Geld fürs Studium: Bafög-Studenten bekommen im Schnitt 448 Euro

CorbisSchüler haben im Schnitt etwas mehr, Studenten etwas weniger Bafög bekommen. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Die Zahl derer, die den Höchstsatz bekommen, ging leicht zurück.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-911781.html
  1. #1

    Sommerloch-Zeitungsente

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schüler haben im Schnitt etwas mehr, Studenten etwas weniger Bafög bekommen. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Die Zahl derer, die den Höchstsatz bekommen, ging leicht zurück.

    Zahl der Bafög-Empfänger steigt - Im Schnitt gut 400 Euro - SPIEGEL ONLINE
    Halte es für ein Gerücht, dass im Schnitt 448,- Euro Bafög gezahlt wird.
    Dieses Gerücht ist gleichzusetzten mit den immer wieder veröffentliche Zeitungsenten: Jeder Deutsche hat im Schnitt 46.000,- Euro auf dem Spar-Konto oder 2500,- Arbeitslose oder Wohlstand in Deutschland für alle usw.. Alles Mitteilungen um die CDUFDPCSU- Merkeltruppe für das Normalbürgertum fälschlicher Weise zur erfolgreichen Regierung hochzujubeln.
    Beispiel: Student Ende 3. Semester, Eltern-Familieneinkommen brutto 43 000,- Euro, zu versteuern 25.000,-Euro . Bafög für das einzigste Kind ,nämlich dieser Student: 187,- Euro! Diesen Betrag, von dem 50% zurückgezahlt werden müssen, gibt es nur, weil der Student sein Wohnung bei den Eltern abgemeldet hat und sich unter der Adresse seiner Großmutter angemeldet hat. Dafür gibt es Mietbeihilfe, max. 240,- Euro Miete im Monat werden anerkannt. Ansonsten : Nothing! Das ist die Realität in Deutschland
  2. #2

    also ich bekomme schon "viel" bafög, eindeutig aber weniger als die benannten 448€. alle anderen bafög-bezieherinnen die ich so kenne, bekommen sogar noch deutlich weniger als ich und sind tw. auf den kfw-kredit angewiesen.
    dieses "mehr" an geld hätten die wohl sogar nötiger als ich. scheint mir oft etwas ungleich verteilt wer wieviel bafög bekommt.
  3. #3

    Zitat von Meerkönig Beitrag anzeigen
    Halte es für ein Gerücht, dass im Schnitt 448,- Euro Bafög gezahlt wird.
    Dieses Gerücht ist gleichzusetzten mit den immer wieder veröffentliche Zeitungsenten: Jeder Deutsche hat im Schnitt 46.000,- Euro auf dem Spar-Konto oder 2500,- Arbeitslose oder Wohlstand in Deutschland für alle usw.. Alles Mitteilungen um die CDUFDPCSU- Merkeltruppe für das Normalbürgertum fälschlicher Weise zur erfolgreichen Regierung hochzujubeln.
    Beispiel: Student Ende 3. Semester, Eltern-Familieneinkommen brutto 43 000,- Euro, zu versteuern 25.000,-Euro . Bafög für das einzigste Kind ,nämlich dieser Student: 187,- Euro! Diesen Betrag, von dem 50% zurückgezahlt werden müssen, gibt es nur, weil der Student sein Wohnung bei den Eltern abgemeldet hat und sich unter der Adresse seiner Großmutter angemeldet hat. Dafür gibt es Mietbeihilfe, max. 240,- Euro Miete im Monat werden anerkannt. Ansonsten : Nothing! Das ist die Realität in Deutschland
    Die 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks kam vor ein paar Wochen auf einen Durchschnittsbetrag von 443 Euro, also nur knapp 5 Euro weniger als die offizielle Zahl. Und das DSW steht nicht unbedingt politisch auf der Position, die Zahl "schönzurechnen", das würde ihren Interessen widersprechen. Zudem sind das die Zahlen aus einer Umfrage unter Studenten. Auch die stehen nicht unbedingt im Verdacht, höhere Angaben zu machen, wenn dies ohnehin nix nützen würde.

    Man muss nicht unbedingt von sich oder Beispielen auf alle schließen. Es gibt 2 Studenten, die ich kenne, deren Eltern in Rente sind bzw. arbeitslos aktuell und die außerhalb des Elternhauses wohnen und entsprechend den Höchstsatz kriegen.

    Am Ende des Tages steht auf jeden Fall ein leichter Rückgang zum Vorjahr von knapp 1 %, während die Inflation offiziell knapp 2 % betrug. Also ein Real-Bafög-Verlust von 3 % für den Durchschnitts-Studenten, der Bafög erhält. Das ist die Erkenntnis aus den Ergebnissen.
  4. #4

    Die Frage ist ob der Median oder allgemein die Verteilung nicht sinnvoller gewesen wäre, so sie denn mit "Durchschnitt" nicht gemeint ist.
    Allgemein hatte und habe ich das Gefühl, dass Nichtbefögberechtigte massiv benachteiligt werden. Ist das Elternhaus knapp über dem Schnitt oder der Student hat durch Arbeit/ Bund/ Altersvorsorge "zuviel" Geld, dann gibt es nämlich nicht nur kein Bafög, sondern die Eltern und der Student dürfen auch für das Bafög anderer löhnen.
    Diverse Befreiungen oder Ermäßigungen wie zB von der GEZ gibt es faktisch auch nur bei Vorlage einer Bafögberechtigung.
    Ich kannte mehrere Studenten die sich einen Bunten mit dem Baföggeld gemacht haben, während andere hart arbeiten mussten - neben dem Studium wohlgemerkt - und sich dann im Prüfungsamt auch noch sagen lassen mussten dass man sich schon zwischen Studium und Nebenjob entscheiden müsse. Beides ginge ja nun nicht.
    Bafög ist ja nichtmal ein Kredit, sondern ein halbes bis dreiviertel Geldgeschenk, finanziert von Leuten die arbeiten. So zeigt der Staat früh genug, dass arbeiten gehen nicht lohnt, aber "arm sein" und nichts dran ändern schon.

    Damit wir uns nciht falsch verstehen. Ich hätte auch Bafög beantragt und ich kann es absolut nachvollziehen dass es andere tun. Das System an sich ist schwachsinnig. Meinen Respekt denjenigen, die vor´m Studium eine Ausbildung machen, oder arbeiten gehen.
  5. #5

    @rene:Ob man hier nun den Median oder das arithmetische Mittel hernimmt,wird keinen großen Unterschied machen.Da es ja einen Höchstsatz und somit auch keine ausreisser nach oben gibt werden beide verteilungsmaße ziemlich dient sein...Dieses mal ist also nicht die böse böse Statistik schuld ;)
  6. #6

    hartzIV

    ich bekomme den höchstsatz mit 597 euro monatlich. das is weniger als das Existenzminimum hartzIV, ich muss auch noch die miete davon bezahlen. bafög sollte mehr sein.