Ein rätselhafter Patient: Gewimmel im Bauch

BMJEin junger Mann krümmt sich vor Bauchschmerzen und sucht Hilfe im Krankenhaus. Die Ärzte bemerken eine heftige Spannung in seinem Unterbauch, auf CT-Bildern entdecken sie die tennisballgroße Ursache. Es gibt nur einen Weg: Der Mann muss unter höchsten Vorsichtsmaßnahmen operiert werden.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-913361.html
  1. #1

    Prophylaxe ???

    Was kann man prophylaktisch nehmen, um sich solche "Besucher" vom Leib zu halten?????
  2. #2

    Prophylaxe?

    Man kann da wenig tun: Aufpassen was man in den Mund steckt (z.B. im Wald) und Nahrung gründlich waschen. Vor allem im Urlaub in Regionen, in denen solche Parasiten verbreitet sind.
  3. #3

    Es gibt keine Prohylaxe

    Am besten z.B. keine Beeren essen, die in wilder Natur in Bodennähe wachsen und Schmierkontakte mit Haustieren vermeiden.
    Ich meine auch mal gelesen zu haben, dass Fuchsbandwurmeier sehr leicht sind. Diese fliegen dann durch die Luft und können eingeatmet werden. Im schlimmsten Fall entwickelt sich dann eine Zyste im Gehirn. Aber die Wahrscheinlichkeit geht wohl gegen 0 ;)
  4. #4

    Heftige Sache. Mich würde jedoch stark interessieren, was für eine Art Bandwurm das war. Dies wird nicht eindeutig im Text erwähnt. Warum haben die Ärzte dies in ihrem Fallbericht ausreichend dokumentiert?
  5. #5

    !!!

    Zitat von tazzz Beitrag anzeigen
    Was kann man prophylaktisch nehmen, um sich solche "Besucher" vom Leib zu halten?????
    Essen sie keine ungewaschen Beeren aus der Natur, fassen sie keinen Hund an, fassen sie niemanden an der einen Hund angefaßt hat, fassen sie niemanden an, der jemanden angefaßt hat der einen Hund angefast hat oder jemanden kennt der einen Hund angefaßt hat! Fassen sie nichts an was mit einem Hund in berührung gekommen ist, oder mit etwas in berührung gekommen ist, was mit einem Hund in berührung gekommen ist! Küssen sie keinen Fuchs, küssen sie ihre Frau erst, nachdem sie sich vergewiesert haben, dass sie keinen Fuchs geküsst hat, oder niemanden geküsst hat, der einen Fuchs geküsst hat! Wenn ich es richtig betrachte sind sie schon so gut wie tot! Oder haben alle obengenannten Vorsichtsmaßnahmen in ihrem ganzen Leben eingehalten? Sehen sie am besten heute noch in ihrer Lebensversicherungspolice nach, ob es einen Leistungsausschluß für Hund- oder Fuchsbandwirm infektionen gibt! Wenn ja, dann hat man sie über den Tisch gezogen, kündigen sie die Versicherung sofort, denn sie wird ihnen nichts nützen! Sie Tun mir wirklich leid, ich wünsche ihrer Familie schon mal "Herzliches Beileid"!
  6. #6

    Da soll Blausäure ganz gut helfen. Es braucht auch selten mehr als eine Einzeldosis...
  7. #7

    ????

    Zitat von ruhepuls Beitrag anzeigen
    Man kann da wenig tun: Aufpassen was man in den Mund steckt (z.B. im Wald) und Nahrung gründlich waschen. Vor allem im Urlaub in Regionen, in denen solche Parasiten verbreitet sind.
    Deu parasit ist in ganz Europa flächendeckend verbreitet, sogar in den Städten wo es Füchse in den Grünanlagen gibt! Hunde kann man entwurmen, aber das ist beim Hundebandwurm sehr aufwendig!
  8. #8

    Tiere und Hygiene...

    Meines Wissens sind in Deutschland insbesondere Landwirte und Jäger von Hunde - und Fuchsbandwürmern betroffen. Außerdem sind wohl oft Haustiere ein Reservoir (Hunde und Katzen). Wer hygienisch mit seinen Haustieren umgeht und auf ihre Gesundheit achtet, beim Kontakt mit Wildtieren (und ihren Ausscheidungen, dort, wo sie vermehrt auftreten können...) sehr vorsichtig ist und nicht alles, was draußen gepflückt wird, ungewaschen isst, für den ist eine Bandwurminfektion zumindest einmal extrem unwahrscheinlich.
  9. #9

    @1

    Wir können uns entspannen, denn hierzulande treten gefährliche Parasiten in der Regel nicht auf. Solche Fälle sind anderen Regionen vorbehalten und der hier beschriebene Fall war selbst dort Ausnahme genug, um einen Fallbericht darüber zu schreiben. Keine Panik ; )