Motorrad-Klassiker BMW R80 G/S: Ungebremst ins Abenteuer

Fabian HobergSie ist die Mutter der großen Reise-Enduros. Dabei war die Entwicklung der BMW R80 G/S eine Notlösung. Mittlerweile gibt es das fast unverwüstliche Zweirad in der siebten Generation. Wir waren mit dem Ur-Modell unterwegs.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...-a-907679.html
  1. #1

    Und wieder einmal ein unsäglicher Motorradartikel. Es liest sich ja gerade so, als hätten die BMWs vor der GS einen Kettenantrieb: "und lästiges Kettenspannen und -reinigen gehört der Vergangenheit an". Außerdem liest es sich so, dass mit der GS der Gummikuheffekt eingeführt worden sei.

    Beides, Kardan und der Effekt gab es schon Jahrzehnte vorher.

    Kleiner Tipp: Nehmt doch bitte einen Motorradfahrer als Redakteur für Motorradartikel, am Besten einen älteren, der schon alles gefahren hat und der nicht aus irgendwelchen Quellen Halbwissen falsch zusammenklaubt.
  2. #2

    Zitat von frutsch Beitrag anzeigen
    Und wieder einmal ein unsäglicher Motorradartikel. Es liest sich ja gerade so, als hätten die BMWs vor der GS einen Kettenantrieb: "und lästiges Kettenspannen und -reinigen gehört der Vergangenheit an". Außerdem liest es sich so, dass mit der GS der Gummikuheffekt eingeführt worden sei.

    Beides, Kardan und der Effekt gab es schon Jahrzehnte vorher.

    Kleiner Tipp: Nehmt doch bitte einen Motorradfahrer als Redakteur für Motorradartikel, am Besten einen älteren, der schon alles gefahren hat und der nicht aus irgendwelchen Quellen Halbwissen falsch zusammenklaubt.
    Biete mich hiermit an. Angebote bitte per PM. ;o)

    Wirklich ein unsäglich banales Geschreibe.
  3. #3

    Tolles Motorrad

    Man kann über den Bericht bestimmt über das eine oder andere meckern, weil dieses oder jenes nicht erwähnt oder anderes falsch interpretiert wird. Ich möchte aber stattdessen diesen Bericht loben, weil ich mich einfach freue über dieses tolle und solide Motorrad zu lesen. Ich fahre selber seit einiger Zeit das Nachfolgemodell R100GS Baujahr '89 in der Variante Paris/Dakar und habe dafür mein sportliches modernes Motorrad (KTM) verkauft. Ich habe es nicht bereut. Es passt außerdem viel besser zu meinem ebenfalls sehr soliden Alltagsauto, einen Mercedes S124 - Wäre bestimmt auch einmal einen Artikel bei SPON wert.
    Mein Fazit: Klassische Fahrzeuge sind einfach sympathischer und machen viel mehr Spaß als die modernen Boliden in ihren oftmals sehr vordergründigen Designkleidern. Sie kommen zudem oftmals in der Gesellschaft viel besser an als Neufahrzeuge und in Sachen Umwelt sind sie gegenüber Neufahrzeugen lange nicht so altmodisch wie uns Politik und Lobbyverbände weismachen wollen.
  4. #4

    Mit der GS um die halbe Welt- less is more

    Die GS kam zum richtigen Zeitpunkt auf die Welt, so konnte ich 1981 meine geplante Reise um die Welt mit der GS starten. Die Alternative wäre eine XT 500 gewesen, mit schwächerem Motor, Kette und nicht staubdichten Radlagern nicht wirklich eine Alternative. Bis auf das Federbein, welches den Belastungen nicht wirklich gewachsen war eine perfekte Maschine. Einfache Technik ist das wichtigste Kriterium für eine Tour in die wilde Welt. Die heutigen Reiseenduros sind genau so ein Quatsch wie ein X5,Cayenne oder andere Zeitgeist SUV`s. Wer heute eine Reise tut ist gut daran gedient sich eine alte BMW oder einen alten Landcrusier zukaufen. Meine Motorrad Tour war leider nach einem Unfall in Kashmir beendet. Meine BMW hat mir aber noch danach jahrelang gute Dienste geleistet. Die Kuh war zwar nie schön aber einfach gut.
  5. #5

    optional

    das Ding sieht wenigstens noch nach Motorrad aus. Jedenfalls für jemanden, der in den frühen Achtzigern zweiradsozialisiert wurde. Schon was anderes als die heutigen überschweren Joghurtbecher mit Geierschnabel und Zielgruppenmotorräder.
  6. #6

    Guter Beitrag

    Bleibt nur hinzuzufügen, dass BMW drei Jahre nach Start der R80 G/S eine Straßenvariante mit Namen R 80 ST nachgeschoben hat. Die hatte außer dem 19-Zöller-Vorderrad und Straßenreifen nur eine andere Lackierung.

    Die ST war ein fantastischer Landstraßenrenner, der sich in der Eifel oder den Dolomiten locker mit doppelt so starken Motorrädern messen konnte.

    Und das sagt einer, der sonst nur Ducati fährt.
  7. #7

    Hundert Stereotypen....

    ergeben noch lange keinen neuen Artikel. Wo hat der Autor bloß 8 l Verbrauch abgeschrieben? Die sind wohl auch möglich aber längst nicht Standard.
  8. #8

    ich hab noch so eine in der Garage ....

    und fahre auch gelegentlich damit.
    Mit Luftabweisblech vorne (aus Kunststoff, hilft wirklich) und schwarzer statt der hässlichen roten Sitzbank.
    Problem: die Bremsen sind eigentlich fast nur dekorative Anhängsel. Für modernen Strassenverkehr absolut ungenügend.
    Und sonst beliebig Schwächen.
    Aber wenigstens noch einen Kickstarter, der schon öfters gelegen kam ..... .
  9. #9

    Genauer lesen hilft

    Zitat von frutsch Beitrag anzeigen
    Und wieder einmal ein unsäglicher Motorradartikel. Es liest sich ja gerade so, als hätten die BMWs vor der GS einen Kettenantrieb: "und lästiges Kettenspannen und -reinigen gehört der Vergangenheit an". Außerdem liest es sich so, dass mit der GS der Gummikuheffekt eingeführt worden sei.

    Beides, Kardan und der Effekt gab es schon Jahrzehnte vorher.

    Kleiner Tipp: Nehmt doch bitte einen Motorradfahrer als Redakteur für Motorradartikel, am Besten einen älteren, der schon alles gefahren hat und der nicht aus irgendwelchen Quellen Halbwissen falsch zusammenklaubt.
    Es geht in der Passage um Reise-Enduros für die "Wüsten Afrikas" usw. Und in der Kategorie war der Kardan der R 80 G/S wirklich etwas Neues und ein Fortschritt.