"Costa Concordia"-Prozess: Der hilfsbereite Capitano

DPAAls einziger Angeklagter muss sich Francesco Schettino wegen der Havarie der "Costa Concordia" vor Gericht verantworten. Der Kapitän zeigt sich in Grosseto zwar kooperativ, doch seine Chancen auf einen Deal sind gering. Zu den Nebenklägern zählt auch die Reederei Costa Crociere.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-911647.html
  1. #1

    Freikaufen geht fast immer ....

    "auf die Zahlung von einer Million Euro geeinigt. Im Gegenzug wurden die Ermittlungen gegen das Unternehmen eingestellt."

    Immerhin war es der Reederei 1 Million wert, dass ihre Schuld an dem Unglück nicht weiter öffentlich diskutiert wird. Ein Schelm der Böses dabei denkt ....
  2. #2

    Der unsichtbare Nebenkläger

    Der unsichtbare Nebenkläger dürfte doch wohl die Versicherung sein. Nur beim Kapitän ist wahrscheinlich nichts zu holen, außer der juristischen Rache für eine verantwortungslose Leistung als Kapitän. Für die Versicherung ist es wohl wichtig, dass die Reederei von jeglicher Schuld freigesprochen wird und damit Schadenersatzansprüche abgewehrt werden können.
  3. #3

    Sorry, sorry, sorry...

    Freikaufen ist kein Problem, wenn man weiss, wer die eigentlichen Besitzer der Reederei sind. Sorry, aber diese Leute machen ihrer Herkunft einmal mehr alle Ehre. Sorry für den Blumenhändler, der nicht mehr schlafen kann. Sorry für alle, die ihre Geliebten verloren haben. Da wird Mauschelei auf höchster Ebene betrieben.
  4. #4

    Was er vom Prozess in Grosseto erwartet? "Ich hätte gern Vertrauen in die italienische Justiz", sagt er.

    Zitat Ende.

    Im Lande Berlusconis....
  5. #5

    Beförderung

    Empfehle Herrn Schettano vom Kapitän zum Kenteradmiral zu befördern. Dies entspräche der Handhabung des deutschen Verteidigungsministeriums. Das beförderte den Verantwortlichen für das Kundus-Malheur, Oberst Klein, der das Bombardement anordnete bei dem 200 Menschen starben, zum Brigadegeneral.
  6. #6

    Unglaublich

    Zitat von Fuerstbischof Beitrag anzeigen
    Empfehle Herrn Schettano vom Kapitän zum Kenteradmiral zu befördern. Dies entspräche der Handhabung des deutschen Verteidigungsministeriums. Das beförderte den Verantwortlichen für das Kundus-Malheur, Oberst Klein, der das Bombardement anordnete bei dem 200 Menschen starben, zum Brigadegeneral.
    Brigadegeneral Klein ist ein aufrichtiger deutscher Offizier, der ohne Rücksicht auf seine eigenes Ansehen eine schwierige Entscheidung getroffen hat. Damit hat er sich vor seine Soldaten gestellt um diese zu schützen. Herrn Klein mit Herrn Schettano zu vergleichen ist eine Frechheit!
  7. #7

    @fuerstbischof

    Super Beitrag! Mehr Unfug geht wohl gar nicht! Was haben Schettino, Oberst Klein, die Bundeswehr und die italienische Marine gemeinsam? Soviel wie eine Kuh vom fliegen. Nämlich nichts. Sind sie Fürst oder Bischoff? Beide sind per se unfehlbar!

    Schettino ist seemännisch eine absolute Pfeife. Machen Sie das mal im Privatbereich mit Personenschaden. Was meinen Sie, wie Ihnen eine BSU für berechtigte Fragen stellt. Aber Schettino muss ja erst im Verfahren verstehen, was da passiert ist! Alle außer ihm wissen das.
  8. #8

    Sympathie

    Für den Angeklagten. De Mann ist noch nicht verurteilt! Ihre Berichterstattung über den Bekleidungsstil des Angeklagten und seiner mutmaßlichen Geliebten ist genauso auf dem unteren Niveau der Bild wie derzeit beim NSU Prozess ...
  9. #9

    Entzug Kapitänspatent

    Statt Herrn Francesco Schettino strafrechtlich zu verurteilen, wäre der Allgemeinheit wohl am besten gedient, wenn ihm auf Lebenszeit das Kapitänspatent entzogen würde, auch wenn dies verfassungsrechtlich bedenklich auf ein Berufsverbot hinausliefe. Aber der Mann hätte dies ob seiner Feigheit und Verantwortungslosigkeit absolut verdient.