Designstudie Mini Vision: Gefangen in der Retro-Falle

BMWBlendende Verkaufszahlen und ein Image wie aus dem Marketing-Bilderbuch - eigentlich dürfte am Mini nichts verändert werden. Nun gab der Hersteller einen ersten Vorgeschmack auf die nächste Baureihe. Die Frage ist: Wie viel Wandel verträgt der Retro-Look?

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-913129.html
  1. #1

    Der Mini...

    ....ist kein Mini mehr...sondern ein Maxi...neben meinem Kombi ist der ja fast gleich groß bzw. lang....allerdings ohne Ladefläche....gefallen tut er mir ja...aber es ist halt ein Spaß Auto...mal zum ausleihen...aber eben nix praktisches für den Alltag.
  2. #2

    ... Schickimicki ...

    An dem völlig überteuerten Schickimicki-Auto darf nichts geändert werden, die Zielgruppe würde das emotionell und vorallem intellektuell sicher nicht verkraften!

    http://i.imgur.com/gpALGIH.gif
  3. #3

    Mini und Citroën DS 3

    Gut gelungenes Design und die Mini-Eigenschaften sind voll zu erkennen. Es ist eine sehr saubere Fortsetzung und dürfte auch die Erfolgsgeschichte verlängern. Vom Design und Grösse her sehe ich nur den Citroën DS3 als Konkurrenten.
  4. #4

    Retrodesign ist ein Irrweg an sich..

    .. und muss zwangsläufig in eine Sackgasse führen.
    Allerdings ist die kommerzielle Ausbeutung von vermeintlichen Kultobjekten scheinbar lukrativ. Diese Dinger sind total überteuert, für das was sie bieten. Aber aus Vernunft kauft natürlich niemand einen Mini.
  5. #5

    Luxisproblem

    BMW hat mit dem Mini, wie Porsche mit dem 911, ein ziemliches Luxusproblem - die Grundform nicht so sehr verändern zu dürfen, ach herrje, d kann ich mir Schlimmeres vorstellen. Auf der anderen Seite wird dann gemeckert, dass die eine oder andere Variante viel zu sehr vom Mini-Konzept abweichen würde.

    Ganz ehrlich - behutsam weiterentwickelte Formen, die den Fahrzeugcharakter bewahren, sind mir da allemal lieber, als ein Honda Accord oder Toyota Corolla, die nur noch ein Name auf völlig unterschiedlichen Autos sind (bzw. im Falle des Toyota waren - irgendwann haben sie das Ding Auris genannt, was dann immerhin ein konsequenter Schritt war).
  6. #6

    Merkwürdiger Kommentar.

    Zitat von peinbe Beitrag anzeigen
    .. und muss zwangsläufig in eine Sackgasse führen.
    Allerdings ist die kommerzielle Ausbeutung von vermeintlichen Kultobjekten scheinbar lukrativ. Diese Dinger sind total überteuert, für das was sie bieten. Aber aus Vernunft kauft natürlich niemand einen Mini.
    Merkwürdiger Kommentar. Darf ich fragen, warum ein 'Irrweg' und eine 'Sackgasse' für einen Hersteller jetzt so fürchterlich schlimm und vermeidenswert sein sollten, wenn damit beschrieben ist, dass sich das Produkt lukrativ verkauft?!
  7. #7

    Voll daneben

    Mein erstes Auto war ein Mini und aus Nostalgie habe ich mir vor drei Jahren dann einen neuen Mini gekauft. ABSOLUT ENTTÄUSCHEND! Bei 70.000 neuer Motor, bei 80K neuer Anlasser und Auspuff durchgerostet, bei 90K neuer Kühler usw.. Unerklärliche Geräusche konnten nie gefunden werden..Von daher gesehen, ein würdiger Nachfolger von dem Original Mini Made by British Elend von 1974.
    VIEL zu hoher Spritverbrauch, viel zu teuer, pausenlos etwas kaputt...
    Schade, von BMW hätte ich mir wirklich was besseres versprochen.
  8. #8

    "Der Porsche 911 hat ein ähnliches Problem und die Morgan-Modelle auch." Eine neue Generation dieser Fahrzeuge werde immer daran gemessen, wie stark sie die erfolgreich festgelegte Grundform fortführt.
    Bei dieser Aufzählung fehlt ein Auto, das eigentlich auch durch und durch "Retro" ist, auch wenn es als solches gar nicht wahrgenommen wird: der VW Golf!

    Auch hier wurde das Design seit dem Erscheinen im Jahr 1974 immer nur behutsam angepasst, zentrale Elemente wie die breite C-Säule, die Seitenlinie und das Verhältnis von Vorderbau zum Fahrgastbereich wurden im wesentlichen beibehalten. Natürlich ist der Golf in sieben Generationen größer und an machen Stellen etwas runder geworden, die Grundform ist aber immer gleich, weshalb der Wiedererkennungswert hoch ist. Und genau das macht das Design langweilig, aber zeitlos.
  9. #9

    optional

    Die Frage ist ja auch, warum man es ändern will, wenn es so gut angenommen wird. Und sich am Ende wundert, warum die Kunden, die das Auto deswegen gekauft haben, weil es so ist wie es eben ist, nicht mehr kaufen.

    Mit der Studie geht man die Tendenzen der beiden zuletzt gebrachten "Hochbeiner" weiter. Ob es gut wird, nun ja, ich bin gespannt. Wenn der so kommt wie gezeigt behalte ich jedenfalls lieber meinen R56.