Verlegerin Friede Springer: "'Welt' und 'Bild' werden nicht angetastet"

DPAEs war ein Fanal für die Medienbranche: Am Donnerstag gab der Springer-Verlag den Verkauf eines riesigen Pakets von Zeitungen und Zeitschriften bekannt. Jetzt nimmt Friede Springer erstmals Stellung dazu. Die Verlegerin hält an "Bild"- und "Welt"-Gruppe fest - und gibt sich sonst unsentimental.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-913499.html
  1. #1

    Wurden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein Fanal für die Medienbranche: Am Donnerstag gab der Springer-Verlag den Verkauf eines riesigen Pakets von Zeitungen und Zeitschriften bekannt. Jetzt nimmt Friede Springer erstmals Stellung dazu. Die Verlegerin hält an "Bild"- und "Welt"-Gruppe fest - und gibt sich sonst unsentimental.

    Axel-Springer-Verlag: Friede Springer über Verkäufe - SPIEGEL ONLINE
    nicht in einem der letzten Artikel bzgl. dieses Themas Internas lanciert, laut denen im Osten alle Regionalredaktionen bis auf eine eingestampft werden und nur noch als Reporteraussenstellen fungieren?
    Ist es Das was die gute Friede unter Expansion im Printbereich versteht
  2. #2

    Ich verstehe nicht mal ansatzweise, wozu gedruckte Zeitungen überhaupt noch gut sind. Das Festhalten vergänglicher und oft trivialer Information auf Papier ist eine immense Verschwendung von Ressourcen.
  3. #3

    Stellen sie sich einfach mal vor

    Zitat von Meskiagkasher Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht mal ansatzweise, wozu gedruckte Zeitungen überhaupt noch gut sind. Das Festhalten vergänglicher und oft trivialer Information auf Papier ist eine immense Verschwendung von Ressourcen.
    es kommt zu einem Blackout von mehreren Tagen. Kein Strom = kein TV, kein radio, kein Internet. Über Print könnten immer noch Notinfos rausgehen :)
  4. #4

    Mitleid?

    Die Dame hat gut reden. Wenn ihr die Leute wirklich am Herzen liegen würden, wie sie ja behauptet, dann gäbe es den Verkauf nicht. Sie weiß ganz genau das der Käufer ein Hartliner in Sachen Mitarbeiter ist. Er wird sich vieler Springerleute schnell entledigen. Ob es im Sinne ihres verstorbenen Mannes ist, Axel Springer, daran wage ich zu zweifeln. Auch bei ihr kann man sagen, Hauptsache die Kohle stimmt, der Rest geht mich nichts an.
  5. #5

    Friede Springer

    Sie gilt allgemein als "Freundin" von Angela Merkel, was für die jetzige kanzlerin hilfreich ist, für die Anliegen des Volkes eher weniger. Sie könnte Einfluß auf die gestaltung von Bild nehmen, (irgendein blanker Busen neben einem schrecklichen Unfallfoto), aber sie schweigt weitgehend. Da ist sie eine Enttäuschung verglichen mit "Caesar" Springer, der voller Ideen sprießte und niemals einen Dieckmann als Chef eigesetzt hätte. Aber Friede sitzt die Sache lieber einfach aus, in der Position könnte man mehr für Deutschland erwarten.
  6. #6

    Online lässt sich schwer Geld verdienen. Das hat jeder zu spären bekommen. Werbeblocker, kostenlos-Mentalität, das wird für alle nicht leicht.

    Gerade Regiionalzeitungen zu verkaufen, zeugt von wenig Weitsicht. Das ist das einzige, womit Print noch Punkten kann. Aber da sieht man vor allem, worum es Springer geht. Macht. Man muss die gesamte Bevölkerung erreichen und seine Meinung "Bilden".
  7. #7

    schade

    das Hetz-und Schmierblatt für die dämlichen in Deutschland die Bild-Zeitung könnte man ruhig verkaufen, nur wahrscheinlich wird sich diese Schande so etwas zu kaufen niemand antun wollen.
    Ich war und bin immer für die Pressefreiheit in unserem Land, jedoch ein Schmierblatt wie die Bild-Zeitung deren Vorbild zu 99% wahrscheinlich der Stürmer der Nazis war gehört eigentlich verboten.
  8. #8

    @Meskaigkasher

    Im Prinzip sehe ich das wie Sie. Ein noch größerers Problem dieser Branche ist der enorme Qualitätsverfall - der immergleiche Nachwuchs mit den immergleichen Lebensläufen aus wohlhabendem Elternhaus kennt das Wort "kritisch" nur noch vom Hörensagen. Und Meldungen der INSM und aus dem Hause Bertelsmann kann ich auch direkt bei diesen Einrichtungen nachlesen - wenn es mich denn interessieren würde.
  9. #9

    Zitat von Meskiagkasher Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht mal ansatzweise, wozu gedruckte Zeitungen überhaupt noch gut sind. Das Festhalten vergänglicher und oft trivialer Information auf Papier ist eine immense Verschwendung von Ressourcen.
    Zeitungen kann man anonym lesen. Und das auch im Flieger oder bei Sonnenschein.