Headhunter: "Angerufen werden ist noch kein Kompliment"

CorbisAuf der Suche nach der perfekten Besetzung für einen Job kennen manche Headhunter keine Skrupel: Sie geben sich als Journalisten aus, als Feuerwehrleute oder als Mitarbeiter des Paketdiensts. Annette Kinnear, selbst langjährige Headhunterin, erklärt ihre Tricks.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-907719.html
  1. #1

    Der Duden:

    "Schutzschild, der"
  2. #2

    Das ist er wieder, der Fachkräftemangel.

    "Eher nicht, die immense Anzahl an Bewerbungen zu sammeln und zu sichten, ist aufwendiger."

    "Und wegen des globalen Fachkräftemangels: Je größer der Mangel, desto rentabler der Einsatz einer Agentur"

    Lasse ich mal so stehen.
  3. #3

    sauber recherchieren ...

    Er hat nicht richtig recherchiert. Wenn er sich nur fünf Minuten länger im Internet informiert hätte, hätte er gewusst, dass ich nicht passe.
    Das ist es, was mich immer wieder am meisten nervt! Dass die einfach nicht sauber recherchieren und einem Jobs anbieten wollen, für die man nicht geeignet ist oder an denen man aufgrund des Lebenslaufs auch ganz sicher kein Interesse haben wird. Ganz dreist finde ich Job Angebote die sogar eine Verschlechterung für mich wäre (das ist beleidigend!)…

    Ganz davon abgesehen, sitze ich mit meinem Chef im Büro und kann eh nicht frei sprechen und beantworte deshalb schon alle Gespräche mit: nein
    Also:
    Können sie frei sprechen? NEIN
    Haben sie Interesse an einem Angebot? NEIN

    Weil beim 1. Nein weiß mein Chef schon das es ein HH war…
    Jedes folgende Ja würde ihn also misstrauisch machen den ich denke: Leute, es gibt soooo viele Möglichkeiten der Kontaktaufnahme (Xing z.B.) ohne sich durch die Zentrale durchzumogeln mit Lügen…
    Ich finde diese Anrufe bei der Arbeit sowieso einfach unmöglich! Kann ich gar nicht Leiden!
    Ich habe auch noch nie erlebt das ein Headhunter die Gesprächsführung irgendwie brauchbar und sinnvoll (ggf. verschlüsselt) übernommen hat… oder glauben die, das eine Frage wie „nenne sie mir mal ihre private Mailadresse/Telefonnummer dann melde ich mich später“ nicht auffällig ist?

    Und ich hasse Zeitverschwendung und wenn dann HHs anrufen die nur IT lesen aber nicht was ich mache und kann und mir dann Schwachsinn anbieten gehen mir echt auf die Nerven!
    Den einzigen angenehmen HH den ich getroffen habe war der, den ich mir selber gesucht habe als ich mich nach einem neuen Tätigkeitsfeld umgeschaut habe … allerdings hat er nicht wirklich was für mich gefunden weil er mit meinen Qualifikationen leider nicht umgehen konnte (und mit meinem Frau sein im IT Umfeld)…der HH war also leider fachlich kein guter HH… aber ansonsten ein angenehmer Mensch.. auch wenn es nicht hilfreich war das er nicht wusste wie man Menschen gut an Firmen „verkauft“.

    Die besten Jobs habe ich bis jetzt immer selber gefunden über Initiativ Bewerbungen – direkt bei den Firmen…
  4. #4

    Kein Widerspruch

    Trotz Fachkräftemangel kann man ja trotzdem in einer Flut ungeeigneter Bewerber untergehen. In Berlin in der Softwarebranche dank dreier Unis nicht so sehr ein Problem - aber in BW sind die Ansprüche an SW-Entwickler gerade außerhalb der Großstädte so gesunken, dass alles eingestellt wird, was halbwegs mal programmiert hat - und trotzdem bewerben sich ja ganz viele Menschen, die nicht mal halbwegs Erfahrungen haben.
  5. #5

    Dachte wir hätten einen so schlimmen Mangel an Ingenieuren das wir dringend Kräfte aus dem Nicht - Europäischen Ausland anwerben müssen ? Da sieht man mal wieder, alles nur heiße Luft.
  6. #6

    Völlig überflüssig

    Diese Agenturen sollten verboten werden. Sie arbeiten parasitär, wie PAV's oder Zeitarbeitsfirmen. Wenn ein Mitarbeiter sich verändern will, dann macht er das i.d.R. von sich aus bzw. in seiner Freizeit. Was dort geschieht ist Arbeitszeitdiebstahl. Als Arbeitsvermittler und Fallmanager unter den Gesichtspunkten von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit wären solche Leute aus meiner Sicht sogar noch ungeeignet.
  7. #7

    Chef

    ich bin selber Chef und Inhaber einer Kanzlei. Auch ich werde angesprochen. Da wundert es dann schon, wenn ich in eine CallCenter einer Rechtsschutz arbeiten soll.... so viel zur Recherche!
  8. #8

    Irgendwie ziemlich widerliches Voelkchen...

    ...mit ihren Luegen, ihrer Impertinenz, ihrer Falschheit und ihrem Stolz auf das Fehlen jeglichen Anstandes. Auch dieser Dame ist offensichtlich der moralische Kompass irgendwann abhanden gekommen, ob sie das ueberhaupt noch merkt?
  9. #9

    Anstand? Headhunter? was?

    Zitat von badbeardxb Beitrag anzeigen
    ...mit ihren Luegen, ihrer Impertinenz, ihrer Falschheit und ihrem Stolz auf das Fehlen jeglichen Anstandes. Auch dieser Dame ist offensichtlich der moralische Kompass irgendwann abhanden gekommen, ob sie das ueberhaupt noch merkt?
    Also das müssen Sie nun aber mal genauer erklären. Ein Mensch hat einen Job, er bekommt einen Anruf von einer Vermittlungsfirma, die ihm einen besseren Job anbietet, er nimmt den Job an und es geht ihm besser. Die Vermittler bekommen vom neuen Arbeitgeber eine Vermittlungsgebühr und fertig. Der Einzige, der hier einen Nachteil hat, ist der alte Arbeitgeber.

    Na und? Es ist nicht moralisch fragwürdig, seine Stelle zu kündigen und wo anders neu an zu fangen.

    Ich erkenne im Tun der Dame nicht zwangsläufig unmoralisches Handeln. Und irgendwo an zu rufen und zu fragen, ob man Interesse hat oder - falls nein - ob man einen geeigneten Kandidaten kennte, der vielleicht noch in Frage käme, ist auch nicht unmoralisch.

    Also erklären Sie mir doch freundlicherweise, wo im Artikel der schreckliche Fauxpas versteckt ist.