Spar-Entscheidung in Athen: Showdown vor Schäubles Besuch

SPIEGEL ONLINEUnmittelbar vor Wolfgang Schäubles Athen-Besuch soll das griechische Parlament Massenentlassungen im öffentlichen Dienst absegnen. Die Gewerkschaften laufen Sturm, viele Fragen bleiben offen. Am Ende dürften weitere Hilfsmilliarden der Euro-Partner nötig sein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-911686.html
  1. #1

    Klar.

    Bis zur Bundestagswahl muss es noch reichen.
    danach wird nachbewilligt, nach dem Motto: "haltet noch ein bißchen still, dann gibts die nächsten Milliarden"
    steht nur zu hoffen, dass diese Rechnung nicht aufgeht und das Thema richtig schön in den Wahlkampf platzt.
  2. #2

    Das mit den korrupten Beamten ist eine Idee.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unmittelbar vor Wolfgang Schäubles Athen-Besuch soll das griechische Parlament Massenentlassungen im öffentlichen Dienst absegnen. Die Gewerkschaften laufen Sturm, viele Fragen bleiben offen. Am Ende dürften weitere Hilfsmilliarden der Euro-Partner nötig sein.

    Griechenland: Parlament stimmt über Massenentlassungen ab - SPIEGEL ONLINE
    Könnte man glatt übernehmen.
  3. #3

    Nach Griechenland steht Spanien vor der Tür.

    Zitat von Lagenorhynchus Beitrag anzeigen
    Bis zur Bundestagswahl muss es noch reichen.
    danach wird nachbewilligt, nach dem Motto: "haltet noch ein bißchen still, dann gibts die nächsten Milliarden"
    steht nur zu hoffen, dass diese Rechnung nicht aufgeht und das Thema richtig schön in den Wahlkampf platzt.
    Die tasten sich gerade an die Staatsschuldengrenze von Einer Billion heran. 984 Milliarden haben sie "geschafft."
  4. #4

    Vorschlag

    Zitat eines Beitrags aus einem Focus Forum, das ich unterschreiben kann.


    "Bitte recherchieren Sie doch mal die Grichenlandhilfe von Anfang an und zeigen in einfachen Diagrammen die Bedingungen der Geldgeber und wann dies angegangen bzw. Erfuellt warden. Z.B. verringerung der Verwaltung. Wann und wie sollte diese abgebaut werden. Wann wurde was gemacht. Das Gleiche mit der Privatisierung usw. Nur das man map mal sieht was wann passiert ist. Und ob was passiert ist. Dieses wuerde wirklich bei der Meinungsfindung helfen. Danke"
  5. #5

    Noch ein Focus Zitat

    "Unerklärlich wie die CDU voran Frau Merkel soviel Rückhalt in der Bevölkerung hat." Oh - das kann ich Ihnen sehr gut erklären: Es sind "die Alten" die die Merkel immer wieder wählen. Ich kenne da aus meinem Verwandtenkreis 2 sehr schöne Exemplare: Sie 72 wählt die Merkel "weil sie immer so nett ausschaut" und er (76), weil er "sein Leben lang CDU gewählt" hat. Und sind wir dochmal ehrlich: Sooo unrecht haben sie ja damit auch nicht. Immerhin fährt er mit annähernd 85% seines letzten Nettos (inkl. Betriebszusatzrente) nicht schlecht und Sie hat das Arbeiten als ehem. Realschullehrerin schon mit 56 an den Nagel gehängt. Warum sollten die bitteschön anders wählen ?"

    noch Fragen?
  6. #6

    Da gbt es nihts mehr zu retten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unmittelbar vor Wolfgang Schäubles Athen-Besuch soll das griechische Parlament Massenentlassungen im öffentlichen Dienst absegnen. Die Gewerkschaften laufen Sturm, viele Fragen bleiben offen. Am Ende dürften weitere Hilfsmilliarden der Euro-Partner nötig sein.

    Griechenland: Parlament stimmt über Massenentlassungen ab - SPIEGEL ONLINE
    Man weiss nicht mehr, was man glauben soll. Da wird in dem einen Onlinemagazin "es geht voran mit Griechenland" auf dem anderen "Griechenland hinkt mit Sparmassnahmen hinterher" gemeldet. Bei wichtigen "EU" Gipfeln wird dann auf durchweg positive Meldungen umgeschaltet.

    Ich glaube, dass es in Griechenland nie etwas zu retten gab und auch zukünftig nichts zu retten gibt. Die Milliarden sind weg, es kommen weitere hinzu. Leben auf hohem Niveau ohne eine eigene nennenswerte Wirtschaft funktioniert nicht. Da man in Griechenland keine eigene Wirtschaft hat, saugt man andere Staaten aus. Der Einstieg der Griechen in die EU war rein machtpolitisch begründet, weil die Zahlen eine Aufnahme nicht gerechtfertigt hätte hat man diese einfach gefälscht. Die Zeche zahlt der Steuerzahler.
  7. #7

    AfD hilf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unmittelbar vor Wolfgang Schäubles Athen-Besuch soll das griechische Parlament Massenentlassungen im öffentlichen Dienst absegnen. Die Gewerkschaften laufen Sturm, viele Fragen bleiben offen. Am Ende dürften weitere Hilfsmilliarden der Euro-Partner nötig sein.

    Griechenland: Parlament stimmt über Massenentlassungen ab - SPIEGEL ONLINE
    Das geht immer weiter so. Keiner stoppt den Wahnsinn.
    Klar, die AfD wird es auch nicht schaffen, aber sie drängt in die richtige Richtung.

    Regierung (mit Einschränkungen) und Opposition unterstützen die Rettungspakete ohne Rücksicht auf Deutschland.
  8. #8

    Zitat von Wilder Eber Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass es in Griechenland nie etwas zu retten gab und auch zukünftig nichts zu retten gibt. Die Milliarden sind weg, es kommen weitere hinzu. Leben auf hohem Niveau ohne eine eigene nennenswerte Wirtschaft funktioniert nicht. Da man in Griechenland keine eigene Wirtschaft hat, saugt man andere Staaten aus. Der Einstieg der Griechen in die EU war rein machtpolitisch begründet, weil die Zahlen eine Aufnahme nicht gerechtfertigt hätte hat man diese einfach gefälscht. Die Zeche zahlt der Steuerzahler.
    Das können sie doch hier wohl nicht ernsthaft behaupten.

    Griechenland ist auf einem guten Weg -das sagt auch die beste Kanzlerin aller Zeiten-

    Wer was anderes sagt ist ein Landesverräter und sollte am besten sofort nach drüben gehen.
  9. #9

    Inder Tat: Wahnsinn!

    Zitat von LinkesBazillchen Beitrag anzeigen
    Das geht immer weiter so. Keiner stoppt den Wahnsinn.
    Klar, die AfD wird es auch nicht schaffen, aber sie drängt in die richtige Richtung.

    Regierung (mit Einschränkungen) und Opposition unterstützen die Rettungspakete ohne Rücksicht auf Deutschland.
    Ja richtig, es ist wirklich Wahnsinn! Der Chef der stärksten Oppositionspartei, Alexis Tsipras (radikale Linke), wetterte:

    "Schäuble wird alles wegnehmen, was noch wegzunehmen ist."

    Wie man sich ohne Not in die Rolle des Bösewichts begeben kann, ist mir ein komplettes Rätsel. Dabei wäre es ganz einfach gewesen: man macht gar nichts ("no-bailout" Regel), da die Verträge eine Haftungsverpflichtung ausschließen. Dann hätten die Griechen ganz von selbst gemerkt, dass sie mal wieder pleite sind.