Wetter in Deutschland: Endlich Sommermärchen

DPAEr ist gekommen, um zu bleiben: der Hochsommer in Deutschland. Auch am Wochenende steigen die Temperaturen vierlerorts auf über 30 Grad. Nur eines macht den Meteorologen Sorgen - die Trockenheit.

http://www.spiegel.de/panorama/wette...-a-911759.html
  1. #1

    Das ist es im Juli mal 2, 3 Wochen sonnig und trocken am

    Stück, da wird bereits wieder der Klimawandel bemüht. Bei uns war der bisher heißeste Julitag in diesem Jahr 27 Grad, in den Nächten hat es durchgehend auf 10-12 Grad abgekühlt, und für die folgenden Tage sind maximal 28, 29 Grad angesagt. Schön warm, wie es im Sommer eben so ist, aber lange keine Rekordtemperaturen...
  2. #2

    Das war klar...

    dass sobald ein paar Tage am Stück die Sonne scheint, wieder von Rekorden gesprochen wird. Schon vergessen, wie die letzten Monate aussahen? Ich nicht! Im Juni noch Tiefsttemperaturen von 5 Grad, Regen bis zum Abwinken... Ja, für Ernten, Bauern und einige andere ist es bestimmt nicht von Vorteil, wenn die Temperaturen mal 4 Wochen durchgängig bei über 25 Grad liegen. Außerdem hält gutes Wetter die arbeitende Bevölkerung nur von dem ab, was man von Ihnen erwartet. Aber wie sagt man so schön: Das Leben ist kein Ponyhof.
  3. #3

    Wie zu erwarten war.

    Die Wahrheit interessiert sich nicht dafür, was der Mensch für wahr hält, sofern man davon ausgeht, dass es eine vom Menschen unabhängige Wahrheit gibt. Aber diese Diskussion würde hier zu weit führen.

    Wie zu erwarten war, schreiben hier wieder als erstes die Leugner eines Klimawandels - und machen dabei auf ihrem Extrem genau das, was sie den anderen Extremen (nennen wir sie "Klimawandelkatastophisierer") vorwerfen: sie benutzen eine ("Dorf"-) Statistik aus dem eigenen begrenzten Wahrnehmungsradius ("also bei uns wird´s höchstens ...") und generalisieren auf Teufel komm raus ("und wenn das bei uns so ist, dann ist das auch überall so"). Mit der gleichen Argumentation könnte man die Existenz von Schimpansen leugnen, weil man sie ja auch im eigenen Dorf nicht sieht (Jetzt kommen Sie mir nicht mit Zoo oder Reisen, dann komme ich Ihnen mit Sauna oder Reisen!). Die andere Seite bemüht eben ein Temperaturrekordjuliwochenende als Beleg für eine globale Tendenz. Wo ist der Unterschied?

    Wenig hilfreich sind beide Extreme. Gefährlicher ist vermutlich die totale Leugnung eines Problems.
  4. #4

    Genau so was kommt dabei raus, …

    Zitat von deutscher_demokrat Beitrag anzeigen
    Stück, da wird bereits wieder der Klimawandel bemüht. Bei uns war der bisher heißeste Julitag in diesem Jahr 27 Grad, in den Nächten hat es durchgehend auf 10-12 Grad abgekühlt, und für die folgenden Tage sind maximal 28, 29 Grad angesagt. Schön warm, wie es im Sommer eben so ist, aber lange keine Rekordtemperaturen...
    … wenn sich jemand für einen Klimaexperten hält, aber den Unterschied zwischen WETTER und KLIMA nicht kennt.
  5. #5

    @a.b.surd: Danke

    Für Ihren intelligenten Kommentar. Achtung: dies ist NICHT ironisch gemeint. Ich fürchte, es werden sich nicht viele die Mühe machen, ihn zu lesen. Oder gar inhaltlich nachzuvollziehen...
  6. #6

    dieses ganze geschwafel...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist gekommen, um zu bleiben: der Hochsommer in Deutschland. Auch am Wochenende steigen die Temperaturen vierlerorts auf über 30 Grad. Nur eines macht den Meteorologen Sorgen - die Trockenheit.

    Wetter: Das Sommerwetter bleibt in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    um sonne und sommer, weil nicht und weil doch und daß es nun endlich soweit ist mit der sommerhitze etc., geht mir sowas auf den sack.
    wann regent es eigentlich mal wieder und wo bleiben die versprochenen 19°? alles hohles geschwätz.
    offensichtlich scheint kollektives schwitzen oder wie die glühenden hohlköpfe am strand mit ausreichender wahrscheinlichkeit auf hautkrebs, daß maß aller dinge zu sein. bei mir nicht.
  7. #7

    ...es hört nicht auf...

    obwohl schon letze Woche zig Leser hier kundgetan haben, dass sie gerne auf Temperaturen über 23 Grad verzichten, wird wieder von Traumwetter gelabert. Schonmal dieses Traumwetter im Ruhrgebiet erlebt? Glühender Asphalt, aufgeheizter Beton, kein frisches Windchen... Also bitte verschont mich mit solchem Jubel über diese krankhaften Auswirkingen des Klimawandels. Es ist schon so kaum auszuhalten...
  8. #8

    Nicht jeder freut sich

    Ich bin weder Journalist, der wie Schlunz durch die Gegend laufen kann und auch kein Student oder Gartenarbeiter. Ich darf mit Anzug ins Büro. Darf vorher in den schlecht bis gar nicht klimatisierten Zug und darf v.a. Schwitzen.

    Und das macht mir kein Spass. ICh kann nicht tagsüber in einen See hüpfen und nicht bis Nachts in den Biergarten.

    Ich brauche das nicht.
  9. #9

    Wetter - Klima

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er ist gekommen, um zu bleiben: der Hochsommer in Deutschland. Auch am Wochenende steigen die Temperaturen vierlerorts auf über 30 Grad. Nur eines macht den Meteorologen Sorgen - die Trockenheit.

    Wetter: Das Sommerwetter bleibt in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    Zunächst einmal haben wir Wetter. Hoch Britische Inseln nennt sich das. Das ist auch der Grund dafür, daß die Temperaturen nicht so hoch, wie während der kurzen Hitzephase im Juni sind. Deutschland liegt an der Ostseite des Hochs und deswegen werden subpolare Luftmassen aus NW advehiert. Diese werden dann durch die Einstrahlung tagsüber erwärmt. Nachts fehlt die Einstrahlung - daher die relativ kühlen Temperaturen.

    Allerdings hat die Persistenz der GWL HGB schon auch was mit Klima zu tun. Üblicherweise treibt der Temperaturgradient zwischen der Arktis und den gemäßigten Breiten den Polarjet an. Dieser schickt die Tiefs, die an der Polarfront entstehen, nach Osten. Je größer der Temperaturgradient dort ist, desto stärker weht dieser Wind und desto zonaler ist seine Ausrichtung.
    Da sich die Arktis (und das ist auch dieses Jahr wieder der Fall) relativ zu den gemäßigten Breiten aber viel stärker erwärmt, sinkt auch die Geschwindigkeit des Jetstream, was zur Folge hat, daß dieser stark mäandert und die dadurch entstehenden Schleifen immer häufiger ortsfest verbleiben.
    Befindet man sich nördlich des Stromes, ist das Wetter meist kühl und regnerisch, südlich davon ist es trocken und heiß. Die USA haben dies heuer schon viel intensiver erlebt: Hitzewelle an der Westküste, zapfige Temperaturen im mittleren Teil (Waco in Texas mit 5°C Frühtemperatur).

    Sehr zu empfehlen: Extremwetter durch planetare Wellen