Albert II. dankt ab: Belgien krönt seinen neuen König Philippe

DPAAlbert II. hat abgedankt - ab sofort ist sein Sohn Philippe der König Belgiens. Anders als sein leutseliger Vater gilt er als unbeholfen und schüchtern. Er wird sich die Sympathie der Belgier hart erarbeiten müssen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...-a-912263.html
  1. #1

    Belgischer König kann geistig behindert sein

    König von Belgien kann auch geistig behindert sein, es ändert nichts am Zustand Belgiens. In einer konstitutionellen Monarchie hat ein Königshaus nichts zu melden, es erhält vom Parlament jährlich sein Salär und ist somit abhängig. Konstitutionelle Monarchien sind nur für den Boulevardklatsch gemacht.
  2. #2

    nee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Albert II. hat abgedankt - ab sofort ist sein Sohn Philippe der König Belgiens. Anders als sein leutseliger Vater gilt er als unbeholfen und schüchtern. Er wird sich die Sympathie der Belgier hart erarbeiten müssen.

    Belgien: König Philippe folgt Albert II auf den Thron - SPIEGEL ONLINE
    Was für ein Anachronismus. Einzig nutzbringend für Regenbogenblättchen für die unausgelastete, intelligenzbefreite Hausfrau.
    Identisch mit der lächerlichen Hype um ne Schwangere in England.
  3. #3

    Ist doch eigentlich witzig,

    wieviele europäische Staaten sich noch ein Königshaus leisten. Mir erschließt sich der Nutzen dieser Institution überhaupt nicht und erscheint als völliger, sinnbefreiter Anachronismus. Es ist wohl keine neue Erkenntnis, daß das Geld an anderer Stelle erheblich besser eingesetzt werden könnte. Aber wenigstens hat Oma Lotti ihre Schmonzette, wenn Sylvia Sommerlath mal wieder von Carl Gustav betrogen wird und freut sich schon auf ein zerknautschtes Babygesicht, den man schon eine Minute nach der Geburt ansehen kann, wie ähnlich es den Eltern ist. Revolution sofort!
  4. #4

    Womit hat ein Volk verdient, derart veralbert zu werden?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Albert II. hat abgedankt - ab sofort ist sein Sohn Philippe der König Belgiens. Anders als sein leutseliger Vater gilt er als unbeholfen und schüchtern. Er wird sich die Sympathie der Belgier hart erarbeiten müssen.

    Belgien: König Philippe folgt Albert II auf den Thron - SPIEGEL ONLINE
    Das sind doch die Dinge, die die Welt wirklich bewegen!
    Der "Hochadel", recydled vom Müllhaufen der Geschichte als Spaltenfüller für die Regenbogenpresse, in die sich im Sommerloch auch SPIEGEL online einordnet.

    Früher hielten sich die Hohen Herren ihre Hofnarren.
    Im Zeichen der Geldknappheit und bei progredienter geistiger und moralischer Dekadenz übernehmen sie die Rolle jetzt selbst in Eigenregie und lassen ihre Albernheiten online unters Volk bringen.
    Schamgefühl: Fehlanzeige.

    Womit hat ein Volk verdient, derart verAlbert zu werden?
    Vielleicht damit, dass es am Ende seine eigne politische Talfahrt auch noch bejubelt?
    Dabei gibt es so viele sympathische und aufgeschlossene, intelligente, demokratische und zutiefst republikanische Asterixe ... pardon: Belgier.
  5. #5

    Nun ja, unser

    ist ja genau so überflüssig. Und wenn ich mir den aktuellen und den letzten Inhaber dieses Amtes so anschaue, profillose und höchst mittelmäßige Schwätzer beide, dann können sie An Austauschbarkeit mit jedem degenerierten Adelssproß mithalten...
  6. #6

    Also: Bis bald in Fühlsbüttel oder Moabit...... !

