Wechsel nach Florenz: Gomez tritt gegen die Bayern nach

DPAMario Gomez hat sich verärgert darüber gezeigt, dass der FC Bayern sich so deutlich für Robert Lewandowski stark gemacht hat. Er dagegen habe keine Rückendeckung des Vereins verspürt, sagt der Nationalspieler. Trotzdem sei es kein Abschied im Zorn aus München gewesen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-911563.html
  1. #1

    Die Überschriften werden immer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mario Gomez hat sich verärgert darüber gezeigt, dass der FC Bayern sich so deutlich für Robert Lewandowski stark gemacht hat. Er dagegen habe keine Rückendeckung des Vereins verspürt, sagt der Nationalspieler. Trotzdem sei es kein Abschied im Zorn aus München gewesen.

    Gomez tritt gegen den FC Bayern nach - SPIEGEL ONLINE
    boulevardesker!

    Wo ist hier bitte ein Nachtreten erkennbar?

    Er hat sich über die Entwicklung geärgert
    und man ist in beiderseitigen Einvernehmen auseinander gegangen..
  2. #2

    Nachgetreten?

    Wo tritt Gomez nach? Er war bei Stuttgart ein regelmäßig spielender Spitzenstürmer, der auch für eine hohe Ablöse gewechselt hat. Bayern hat einen so großen Kader, dass selbst sehr gute Spieler nur noch auf der Bank sitzen. Wenn keine klare Perspektive aufgezeigt wird, ist es doch verständlich, dass ein Spieler sich Gedanken um seine Zukunft macht und wechselt. Mit "Nachtreten" hat das wenig zu tun.
  3. #3

    Respekt

    Respekt vor einem Fußballer der endlich tut, was wir von anderen fordern... Er verzichtet auf mehrere Millionen (auch wenn er sicherlich nicht am Hungertuch nagt) um einfach nur zu kicken! Mal was anderes im heutigen Business.
    Alles Gute!
  4. #4

    Isn Guta

    Traurige Geschichte mit Gomez. Der hätte tatsächlich einen würdigen Abschied aus München verdient gehabt, war er doch überwiegend als Bankdrücker Exempel für den geschlossenen Mannschaftgeist der Münchner in der letzten Rekordsaison. Mal abgesehen von seiner Effektivität in den letzten Jahren ist Gomez ein Spieler mit Rückrat. Der wird auch weiterhin seine Tore machen und seinen Weg gehen.
  5. #5

    Schade,

    dass kein Bundesligist ihn verpflichten konnte. Gerade ambitionierte Vereine wie der HSV oder Bremen hätten Verstärkung doch dringend gebrauchen können. Könnte mir aber auch vorstellen, dass Gomez gezielt ins Ausland gegangen ist, um einfach noch einmal seinen persönlichen Horizont zu erweitern und vielleicht auch um etwas "dolce vita" zu genießen. Wird ja in D auch gerne mal etwas frei als Schlendrian übersetzt.
  6. #6

    Zitat von FrankDr Beitrag anzeigen
    Respekt vor einem Fußballer der endlich tut, was wir von anderen fordern... Er verzichtet auf mehrere Millionen (auch wenn er sicherlich nicht am Hungertuch nagt) um einfach nur zu kicken! Mal was anderes im heutigen Business.
    Alles Gute!
    Sie haben Recht - ist aber eher die Regel, denn die Ausnahme. Als Fußballer möchte man zu allererst spielen.
  7. #7

    optional

    Ich wünsche Mario viel Glück in Florenz. Er ist ein sympathischer Typ auch wenn es nicht für ganz nach oben reicht. Ein Nachtreten kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
  8. #8

    Die Logik des Schmerzes

    Er hat den richtigen Zeitpunkt abgewartet, um seine Altlast abzuwerfen. Der FC Bayern ist der beste Verein, die größte Familie, alles sozial verträglich arrangiert ... ja, solange du von positivem Nutzen für ihn bist. Deckt sich die Leistung nicht mit der Erwartung der Führungsspitze musst du gehen. Da ist nix Verkehrtes dran, darum steht der Verein da wo er ist. Das sollte jedem Spieler klar sein. Natürlich ist eine Saison lang und wenn als Abschluss ein CL Finale verloren wird, weil der letzte Biss, die letzte Entschlossenheit oder ein Geniestreich fehlte, dann würde ich auch sagen, ok Jungs, es geht weiter, aber anders. Gomez ist in bester Gesellschaft mit Trainern, ehemaligen Stürmern. Die Namensliste ist zu lang, um alle hier aufzuzählen. Mario hat eine nicht leicht zu verstehende Entscheidung getroffen. Florenz wirkt von hier eher wie dolce Vita-Fußball, aber egal, Hauptsache er trifft dort das Tor, dann kann er wie L. Toni ein paar schöne Jahre ohne Titeljagd als 33 prima Fußball spielen. Klar ist aber auch, dass es schmerzt, nicht ein weiteres CL-Finale als Motivationsfaktor vor sich zu haben. Wenn man Gomez überhaupt kritisieren möchte, könnte man das Klopp-Zitat anwenden, dass gute Stürmer/Fußballer i.A. oft Mitte 20 nur noch ihre Leistung verwalten und nicht versuchen sich nochmals zu verbessern. Gomez hätte das beim FCB durchaus angehen können, vor allem nach dem Hoeneß-Kommentar "er ist gut, aber nicht sehr gut". So was schmerzt natürlich ohne Ende, ist eher ein Fruststatement, aber überhaupt nicht pädagogisch wertvoll. Ja, so wars, ok jetzt heißt's nur noch Schmerz lass nach und Blick nach vorne. Neue Trikotfarbe, reset und auf geht's.
  9. #9

    Zitat von spiegel-kommentar Beitrag anzeigen
    Wo tritt Gomez nach? Er war bei Stuttgart ein regelmäßig spielender Spitzenstürmer, der auch für eine hohe Ablöse gewechselt hat. Bayern hat einen so großen Kader, dass selbst sehr gute Spieler nur noch auf der Bank sitzen. Wenn keine klare Perspektive aufgezeigt wird, ist es doch verständlich, dass ein Spieler sich Gedanken um seine Zukunft macht und wechselt. Mit "Nachtreten" hat das wenig zu tun.
    Ganz speziell zu diesem Punkt (Ersatzspieler) hat Mario was ganz interessantes gesagt und das wurde hier ganz unterschlagen neben seiner Aussage das die 4 Jahre in München Traumhaft waren…
    "Sportlich war die vergangene Saison jedoch meine beste überhaupt."
    Er habe nämlich "etwas geschafft, was ich vorher nicht imstande war zu schaffen. Ich war als Stammspieler nicht mehr gefragt. Aber wenn ich zum Einsatz kam, habe ich funktioniert und dem Team richtig helfen können. Das war der größte Schritt in meiner Karriere bisher."

    Ausserdem hat er noch gesagt:
    Zwar habe es "echte Top-Angebote" gegeben, doch für Gomez waren diese keine Option: "Dann hätte ich auch bei Bayern bleiben können. Bayern ist und war mein Traumverein. Also habe ich diesen Schritt gewählt. Mit meiner Freundin und meiner Familie habe ich mich für Florenz entschieden. Der Verein hat sich extrem um mich bemüht, und die Stadt ist einfach überragend."

    Ist schon richtig stark nachgetreten.
    Einfach mal das ganye Interview lesen wie Sie schon richtig sagen Nachgetreten hat er überhaupt nicht eher das Gegenteil, dass er mit dem Hickhack um Lewa nicht glücklich war ist doch klar!