Weitsprunglegende Bob Beamon: "Ich habe gejubelt - und bin dann kollabiert"

Getty images for adidas8,90 Meter weit bugsierte sich Bob Beamon 1968 über den Sand Mexikos - der Jahrhundertsprung machte ihn weltberühmt. Im Interview mit Achim Achilles erzählt der 66-Jährige von seinem Weltrekord und dem Kollaps danach.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-911807.html
  1. #1

    Beamon hatte einen lichten Moment

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    8,90 Meter weit bugsierte sich Bob Beamon 1968 über den Sand Mexikos - der Jahrhundertsprung machte ihn weltberühmt. Im Interview mit <i>Achim Achilles</i> erzählt der 66-Jährige von seinem Weltrekord und dem Kollaps danach.

    Weitsprunglegende Bob Beamon im Interview mit Achim Achilles - SPIEGEL ONLINE

    ...nämlich den damaligen 8,90m-Jahrhundertsprung 1968 in Mexiko City, immer vorausgesetzt, die Weitenmessung funktionierte. Ich habe da immer noch Zweifel, weil Beamon vorher und nachher nie mehr nur annähernd an 8,90 m heran kam.

    Nehmen wir mal an, es war wirklich so.

    Mexiko City liegt sehr hoch über dem Meeresspiegel, wo bekanntlich die Luft und damit der Sauerstoff schon sehr dünn sind. Und das bedeutet, dass man durchaus Gesundheitsprobleme bishin zum Tod im Extremfall erleiden kann nach Ausnahmesituationen wie z. B. ein ungeheures Glücksgefühl.

    Ich vergleiche das mit den Bergsteigern auf den Mount Everest, wo viele bezeichnenderweise im Abstieg sterben wegen Erschöpfung und vermutlich wegen des psychischen Ausstoßes von Glücksharmonen.

    Im Internet sind einige Schicksale beschrieben wie jene z. B. des Schweizers Gianni Goltz, der 2008 wegen Erschöpfung beim Abstieg vom Mount Everest starb oder von Hannelore Schmatz aus Deutschland 1979.

    Bei Bob Beamon dürfte gesundheitlich die beiden Besonderheiten Erschöpfung wegen dünner Höhenluft/Glücksgefühle ebenso gewesen sein.

    Aber er lebt Gott sei Dank nach 45 Jahren noch.
  2. #2

    Im Juli 2014

    ist der Rekord von Powell älter als der Rekord von Beamon...
  3. #3

    Zitat von cafe_kehse Beitrag anzeigen
    ...nämlich den damaligen 8,90m-Jahrhundertsprung 1968 in Mexiko City, immer vorausgesetzt, die Weitenmessung funktionierte. Ich habe da immer noch Zweifel, weil Beamon vorher und nachher nie mehr nur annähernd an 8,90 m heran kam.....
    Klugschwätzer.... einen 8800 meter hohen Berg mit 2300 meter hoher Stadt vergleichen... Hauptsache mal was geschwafelt....
  4. #4

    ...

    Zitat von cafe_kehse Beitrag anzeigen
    ...nämlich den damaligen 8,90m-Jahrhundertsprung 1968 in Mexiko City, immer vorausgesetzt, die Weitenmessung funktionierte. Ich habe da immer noch Zweifel, weil Beamon vorher und nachher nie mehr nur annähernd an 8,90 m heran kam.
    Man muss kein dauerhaft guter Musiker sein, um einmal im Leben einen Nr-1-Hit zu landen. Manchmal passt einfach alles zusammen. Ihre Zweifel finde ich daher schon ziemlich anmaßend.
    Ich bin mir sicher, dass die Kampfrichter damals ebenso ungläubig wie Sie waren, als sie das Maßband ausrollten und daher vermutlich mehrfach die Weite kontrolliert haben, um auch wirklich sicher zu sein. Und was soll an einem Maßband und einem Abdruck im Sand bitteschön nicht funktionieren?
  5. #5

    Beitrag von Cafe_kehse:

    ...Ihr Beitrag ist typisch für die Sorte Dauerskeptiker, welche 9/11, die Mondlandung oder die wahre Herkunft der Kondensstreifen die Flugzeuge hinter sich herziehen, anzweifeln. Und Ihr Beispielt zeigt: Es werden nicht stichhaltige oder abenteuerliche Erklärungen versucht oder vergleiche gezogen, um seine Skepsis zu untermauern. Aber das schöne ist: Verschenke Mühe und Energie, nach 45 Jahren....
  6. #6

    Messung

    Zitat von cafe_kehse Beitrag anzeigen
    ...nämlich den damaligen 8,90m-Jahrhundertsprung 1968 in Mexiko City, immer vorausgesetzt, die Weitenmessung funktionierte. Ich habe da immer noch Zweifel, weil Beamon vorher und nachher nie mehr nur annähernd an 8,90 m heran kam.
    Es ist zwar fast unglaublich aber 1968 war es tatsächlich schon möglich, eine Länge von 8,90 m zu messen. Das ist doch nicht wirklich Ihr Ernst?
  7. #7

    Ein Beispiel

    Zitat von keith61 Beitrag anzeigen
    Es ist zwar fast unglaublich aber 1968 war es tatsächlich schon möglich, eine Länge von 8,90 m zu messen. Das ist doch nicht wirklich Ihr Ernst?
    Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau wurde beim Diskuswurf zwischen einem einheimischen Sowjet und dem DDR-Spitzenmann Wolfgang Schmidt mit den Stadiontoren (auf/zu) manipuliert.
    Mittels Rücken-/Gegenwind kann/konnte man das Ergebnis manipulieren, obwohl alles dem Papier nach regelkonform war und ist. In der Tat hat der Russe gewonnen. Die Geschichte des DDR-Sportlers Schmidt anschließend ist auch eine sehr tragische (siehe WIKIPEDIA).

    Man sollte grundsätzlich solche Ausreißer wie jener des Bob Beamon hinterfragen. Ich vermute Ähnliches (Thermik, Höhenluft) und vielleicht auch ein "Nachhelfen".

    Jedes Großereignis kostet viel Geld und soll sich mit Sensationen refinanzieren, vor allem wenn Amerikaner (und damit Hollywood) im Spiel sind. Und da hilft man eben notfalls ein bisschen nach.
  8. #8

    Geile...

    ... Leistung!
  9. #9

    guenstige Bedingungen

    soweit ich weiss, waren es eine Verkettung guenstiger Bedingungen: keine Frage ein sehr guter Absprung, gute Technik, die etwas duennere Luft und angeblich hatte er Rueckenwind, der relativ stark war, als er durch die Luft flog.