Karriereknick nach Babypause: Frauen, hört auf zu jammern

CorbisDie ersten Sprossen der Karriereleiter sind erklommen, dann kommt das erste Kind - und statt Exceltabellen sind auf einmal Schnittmuster und Bastelbögen angesagt. Warum eigentlich? Der Nachwuchs ist jedenfalls nicht daran Schuld.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-911197.html
  1. #1

    Motivation?

    Ihr Aufruf an Frauen in Ehren...aber wem soll er nützen? Man darf davon ausgehen, dass die meisten Frauen - zumal die von Ihnen zitierten Juristinnen und Unternehmensberatierinnen - intelligent genug sind, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Offenbar tun sie das ja auch.

    Aus welcher Motivation heraus wollen Sie, dass diese Frauen sich anders entscheiden? Wissen Sie besser, was diese Frauen wollen?
  2. #2

    optional

    Jau, Teilzeit für Alle!
    Kann ich als Mann nur befürworten, denn Kinder sind auch wert, daß man Zeit mit ihnen verbringt. Und wo soll denn sonst das Arbeitsvolumen für all die Frauen herkommen?
  3. #3

    Danke

    Für eine differenzierte Sicht der Dinge und die Abkehr vom Rollenstereotyp: ich bin gebildet, Mitte 30, bereit 20 Stunden zu arbeiten - also gebt mir eine leitende Position (aber bitte ohne Druck auszuüben, als Mutter habe ich ohnehin schon so schwer). Ehrlich, ich kann es nicht mehr hören. Viele Frauengenerationen haben gearbeitet und Kinder gehabt - das war wirklich nicht immer ideal, aber es geht durchaus. Heute gibt es viel staatliche Unterstützung für Eltern, es gibt viel mehr verständnisvolle Chefs und Chefinnen, es gibt eine jung gebliebene und oftmals engagierte Generation von Großeltern. Mit ein bißchen Mut und Willen zur Organisation kann man durchaus arbeiten und Kindern ein gelungenes zu Hause bieten.
  4. #4

    Ach bitte... Dieser Beitrag will nicht den Frauen helfen, sondern "der Wirtschaft". Die wird als gegeben angenommen, nach der hat man sich zu richten, diese gilt als nicht gestaltbar. Und dann - was ist denn bitte "Karriere". Die wenigsten Menschen schaffen das, was man "Karriere" nennt. Nicht jede und jeder wird beachtete Journalistin und Agenturleiter.

    Keineswegs ist es für MännER normal, dass sie mit 40 im Vorstand sind, mit 50 eine eigene Kanzlei haben mit 60 fünf Partnerinnen. - Das betrifft doch einen verschwindend kleinen Bruchteil der Männer! Und das WOLLEN auch gar nicht alle Männer (wird aber allerdings manchmal von ihren Partnerinnen "verlangt"). Ich weiß nicht, woher dieses Bild kommt.
  5. #5

    optional

    So einen Schmarn könenn auch nur Frauen schreiben die sich einen Mann gesucht haben der dick verdient.

    Fragen Sie mal eine Frau eines normalen Facharbeiters der als alleinverdiener heute keinen Kredit für ein Häuschen mehr bekommt, da stellt sich die Frage nach Häkelmustern nicht das MUSS die Frau arbeiten gehen und das so früh wie möglich.
  6. #6

    Lebensunterhalt

    In all diesen Diskussion, in denen darum gestritten wird, ob Frau (oder auch Mann) besser Karriere machen oder daheim bleiben soll, wird meistens (so auch diesmal) vergessen, dass die überaus große Mehrheit der Menschen beiderlei Geschlechts, nicht "Karriere" macht, sondern für sie Arbeiten schlicht "Erwerbsarbeit" bedeutet. Soll heißen: Die wohl meisten von uns gehen zur Arbeit weil sie müssen, weil sonst eben nix auf dem Teller ist. Von großer "Selbstverwirklichung" dürfte nur selten die Rede sein. Und von daher verwundert es mich nicht, dass Frauen - aber zunehmend auch Männer - jede Gelegenheit wahrnehmen, aus Ihrer Erwerbsarbeit "auszusteigen" und sich ihrem Hobbys und dem "Nestbau" zuzuwenden. Mich irritieren eher die Frauen und Männer, die nach 40, 50 oder gar 60 Stunden Arbeit immer noch - angeblich oder tatsächlich - glücklich sind.
  7. #7

    Danke!

    Vielen Dank für diesen Kommentar. Sie sprechen mir aus der Seele!

    Zitat von peterdkrause Beitrag anzeigen
    In all diesen Diskussion, in denen darum gestritten wird, ob Frau (oder auch Mann) besser Karriere machen oder daheim bleiben soll, wird meistens (so auch diesmal) vergessen, dass die überaus große Mehrheit der Menschen beiderlei Geschlechts, nicht "Karriere" macht, sondern für sie Arbeiten schlicht "Erwerbsarbeit" bedeutet. Soll heißen: Die wohl meisten von uns gehen zur Arbeit weil sie müssen, weil sonst eben nix auf dem Teller ist. Von großer "Selbstverwirklichung" dürfte nur selten die Rede sein. Und von daher verwundert es mich nicht, dass Frauen - aber zunehmend auch Männer - jede Gelegenheit wahrnehmen, aus Ihrer Erwerbsarbeit "auszusteigen" und sich ihrem Hobbys und dem "Nestbau" zuzuwenden. Mich irritieren eher die Frauen und Männer, die nach 40, 50 oder gar 60 Stunden Arbeit immer noch - angeblich oder tatsächlich - glücklich sind.
  8. #8

    Denkt Euer Leben von hinten her! Wo will ich mit 50, 60 Jahren stehen? Und wie komme ich dahin - Familienpausen mit eingeplant?
    Ich glaub ich muss bröckeln! Das ist ja wohl das dümmste und schlechteste was man machen kann, wenn man von einem glücklichen Leben träumt.

    Die glücklichsten Menschen die ich traf, waren immer die, die heute nicht wissen was nächste Woche ist. Und schon garnicht die, die sich mit 25 ausmalen wo sie mit 50 "stehen wollen".
  9. #9

    Zitat von philmus Beitrag anzeigen
    Jau, Teilzeit für Alle!
    Kann ich als Mann nur befürworten, denn Kinder sind auch wert, daß man Zeit mit ihnen verbringt.
    Ich kann jetzt nicht für alle Kinder der Welt sprechen, aber ich war stets froh, alleine zu sein, ohne Überwachung. Leider blieben dafür zwischen Schule und Arbeitsschluß der Eltern max. 20-30 Minuten.

    Als Kind wollte ich viel lieber Zeit mit meinen Kumpels verbringen, als mit meinen Eltern. Das mag jetzt vlt. eine Ausnahme sein.