3-D-Körper zum Selberbasteln: Schere, Kleber, Papier

Horst Kiechle / archisculptureEin Herz dauert zwei Nachmittage, eine Leber länger: Der computer-affine Bauingenieur Horst Kiechle bastelt menschliche Organe aus Papier. Seine raffinierten Falt-Anleitungen sind ein Renner im Internet. Jetzt will er eine Version für Schüler entwickeln.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-906918.html
  1. #1

    Soetwas Schönes entsteht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Herz dauert zwei Nachmittage, eine Leber länger: Der computer-affine Bauingenieur Horst Kiechle bastelt menschliche Organe aus Papier. Seine raffinierten Falt-Anleitungen sind ein Renner im Internet. Jetzt will er eine Version für Schüler entwickeln.

    Anatomie: Horst Kiechle bastelt Organe aus Papier - SPIEGEL ONLINE
    ....wenn sich Ingenieurswissen und Kunst vereinen:-))))
  2. #2

    Gibt es schon seit Jahren und nennt sich Pepakura.

    Wer über massig Geduld und ruhige Finger verfügt, kann damit günstig die tollsten Dinge basteln. Dauert alles ewig, macht aber Spaß. Oft werden die Papierteile anschließend mit Chemie behandelt und dadurch hart wie Plastik. Gibt fast nichts, was man daraus nicht basteln kann.
  3. #3

    Lieber SPON

    es ist mir bekannt, dass journalistische Artikel aus der Einleitung, dem eigentlichen Informationen und des Abspanns besteht. Deswegen lese ich den ersten Teil ueberhaupt nicht, also hier den gesamten Text ueber der Ueberschrift "Von Pappmaché zu Papier" und ueberfliege nur den Abspann. Wenn es schon nicht ohne das bla bla als Einleitung geht, macht sie doch wenigstens kuerzer; haette allerdings auch nichts dagegen, wenn so etwas gar nicht gibt.
  4. #4

    Nichts wirklich neues

    Kann man seit wenigstens 10 mit dem Pepakura Designer stressfrei selbst gestalten. Also keine echte Innovation ...
  5. #5

    Super da hat wer doch tatsächlich die 3d-Modelle von Organen einmal durch den PePaKuRa-Designer geschickt.

    Reife Leistung....

    Ich frage mich ja ob der Herr Ingenieur sein "selbstentworfenes" Programm zur Erstellung von Papiermodellen nicht einfach im Internet runtergeladen hat, besonders neu ist das ja nicht. Jedenfalls ist im Netz zu dem Programm das Herr Kiechle geschrieben haben will nichts zu finden, ganz im Gegensatz zu Dunreeb Cutout oder Pepakura-Designer.

    Und zum Modell bleibt nur zu sagen dass schon wesentlich spektakulärere Papiermodelle von Teenagern "entworfen" und zusammengeklebt wurden.....
  6. #6

    Papier härten

    Zitat von dagonzo Beitrag anzeigen
    ...Oft werden die Papierteile anschließend mit Chemie behandelt und dadurch hart wie Plastik...
    Lieber Herr dagonzo,
    das tät mich (fröhlichen Pepakura-Bastler) schon sehr interessieren, welche Chemie man dazu benutzen kann. Haben Sie dazu eventuell mehr Informationen, allenfalls sogar eigene Erfahrungen?
  7. #7

    Lästern ist immer einfacher als wirklich kreativ zu sein

    Wenn man sich die Mühe macht den Artikel ganz zu lesen und vielleicht auch mal auf der Webseite von Horst Kiechle nachschaut, dann wird schnell klar dass es sich hierbei um ein von ihm selbst entwickeltes Programm handelt -- und nicht einfach nur um geistloses PePaKuRa.

    Anstelle zu lästern sollten sich die Kommentatoren vielleicht mal selber was kreatives einfallen lassen!
  8. #8

    Papier härten - Antwort

    Hallo Herr Gummibaum!
    Zwei Adressen, die ich genutzt hatte waren "therpf.com" und "405th.com", beide englischsprachig. Auf diesen beiden Portalen findet man alles, was mit Pepakura und dessen "Weiterverwertung" zu tun hat.
    Jetzt während der Sommermonate kann man das alles gut draussen machen. Man benötigt für die sehr giftgen Chemikalien eine gewisse Grundtemperatur sowie Frischluft. Im Haus kann man das nicht machen. Es gibt zwar auch nicht-giftige Chemikalien, diese sind aber teurer. Vom Ablauf her erstellt man sein Pepakura-Projekt, fixiert/stützt dieses ab, da die Chemie das Papier aufweicht, "bemalt" das papier mit der Chemie und lässt es aushärten. Danach wird es mit allerlei Werkzeug geschliffen. Von Hand mit Sandpapier, mit Deltaschleifer, etc. Das ganze erzeugt massig Staub, daher am besten draussen arbeiten. Zm Einsatz kommt auch KfZ-Spachtel, Glasfaser, usw. Es ist ein großes Themengebiet und bietet unzählige Möglichkeiten sich auszutoben. Wie gesagt, es werden teils sehr giftige Chemikalien benutzt, bei deren Verwendung auf jeden Fall eine gute Filtermaske benutzt werden muss. Beim späteren "Schleifen/Sägen/Hämmern" sollte man je nach Staubentwicklung eine Staubmaske tragen. Schauen Sie sich einfach mal in den o.g. Foren um. Beim 405th gibt es wohl auch eine deutschsprachige Sektion, beim rpf bin ich da nicht sicher. Ich selbst war letztes Jahr zuletzt dort.
  9. #9

    Zitat von 4513/7 Beitrag anzeigen
    Wenn man sich die Mühe macht den Artikel ganz zu lesen und vielleicht auch mal auf der Webseite von Horst Kiechle nachschaut, dann wird schnell klar dass es sich hierbei um ein von ihm selbst entwickeltes Programm handelt -- und nicht einfach nur um geistloses PePaKuRa.

    Anstelle zu lästern sollten sich die Kommentatoren vielleicht mal selber was kreatives einfallen lassen!
    "Geistloses Pepakura"....

    In dem Programm steckt wohl wesentlich mehr Hirnschmalz als in dem Kiechle-Programm ( ausserdem kann so ziemlich jeder xbeliebige 3d Objekteditor Modelle in Dreicksflächen beliebigen Detailgrades umrechnen...)

    Anstalle sich übers Lästern aufzuregen sollte man vielleicht einfach mal nachvollziehen dass Menschen die sich kreativ beschäftigen einfach keine Schöpfungshöhe darin sehen Irgendwelche 3d-Dateien per Software in zusammenklebbare Triangulierte Flächen umzuwandeln.

    Die Kleberei ist eine beachtenswerte Fleißarbeit sonst aber auch nichts.

    Einfach mal das Programm runterladen und mal selber machen um beurteilen zu können inwiefern dass eine irgendwie beachtenswerte Leistung ist.