    Zitat von deutscher_demokrat Beitrag anzeigen
    ist ja genau so überflüssig. Und wenn ich mir den aktuellen und den letzten Inhaber dieses Amtes so anschaue, profillose und höchst mittelmäßige Schwätzer beide, dann können sie An Austauschbarkeit mit jedem degenerierten Adelssproß mithalten...
    Immerhin: Man hat die Hoffnung, sie irgendwann wieder loswerden zu können - jedenfalls symbolisch, wenn auch nicht als Spezies. Ein "schüchterner" Adelssproß kann leicht auch 90 werden oder mehr ... und sein Spross kann dann ein echter Nero oder Trottel sei ... usw.

    Nur am Rande: Auch hierzulande gilt noch als Relikt der Monarchie:

    Zitat von § 90 StGB
    Verunglimpfung des Bundespräsidenten.
    (1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
    (2) In minder schweren Fällen kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2), wenn nicht die Voraussetzungen des § 188 erfüllt sind.
    (3) Die Strafe ist Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, wenn die Tat eine Verleumdung (§ 187) ist oder wenn der Täter sich durch die Tat absichtlich für Bestrebungen gegen den Bestand der Bundesrepublik Deutschland oder gegen Verfassungsgrundsätze einsetzt.
    (4) Die Tat wird nur mit Ermächtigung des Bundespräsidenten verfolgt.
    Die Ausrufung der Republik durch die beiden Herren Liebknecht und Scheidemann von zwei verschiedenen Fenstern in Berlin ist ja bei vielen Deutschen trotz fast 100jähriger Laufzeit der Meldung allem Anschein nach noch immer nicht angekommen!

    Die meisten sind noch immer der Überzeugung, die Bundesrepublik habe mit dem der Fußballweltmeisterschaft 1954 begonnen und lesen mit Erstaunen und leicht irritiert bis angewidert in der Morgenzeitung beim Frühstück, dass ihnen das Bundesverfassungsgericht wieder mal gesagt hat, was sie schon längst hätten wolle dürfen ...

    Also: Bis bald in Fühlsbüttel oder Moabit...... !
  7. #7

    viele leute

    waren heute in Brüssel auf der Straße, alle haben gelb-rot-schwarze Fähnchen geschwenkt, ihr Jupiläääär gesoffen, Pommes und Frikandelle gefuttert mit viel Sauce Andalouuuuuse......
    Ein herrliches Land! Lang lebe der König!
    /Ironie-aus
  8. #8

    Nicht nur...

    Zitat von dadanchali Beitrag anzeigen
    Was für ein Anachronismus. Einzig nutzbringend für Regenbogenblättchen für die unausgelastete, intelligenzbefreite Hausfrau.
    Identisch mit der lächerlichen Hype um ne Schwangere in England.
    Nicht nur für die Regenbogenblättchen...

    Meiner Meinung nach dürfte klar sein, wer hinter den Rücktritten/ Abdankungen im Vatikan, den Niederlanden und jetzt Belgien steht: Die Numismatiker- und Münzpräger-Lobby.
    Denn alle 3 Länder geben eigene Euro-Münzen heraus, auf deren Rückseite jeweils der/die aktuelle Regent_in verewigt ist. Und bei einem neuen König, einem neuen Papst müssen eben auch neue Münzen herausgegeben werden.
    Ich wage mal die Prognose, dass auch der luxemburgische Großherzog demnächst ausgewechselt wird.
  9. #9

    Nicht unterschätzen

    Man sollte die Rolle der Monarchie in Belgien nicht unterschätzen. Albert II hat maßgeblich dazu beigetragen , dass die längste Regierungsbildung der Weltgeschichte 2010 doch noch zu einem guten Ende gekommen ist.

    Den jeweils amtierenden Grüßaugust in Berlin gibt es auch nicht zum Nulltarif und er wird ebenso wenig vom Volk gewählt. Und wer die belgische Monarchie abschaffen will, sollte einfach mal versuchen, auszumalen, was das gäbe, wenn sich Flamen und Wallonen auch noch alle 4 oder 5 Jahre auf ein Staatsoberhaupt einigen müssten.