Doping in Leichtathletik: Sprint-Legende Hary fordert Streichung der Weltrekorde

APFür Armin Hary ist das Maß voll: Der frühere 100-Meter-Olympiasieger hat drastische Strafen für die des Dopings überführten Topsprinter gefordert. Zudem regte er an, alle Weltrekorde im Sprint zu annulieren. Die Leichtathletik brauche einen kompletten Neuanfang.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/ha...-a-911578.html
  1. #1

    Hary hat recht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Armin Hary ist das Maß voll: Der frühere 100-Meter-Olympiasieger hat drastische Strafen für die des Dopings überführten Topsprinter gefordert. Zudem regte er an, alle Weltrekorde im Sprint zu annulieren. Die Leichtathletik brauche einen kompletten Neuanfang.

    Hary fordert Streichung der Weltrekorde über 100 Meter - SPIEGEL ONLINE
    Das gilt ebenso für Schwimmrekorde.

    Der Mensch stößt eben an seine Grenzen. Beim 100 m -Rennen der LA kann es nicht auf irgendwann Null gehen.

    Steigerungen sind nur durch chemischen Hilfen möglich. Wer etwas anderes behauptet, lügt schlicht.
    Der Aufwand hierfür muss immer größer werden.

    Man kann es mit der Automobilbranche vergleichen: Steigerungen der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h sind ab einer bestimmten Grenze (z. B. unter 4,0 s) nur noch durch Automatikgetriebe und noch mehr Leistungssteigerung (> 400 PS) möglich. Bei Handschaltung braucht schon der Mensch zu lange als Reaktionszeit.

    Bei jeder weiteren Steigerung im 0,1 s - Bereich bedarf es schon fast 100 PS mehr Motorleistung.

    Und so ist es beim Menschen genauso.

    Der Mensch ist nun mal nicht geschaffen zum Sprinten zu Wasser, zu Lande und zu Berge (Tour de France).

    Diese Hatz nach immer neuen Rekorden ist lächerlich.
  2. #2

    das waren noch Zeiten .....

    mit ehrlichem Sport.
    Nach dieser Zeit , etwa 1960 , hörte der ehrliche Sport
    an der Kreisgrenze auf .
  3. #3

    Tests

    Warum muss nicht jeder Sportler direkt nach dem Sieg eine Blutprobe abgeben? Und warum wird diese nicht gesammelt um sie später evt. auf andere Wirkstoffe zu untersuchen? Nur so ist der Sport noch realisierbar von daher ist auch die Tour de France ein Witz wenn nur Stichproben artig mal ein paar kontrolliert werden und dann nicht mal die Sieger.
  4. #4

    ....

    Zitat von paulsen2012 Beitrag anzeigen
    mit ehrlichem Sport.
    Nach dieser Zeit , etwa 1960 , hörte der ehrliche Sport
    an der Kreisgrenze auf .
    Ich gebe zu, ich habe Leistungsfördernde Substanzen genommen,
    etwa ab Ender der fünfziger Jahre. Vor jedem Wettkampf gab es die Droge Dextro Energen!
  5. #5

    Genau!

    Zitat von paulsen2012 Beitrag anzeigen
    mit ehrlichem Sport.
    Nach dieser Zeit , etwa 1960 , hörte der ehrliche Sport
    an der Kreisgrenze auf .
    Denn erst mit der Einführung von Dopingkontrollen Ende der 60er machte es Sinn für die Sportler zu dopen.
  6. #6

    optional

    Ja würde ich auch so machen, alle die schneller sind als ich sind gedopt. Daraufhin sollte meine Bestleistung auf alle Ewigkeit festgeschrieben werden. Wieso wird ein solcher Beitrag eigentlich so kommentarlos von SPON gepostet.
  7. #7

    .

    Doper (die unwissend Gedopten klammere ich hier aus) wird es leider immer geben. Selbst im Amateursport. Viele werden nicht erwischt. Da kann man nur hoffen, dass die Doper später gesundheitliche Probleme bekommen, als gerechte Strafe.
  8. #8

    Zitat von robin-masters Beitrag anzeigen
    Warum muss nicht jeder Sportler direkt nach dem Sieg eine Blutprobe abgeben? Und warum wird diese nicht gesammelt um sie später evt. auf andere Wirkstoffe zu untersuchen? .
    Also bei der Tour de France passiert genau das. Der Etappensieger , sowie alle Träger von Wertungstrikots müssen nach jeder Etappe zur Dopingkontrolle.Ob die Proben eingefroren werden weiß ich nicht, aber die Kontrolldichte im Radsport ist recht hoch. Neben den Trikoträgern werden weitere Fahrer zufällig gewählt, die auch zur Dopingkontrolle müssen.

    In der Leichtatletik wäre eine Streichung von Rekorden wirklich sinnvoll. Dort ist die schlimmste Doping-Zeit rund 30 jahre her und es stehen immer noch Weltrekorde aus dieser Zeit, nicht nur von osteuropäischen Läuferinnren wie Marita Koch, sondern z.B. auch die 100- und 200- Meter-Weltrekorde von "Flo-Jo"
  9. #9

    Schwimmen genauso unglaubwürdig

    Die olympischen Schwimmwettbewerbe waren genauso unglaubwürdig wie die Leichtathletik. Obwohl die Schwimmanzüge nicht mehr erlaubt waren, purzelten die Welt- und Olympiarekorde. Solche Leistungsverbesserungen sind in der Weltspitze einfach unrealistisch. Aber ARD und ZDF haben ja mit dem Radsport ihr Bauernopfer gebracht...der Rest ist ja mehr oder weniger sauber, mit Betonung auf weniger.