Moskauer Flughafen: Snowden beginnt Gespräch mit Menschenrechtlern

DPAWochenlang war er untergetaucht - jetzt spricht NSA-Enthüller Edward Snowden mit Menschenrechtlern auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo. Wie eine Mitarbeiterin von Human Rights Watch twittert, will er auch Russland um Asyl bitten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-910844.html
  1. #1

    Nur Russland!

    Bessere Variante als in Russische Föderation zu bleiben findet er nicht. Flughafen SVO wird er bald verlassen. In Latein Amerika CIA und NSA fühlen sich wie Zuhause. Paar Treffen mit Putinsleute reicht um dies zu bekommen, Staatssicherheit warten schon auf ihn.
  2. #2

    Interessante Hintergrundinformationen zu Snowdens Vergangenheit:
    How teenage Snowden boasted online of sex marathons and post coital Krispy Kremes... and warned about the NSA spying on his Xbox | Mail Online
    Diesen Lebensstil wird er nun stark einschränken müssen.
  3. #3

    Dieser Mensch verdient einen Orden

    ...und gehört in Deutschland, zumindest aber in der EU (mal abgesehen von GB) in ein Zeugenschutzprogramm das ihn vor Auslieferung in die Grundrechte verletzende USA schützt. Was wollen die tun, nicht mehr mit uns Handel treiben? Könnte für USA schlimmer werden als für uns. Freihandelsabkommen sollten wir nicht mit USA sondern wie die Schweiz besser mit China eingehen.
  4. #4

    optional

    "Das russische Fernsehen zeigte Bilder, wie sie sich um die acht Menschenrechtler drängten."

    Wahrscheinlich sind die Hälfte davon US-Agenten...
  5. #5

    Zitat von global player Beitrag anzeigen
    Interessante Hintergrundinformationen zu Snowdens ......
    Was ist daran interessant ? Ungefähr genauso spannend wie der Hinweis das er im zarten Alter von 6 Jahren seiner Sandkistenliebe an den Haaren gezogen hat
  6. #6

    Asyl absurd

    Ausgerechnet in Russland ... Hätte er als russischer Agent russische Geheimnisse verraten, dann wäre er sehr wahrscheinlich nicht mehr unter uns.
    Sigmar Gabriels Vorschlag (so er ihn denn ernst gemeint hat) war schon richtig: Man fahre nach Moskau, vernehme ihn, und wenn sich genügend Verdachtsmomente für eine Klage gegen NSA/GCHQ/US/UK ergeben, hole man ihn als Zeuge (evtl. Kronzeuge) für das Verfahren nach Deutschland. Es gibt verschiedene Formen der Aufenthaltsgenehmigung, die man ihm anbieten kann, muss nicht unbedingt Asyl sein.

    Dass so jemand, der uns Kontinentaleuropäern wirklich einen Dienst erwiesen hat, demnächst in irgendeiner Halbdiktatur Unterschlupf suchen muss, ist doch erbärmlich.
  7. #7

    optional

    Warum denn nach Südamerika und sich dort von den Leuten politisch vereinahmen zu lassen? Die nehmen einen doch nicht aus purer Nächstenliebe auf! Und wie sicher man dort auf Dauer ist, kann auch keiner sagen. Was denn, wenn der Wind in Südamerika aus einer anderen Richtung weht? Nee, bleib in Russland. Oder komm in ein europäisches Land. Evtl. soagr zurück in die USA. Bereite diesen Schritt gut vor. Klage z.B. gegen die USA. Mal sehen, was dabei rauskommt.
  8. #8

    Und wieder ein Elfmeter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wochenlang war er untergetaucht - jetzt spricht NSA-Enthüller Edward Snowden mit Menschenrechtlern auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo. Wie eine Mitarbeiterin von Human Rights Watch twittert, will er auch Russland um Asyl bitten.

    Moskau: Snowden beginnt Gespräch mit Menschenrechtlern - SPIEGEL ONLINE
    für Herrn Putin! seine Worte werden sein wie folgt: "Nur in Rußland findet der von den westlichen Großmächten verfolgte, arme Mensch Asyl" Tja, leider hat der Mann da Recht!
  9. #9

    Erstaunlich ...

    Diese Menschenrechtsorganisationen dürfen in Russland agieren?Ich dachte das wäre verboten,vielleicht von Putin bezahlt?