Besuch in Athen: "Herr Schäuble, hier ist ihr Werk"

AP/dpaEine Vergnügungsreise ist das wahrlich nicht: Bundesfinanzminister Schäuble besucht Athen. Bis zu 100 Millionen Euro deutsche Unterstützung für einen Hilfsfond sagt er zu, doch beim Schuldenschnitt bleibt er hart - zum Unmut der Griechen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-911797.html
  1. #1

    Alternativ...

    ....hätte Herr Schäuble doch die Knallchargen von der Bild "Zeitung" mitnehmen können. Dann könnte sich "der Grieche" mal mit den Hetzern dieses Blattes auseinandersetzen und der Finanzminister wäre aus der Schusslinie.
  2. #2

    Realitaetsfremd ...

    wie immer sind die Deutschen schuld. Ist ja auch einfacher als sich an die eigene Nase zu fassen und auch mal Steuern zu zahlen ...
  3. #3

    Das einzige...

    ...was dieses seltsame Land wohl akzeptieren würde, wäre eine Vollsubventionierung durch Deutschland.
  4. #4

    Wie eine schlechte Kabarett-Nummer

    Schäuble bescheinigt GR große Fortschritte - sicher, die Arbeitslosigkeit erreicht jedes Monat neue Rekordmarken.
    GR will im Euro verbleiben - würde ich auch, wenn ich mit beständigen Hilfsgeldern der Geberstaaten (eigentlich nur D.) rechnen kann.
    Aufwachen deutscher Michel: Nach dem Wahltag ist Zahltag !
  5. #5

    Darf es bitte noch ein bisschen mehr sein.

    Herr Schäuble !
    Es es reicht langsam !
    100 Mill als Gastgeschenk und nach der Wahl der alternativlose Schuldenschnitt !!
    Und hier in Deutschland geht alles den Bach runter .
    Ich kann es nicht mehr fassen !!!!
  6. #6

    Die Griechen hätten natürlich lieber einen rotgrünen

    Finanzminister zu Besuch gehabt!Von dem hätten sie dann die vielen Milliarden deutsche Steuergelder die sie versprochen haben,wenn er sie nicht schon dabei gehabt hätte !Glücklicherweise bestimmen die Deutsche n Wähler immer noch selbst,wen sie als Finanzminister haben wollen !
  7. #7

    wessen werk ?

    es ist das werk einer unfähigen politischen griechischen kaste und europa löst diese probleme gerade .auch wenn es auf den ersten blick nicht so aussieht, sehr solidarisch...
  8. #8

    Nicht nur die

    Griechen haben ein negativen Eindruck, denn auch in Deutschland wächst täglich der Unmut über den Oberlehrer der Nation. Gefälschte Zahlen und immer wieder die Beteuerung das es mit Griechenland aufwärts gehe.
    Das Gegenteil ist der Fall. Griechenland versinkt im Sumpf. Das Schöngeredet gilt nur dem Zweck dem Hosenanzug bei der anstehenden Wahl den Rücken freizuhalten. Wobei ich mich frage, ob es tatsächlich noch Bürger gibt, welche diese Partei nochmals wählen werden. Schlimmer kann's nicht kommen.
  9. #9

    Schäuble bringt Schulden mit!

    Der sogenannte 'Investitionsfonds' in Höhe von 500 Mio. Euro ist ja keine Wohltat für den griechischen Staat oder deren Wirtschaft. Dieser Fonds ist ein Darlehen, das zurückgezahlt werden muss - eine Methode wie wir sie auch in Deutschland sehr erfolgreich anwenden. Es wird ein Schattenhaushalt gebildet, der nicht in den offiziellen Haushaltszahlen erscheint.
    So wird Griechenland weiter in die Schuldknechtschaft getrieben.
    Schäubles Forderung nach weiteren Privatisierungen entzieht dem Staat weitere Substanz zugunsten privaten Eigentums, privater Einnahmen und zu Lasten des Bonität.
    Dieser Finanzminister, den jeder, aber auch wirklich jeder Journalist ohne kritische Nachfragen davonkommen lässt, ist Teil des Problems und nicht Teil der Lösung der Probleme des europäischen Hauses.