Siemens: Machtkampf bei Deutschlands größtem Industriekonzern

Marco UrbanDer Aufsichtsrat von Siemens will offenbar Vorstandschef Löscher ablösen. Noch am Wochenende sollen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter getrennt darüber beraten. Kampflos will der Manager seinen Posten nicht räumen: "Es war noch nie meine Art, schnell die Segel zu streichen".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-913383.html
  1. #1

    Trainer und Fußballmanschaft

    Natürlich ist der Trainer schuld, wenn die Fußballmannschaft schlecht spielt. Das war schon immer so, daß dann der Trainer entlassen werden muß. Offensichtlich hat der Trainer Löscher zu seiner Mannschaft nie den Draht gefunden. Nur wie geht es dann weiter: Es sind immer noch die gleichen Fußballer auf dem Feld, die die Niederlagen und Probleme verursacht haben. Man darf gespannt sein!
  2. #2

    Dummheit der Aktionäre

    Löschers Absetzung wurde bereits auf der Hauptversammlung gefordert, wie auch weder den Aufsichtsrat noch die Geschäftsführung wegen ihrer katastrophalen Geschäftspolitik zu entlasten. Die Aktionärsmehrheit hatte sich aber entschieden, das Unternehmen auf Talfahrt zu schicken. Vielleicht sind die Aktionäre auf der nächsten Hauptversammlung klüger, verweigern die Entlastung und schicken die unfähigen Manager nach Hause.
  3. #3

    Immer das selbe Bild

    Zuerst wird ein Milliardenverlust durch Zukauf unrentablen Solarfirmen (Israel) verursacht. Dann verkündet Löscher großspurig ein Sparprogramm. Es beinhaltet die üblichen Stellenstreichungen. So handelt heute ein hoch bezahlter Manager: Zunächst verursacht er der Firma Riesenverluste, die Arbeitsplätze vernichten. Dann wechselt er gegen hohe Abfindung in eine andere Gesellschaft.
    Am Gewinn wurde er beteiligt. Wie wäre es mit der Beteiligung am verursachten Schaden?
  4. #4

    Ingenieur statt Betriebswirt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Aufsichtsrat von Siemens will offenbar Vorstandschef Löscher ablösen. Noch am Wochenende sollen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter getrennt darüber beraten. Kampflos will der Manager seinen Posten nicht räumen: "Es war noch nie meine Art, schnell die Segel zu streichen".

    Machtkampf bei Siemens: Vorstand Löscher kämpft um seinen Job - SPIEGEL ONLINE
    Russwurm kenne ich zwar nicht, es ist meiner Meinung nach aber sicher keine schlechte Idee wenn man im Technologie-Konzern Siemens mal wieder einen Ingenieur statt einem Betriebswirt an die Spitze setzt.
  5. #5

    Zerschlagt endlich dieses....

    von Korruption zerfressenen Kapitalsammelbecken! Wie konnte sich so ein Fachanalphabet 6 Jahre unbemerkt an der Spitze trollen? Wenn das der Werner wüsste....
  6. #6

    Es begann schon früher

    Zitat von endrag Beitrag anzeigen
    .....Vielleicht sind die Aktionäre auf der nächsten Hauptversammlung klüger, verweigern die Entlastung und schicken die unfähigen Manager nach Hause.
    Wenn in der Vorstandschaft eines Industriekonzernes vorwiegend Juristen und Kaufleute sitzen, woher sollte dort das Wissen über Naturwissenschft und Technik vorhanden sein?
    Da genügt, dass der Vorstand das Handy eines Journalisten ins Wasser wirft und schon ist er der Heilsbringer einer neuen Ära der Kommunikation. Notfalls holt man sich vom Mc Kinsey die Infos über die neueste Mode in der Industrieverwaltung und kürzt die Kopfzahl.
  7. #7

    Unfähiges Siemens Management

    Bei diesen Ergebnissen wundert man sich schon wie ein Herr Löscher "zeitweise zu den bestbezahlten Managern der Republik" zählen konnte. Jetzt bekommt er auch noch den goldenen Handschlag (wahrscheinlich wieder einige Millionen) und die restlichen Mitarbeiter müssen das abarbeiten. Wie können solche Verträge zustande kommen? Bloss weil die Konkurrenz es auch macht und man sonst keine "guten Leute" kriegt? Da haben wir aber viele "gute Leute" gesehen die nur Geld verbrannt haben! Herr Cromme, als Chef, hat das mitunterschrieben und sollte auch endlich alle seine Posten aufgeben. Wenn das Trio Cromme, Kaeser und Löscher gehen, sollten sie das Mindestmögliche erhalten und keine freiwilligen Zuschläge. Die ganzen Gehalts- und Auszahlungsverhältnisse stimmen überhaupt nicht mehr und da kann man noch so viele Workshops und andere beratergetriebene Kurse machen, die Motivation wird immer geringer. Es war einmal und ist nicht mehr als viele Mitarbeiter dieser Grosskonzerne von der "Familie" sprachen. Ich glaube da reicht es jetzt mit einer Hand um aufzulisten wo dies noch der Fall sein könnte; Siemens gehört auf keinen Fall dazu. Der jetzige interne Siemens Machtkampf verschlingt wieder Energien die dann auf den Märkten oder Innovation fehlen.
  8. #8

    Wozu

    verdient so ein Mann so viel Geld im Jahr. Was macht er damit? Das finde ich unangemessen, aber das Siemens das bezahlt, ist eigentlich schlimmer. Na klar wird er dagegen sein, damit das Geld weiter sprudelt, und die Abfindung, wenn er geht, mein Gott, man könnte damit GR retten. Lieber Spiegel geht doch mal auf die Spur, was der mann mit dem vielen Geld so anstellt. Wenn er es im Keller stapelt, dann ist es auch gut, oder hilft er eventuell irgendwelche arme Socken? Bitte laufen Sie los, wie sie es früher gamacht haben, vor zig Jahren davor, und sagen sie es uns.
  9. #9

    Seine Art

    Vor ein paar Jahren hat dieser Löscher mal einen Bekannten vor mir entlassen. Das war so einer von der Sorte, dem brauchte man nur einen alten Toaster, eine Mikrowelle, eine Kaffeemaschine und einen Lötkolben in die Hand drücken, ein paar Stunden später hätte er dann eine Zeitmaschine aus dem Schrott gebaut.

    Tja, no more comment.