viele genau von diesen launigen Deutschen ein Grundstück, ein Haus oder ein Wohnung kaufen wollen - und wie sie die zu bezahlen gedenken...
  3. #3

    Friede , Freude, Eierkuchen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rezession in der Euro-Zone kann den deutschen Verbrauchern die Kauflaune offenbar nicht verderben. Ihre Stimmung ist so gut wie zuletzt vor Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007. Das zeigt der GfK-Konsumklimaindex. Vor allem die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen ist zuletzt kräftig gestiegen.

    GfK: Deutsches Konsumklima so gut wie seit 2007 nicht mehr - SPIEGEL ONLINE
    Alles wird gut, es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Alle sind auf einem guten Weg.
    Wenn der michel gute Kauflaune hat, siollte man vieleicht mal die realistischen Hintergründe nennen und nicht dem mainstream-Geschwätz lauschen:

    Nach dem 22.09.2013 wird durch den haircut in Griechenland und anderen bankrotten Staaten eine Orgie von neuen Belastungen auf jeden von uns zukommen.
    Besser also man haut seine Restkohle jetzt raus als nachher dem unersättlichen Staat in den Rachen zu werfen.
    Es wird bei neuen "Gebühren" anfangen und bei der saftigen MWSt.-Erhöhung nicht aufhören.
    Leute, kauft Kämme !
    Es kommen lausige Zeiten.
  4. #4

    Es fehlt noch mehr

    , daß die CDU die Wahl schon quasi gewonnen hat, daß in China es mit der Wirtschaft wieder aufwärts geht, daß Vollbeschäftigung vorherrscht, daß die Eurozone stabil ist, etc, etc... Die Jubelmeldungen müssen noch konstant bis zum 22. Sep. aufrecht erhalten werden, nicht, daß noch einer den Wahlsieg der Euro-Abnicker gefährdet und das deutsche Konsumwahlvieh verunsichert...
  5. #5

    optional

    Ist doch klar. Die Menschen mit etwas Geld auf dem Konto legen es doch lieber in Sachwerten an. Vor dem Hintergrund der jahrelangen Herumeierei um den Euro und der Inflationsrate wird gekauft. Zinsen gibt es so gut wie gar nicht. Die Kauflaune allerdings mit der niedrigen Arbeitslosigkeit und hohen Lohnabschlüssen zu begründen, ist reiner Wahlkampf für Schwarz-Gelb. Das hat für die CDU schon zu Adenauers Zeiten funktioniert.
  6. #6

    Die Verbraucher

    sind in der Mehrzahl keineswegs gut gelaunt ! Sie haben Angst. Angst davor, dass Regierungen, die sich noch wesentlich hemmungsloser verschuldet haben als die Deutsche, den Euro in den "Abgrund" ziehen. Bevor das gesparte Geld rapide an Wert verliert, sollte man doch besser noch etwas davon ausgeben.
  7. #7

    GfK-Märchen mit Shoppingcenter-Umfragen

    Wer glaubt noch die Märchen der GfK? Lt. Einkommensteuerstatistik von Statistischem Bundesamt und Landesfinanzministerien liegen die Einkommen der unteren beiden Drittel der Bevölkerung unter 1280 ? netto pro Haushalt. Kaufkraft hat nur die Oberschicht. Jedes Jahr jubelt die GfK, und in jedem darauffolgenden Januar blickt der Einzelhandel auf stagnierende Umsätze zurück. Das liegt daran, daß die GfK nicht repräsentativ, sondern bei Oberschicht-Shoppern "nschfragt". Ein Witz.
  8. #8

    Hort der Stabilität

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Rezession in der Euro-Zone kann den deutschen Verbrauchern die Kauflaune offenbar nicht verderben. Ihre Stimmung ist so gut wie zuletzt vor Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007. Das zeigt der GfK-Konsumklimaindex. Vor allem die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen ist zuletzt kräftig gestiegen.
    Die Zahlen sprechen für sich und die insgesamt positive Stimmung bei den Verbrauchern entspricht auch meiner persönlichen Wahrnehmung. Dadurch werden auch jene düsteren Kommentare, in denen die Lage in Deutschland immer wieder schlechtgeredet wird, zurechtgerückt.
    In den meisten europäischen Ländern würden die Menschen sich die Finger danach lecken, auch nur annähernd deutsche Verhältnisse zu haben und deshalb ist diese Schlussfolgerung korrekt:

    "Im Gegensatz zum übrigen Europa haben wir bei der Kauflaune insgesamt eine stabile Entwicklung", sagte Bürkl.
    Wenn ein Land wie Spanien 25 % Arbeitslosigkeit hat, oder wie im Fall Frankreichs sie sich nach oben entwickelt, dann sind die Menschen eben zurückhaltender mit ihren Ausgaben.
    Nicht jede positive Entwicklung muss gleich das Verdienst der amtierenden Regierung sein, aber umgekehrt mag ich auch nicht glauben, dass sie daran ganz unbeteiligt war.
  9. #9

    Fresst Scheiße, Millionen Fliegen können nicht irren!

    Wie lächerlich. da fragt man Leute in der Fußgängerzone nach ihrer Kauflaune und kommt zu dem "überraschenden" Ergebnis, dass sie gut ist.

    Die Leute haben kapiert, dass die €-Krise und das hemmungslose Ausgeben von Giralgeld, welches faktisch nicht existiert, über kurz oder lang in den Ruin führt. Gut, wenn man dann kein wertloses Sparbuch, sondern eine Wohnung oder ein Haus besitzt. Oder sein Geld auf andere Art und Weise in Naturalien verwandelt hat, die einem dann mehr nutzen als buntes, wertloses Papier.

    Ich hatte allerdings die ganze Zeit darauf gewartet, dass die Quellenangabe der Erfolgsmeldung das wirtschaftsnahe Münchner IFO-Institut wäre. War's nicht, aber es gibt ja auch noch andere Propaganda-Beauftragte.