Verdächtiges Schiff im Panama-Kanal: Kuba gesteht Waffenlieferung nach Nordkorea

DPAZerlegte Raketen, Kampfflugzeuge und Flugabwehr - an Bord des im Panama-Kanals gestoppten Schiffs aus Nordkorea befinden sich Waffen aus Kuba. Das hat die Regierung in Havanna eingeräumt. Angeblich ist das Kriegsgerät veraltet und sollte nur repariert werden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-911522.html
  1. #1

    optional

    Da hat der Lakai aus Panama für seinen Arbeitgeber ja einen tollen Fund gemacht. Merke: mit tödlichen Waffen darf nur die USA handeln.
  2. #2

    Lang, lang ist's her

    MiG 21, ein echter Leckerbissen fürs Museum.
    Erstflug 1956!
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zerlegte Raketen, Kampfflugzeuge und Flugabwehr - an Bord des im Panama-Kanals gestoppten Schiffs aus Nordkorea befinden sich Waffen aus Kuba. Das hat die Regierung in Havanna eingeräumt. Angeblich ist das Kriegsgerät veraltet und sollte nur repariert werden.

    Panama-Kanal: Kuba bestätigt Waffenlieferung nach Nordkorea - SPIEGEL ONLINE
    Wenn dem so ist, warum wurde es denn nicht deklariert sondern versteckt?
  4. #4

    Schrott

    Wenn die Waffen dreißig Jahre in Kuba waren, ursprünglich aus der Sowjetunion kommen und in Nordkorea überholt werden. Dann kann selbst Panama damit wohl nichts mehr anfangen.
  5. #5

    Merkwürdig

    An Dreistigkeit ist die "Erklärung" der kubanischen Regierung kaum zu überbieten. Sie hat nämlich nicht "gestanden" sondern sich so leidlich erklärt als ob nichts dabei wäre da die Waffen ja angeblich veraltete Sowjettechnik seien und zur "Reperatur" nach Nordkorea verbracht werden sollen.

    Es war also weniger ein Geständniss das man beim illegalen Waffenschmuggel und Verstoss gegen UN Resolutionen erwischt wurde sondern eine freche Rechtfertigung das man sich keiner Schuld bewusst sei.

    Allerdings muss mehr an der Sache dran sein. Soweit ich weiß waren die meisten der verschifften Waffen sowieso nicht auf der UN Embargo Liste. Warum also der Versuch sie zu schmuggeln ? Wenn es um die Raketenteile ging, wieso sie mit den anderen nicht vom Embargo betroffenen Waffen in einer Ladung verschiffen wodurch man diese ja dann auch verstecken muss ?

    Wieso schaltete die "Cho Chon Gang" ihren Positions Transponder aus als sie den Pazifik überquerte ? Traf man sich auf hoher See mit einem anderen Schiff und tauschte illegal Ladung aus ?

    Wieso die melodramatische Reaktion der Besatzung die die Frachtkräne kaputtschlugen und sich der Kontrolle wiedersetzten ? Wieso der theatralische Selbstmordversuch des Kapitäns ? Wie in einem schlechten Agententhriller.

    Es scheint so die Besatzung glaubte sich selbst in einer höchstwichtigen Geheimmission für das geliebte Vaterland. Bei der politischen Gehirnwäsche der Nordkoreaner ist letzteres wohl doch nicht so ungewöhnlich.
  6. #6

    Kennt Ihr den schon?

    ... schachern sich zwei viertwelt-Diktaturen gegenseitig museumsreifen Militärschrott zu...

    Ne MIG-21 zur Reparatur nach NK? Die Kubaner sollten doch nach so vielen Jahrzehnten mit dem Ding wissen wie man es repariert?! Naja, vielleicht will der kleine Dicke ja seine Wissenschaftler ein Raumschiff daraus bauen lassen (das dann aus einer Umlaufbahn patriotische Lieder zur Erde sendet)

    Gebt dem Kim Ding Dong seine Mig und seinen FlaRak Kernschrott, damit kann er eh nix kaputt machen.
  7. #7

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Wenn dem so ist, warum wurde es denn nicht deklariert sondern versteckt?
    hmm. Warum könnte es Sinn machen, in Zeiten von PRISM und Co, es vielleicht besser nicht zu deklarieren, wenn Kuba an Nordkorea ein Päckchen schickt?
    Wer könnte da denn vielleicht Interesse dran haben?

    Abgesehen davon glaube ich nicht, dass der Schatz da einfach so zufällig entdeckt wurde.
    Die graben doch nicht zum Spass 10.000t Zucker um, nur um eine Drogenlieferung (Kokain oder was?) an Nordkorea zu verhindern. Wie bescheuert ist das denn?
    Da wird halt auch irgendein Vögelchen gesungen haben.
  8. #8

    Fahrtkosten

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Wenn dem so ist, warum wurde es denn nicht deklariert sondern versteckt?
    Vielleicht, um den Transport durch den Panama-Kanal erst zu ermöglichen. Man hätte ja auch um das Kap Hoorn fahren können, aber die Route ist doch um Einiges länger. Und wenn die Waffen deklariert worden wären, fielen sie unter das Embargo.
    Interessant ist noch die Frage, wie man darauf kommt, aus Kuba könnten Drogen nach Nordkorea geschmuggelt werden... das ist doch ziemlich schräg.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zerlegte Raketen, Kampfflugzeuge und Flugabwehr - an Bord des im Panama-Kanals gestoppten Schiffs aus Nordkorea befinden sich Waffen aus Kuba. Das hat die Regierung in Havanna eingeräumt. Angeblich ist das Kriegsgerät veraltet und sollte nur repariert werden.
    Siiicher. Kuba outsourct die Reparatur seiner Waffen nach Nordkorea :D

    Scheint ja wirklich schlecht um die nordkoreanisch-chinesischen Beziehungen zu stehen, wenn die schon altes Kriegsmaterial aus Kuba kaufen müssen.