Arabisches Frauenturnier in Berlin: Kicken für die Revolution

DPADie Libyerinnen durften nicht kommen, aber Frauen aus anderen arabischen Ländern spielen bei einem Fußballturnier in Berlin mit. Sie kämpfen nicht nur um den Sieg, sondern auch gegen die Vorurteile in ihrer arabischen Heimat - und den Durst während des Ramadan.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-913310.html
  1. #1

    was nicht

    Im Kommentar steht : Frauenfußball ist in arabischen
    Ländern noch sehr heikel.
    Ich frage : Was ist dort nicht heikel, wenn's um Frauen geht ??????? Alles ist heikel. Allein das Vorhandensein
    von Frauen und deren Anblick ist dort heikel......
  2. #2

    Zitat von Sabi Beitrag anzeigen
    Im Kommentar steht : Frauenfußball ist in arabischen
    Ländern noch sehr heikel.
    Ich frage : Was ist dort nicht heikel, wenn's um Frauen geht ??????? Alles ist heikel. Allein das Vorhandensein
    von Frauen und deren Anblick ist dort heikel......
    Als Libanese kann ich das nicht bestätigen.
  3. #3

    Warum gerade in Deutschland und nicht in Paris, London oder gar Washington?

    Deutschland wird immer stärker zum Tummelplatz für Stellvertreterauseinandersetzungen auf die es sowieso keinen Einfluss ausüben kann.
  4. #4

    frauenfußball? lach, ich mach' mir gleich in die hose - decken, nich' tisch decken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auch Reine Allame, Torhüterin der libanesischen Mannschaft, findet, dass Frauenfußball in ihrer Heimat zu wenig Unterstützung bekommt, sowohl finanziell als auch moralisch.

    "Wenn ich im Restaurant erzähle, dass ich Fußballerin bin, lachen alle", sagt sie.
    wie war das noch mal in meiner kindheit bei uns mit dem frauenfußball?
    genau, hier auch was zum lachen mit köstlichsten chauvi sportstudio-Classics: Die Anfänge des Frauenfußballs - YouTube
  5. #5

    Mir ist völlig unverständlich wie man eine Frauen-Fußballmannschaft in diesem Aufzug überhaupt zulassen kann. Wenn sich ein Land für eine Teilnahme an einem internationalen Sportwettbewerb entscheidet, hat die Bekleidung der jeweiligen Sportart zu entsprechen. Wer nach den Vorschriften des Islam leben will, sollte diese der westlich modernen Welt nicht aufzwingen dürfen. Wobei der Ramadan eher ein Folter gleicht! Nicht nur bei sportlicher Betätigung, sondern vor allem auch im normalen Arbeitsalltag. Sind die Lebens bestimmenden Regeln des Islam überhaupt mit einer Lebenspraxis außerhalb ihrer eigenen Länder vereinbar?
  6. #6

    Zitat von Sabi Beitrag anzeigen
    Im Kommentar steht : Frauenfußball ist in arabischen
    Ländern noch sehr heikel.
    Ich frage : Was ist dort nicht heikel, wenn's um Frauen geht ??????? Alles ist heikel. Allein das Vorhandensein
    von Frauen und deren Anblick ist dort heikel......
    Ist bei uns auch noch nicht so lange her, dass Mutti bei Vati vor Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit um Erlaubnis fragen musste. Von "ehelichen Pflichten" im seinerzeit juristischen Sinne mal ganz zu schweigen. Das ist selbst für die Mehrzahl aktuelle Verfechter konservativer Lebensstandards "too much" und die Überwindung des Kleinbürgerlichen ist hier gerade mal erst gut 30 Jahre her.
  7. #7

    @spon

    Im Libanon hat die Frau die meisten Rechte in der arabischen Welt!Egal welche Religion oder Region sie kommen
  8. #8

    Rumjammern

    Zitat von lebmah Beitrag anzeigen
    Im Libanon hat die Frau die meisten Rechte in der arabischen Welt!Egal welche Religion oder Region sie kommen.
    Soweit ich weiß, haben Frauen überall entscheidende Rechte. Die Frage ist nur, ob sie das Haus beherrschen oder auch die Gesellschaft. Sie genießen aus unerfindlichen Gründen immer und überall Hochachtung.

    Bei uns sind es auch die Frauen, die bei Sportwettkämpfen die Medaillen holen und beim Fußball die Meisterschaften. Sie sind nicht so fett und bequem und sie haben Ehrgeiz, vor allem aber Disziplin. Man braucht sich die Männer doch nur mal ansehen, die mit ihren Bierbäuchen ins Stadion pilgern. Außer rummosern können die wenig, unzufriedenes Pack. Zugegeben, daran sind ihre Mütter und Ehefrauen schuld, aber das ist keine Entschuldigung für fehlende Haltung. Daß unsere Spitzenpolitiker allesamt weiblich sind, ist alles andere als ein Wunder angesichts des vorhandenen männlichen Humankapitals.

    Daß in städtischen Agglomerationen der arabischen Welt der Islam keine bedeutende Rolle spielt ist ein alter Hut, allerdings von Land zu Land verschieden. Der Libanon ist sehr westlich, aber auch die Berberstaaten.

    Deutschland tut sich hier einen Riesengefallen. Es handelt sich um Werbung vom Feinsten. Die alten (und jungen) Miesepeter und Kotzbrocken werden die jungen Damen hoffentlich nicht zu Gesicht bekommen, und eine positive Haltung zu unserem Land gewinnen. Das macht sicher mehr Sinn als die Bewunderung der Fundamentalisten für unseren Adolf.

    Unser Sturm im Studium war übrigens rabenschwarz, zum unserem Glück und dem der Zuschauer waren es Christen, aber der beste und eleganteste Spieler sah aus grundsätzlichen Gründen nie die Notwenigkeit ein, zum Spiel kurze Hosen anzuziehen. Es mußten feine Bügelfaltenhosen sein.
  9. #9

    Zitat von TheBlackJack Beitrag anzeigen
    Als Libanese kann ich das nicht bestätigen.
    Als Libanesin vielleicht schon ...