Krise in Ägypten: Muslimbrüder lehnen Versöhnungsangebot ab

AFPEin schnelles Ende der Staatskrise in Ägypten ist nicht in Sicht: Die Muslimbrüder haben das Angebot der Übergangsregierung ausgeschlagen, künftige Ministerposten zu übernehmen: "Wir machen keine gemeinsame Sache mit Putschisten."

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-910342.html
  1. #1

    optional

    Irgendwie scheint da wer ein wenig eingeschnappt zu sein. Aber die Aussage ist mal völlig daneben, waren sie doch selbst auch Putschisten von Mubarak.
  2. #2

    Ohne es beim Namen nennen zu müssen

    ist es ja wohl klar, wer in Ägypten die wirklichen 'troublemaker' sind. Wer will hier wem seine Ansichten ohne Raum für andere, auch gültige Meinungen oder Lebensweisen lassen zu wollen? Wann werden diese Menschen nur endlich wach aus ihrem mittelalterlichen Tiefschlaf?
  3. #3

    optional

    Solange es in den arabischen Staaten keine Trennung zwischen Staat und Kirche gibt, wird es dort auch keine Demokratie geben. Vielleicht mal in 200 Jahren.
  4. #4

    Volksentmachter entmachtet!

    Die Muslimbrüder haben den demokratischen Prozess missbraucht um an die Macht zu gelangen, um danach die Demokratie mit Füßen zu treten. Es ist eben KEINE Demokratie, wenn 51 Prozent der Menschen darüber entscheiden können, dass die Demokratie abgeschafft wird. Die Demokratie ist ein Grundrecht aller Menschen und muss deshalb auch gesichert bleiben. Deshalb hat das Militär auch richtig gehandelt, weil es den Machtmissbrauch, wie er schon in der Weimarer Republik stattgefunden hat, erkannt hat. Die Grundlagen der Demokratie müssen nun geschaffen werden, BEVOR es an freie Wahlen geht. Es braucht eine Verfassung, welche die Demokratie schützt. Es braucht eine unantastbare Judistikative. Es braucht eine föderale Struktur, kurzum eine Gewaltenaufteilung in vielen Ebenen. Nur so kann Demokratie funktionieren, weil es ansonsten immer so ist, dass auch geringe Mehrheiten Veränderungen herbeiführen können, die am Ende eine Katastrophe für alle bedeuten.
  5. #5

    Ich kann mich nicht des Eindrucks...

    nicht erwehren, dass die Herrschaften nicht in der Lage sind vernünftig miteinander zu reden. Hier werden nur Max.-Positionen vertreten und alles andere geht nicht. Woher das wohl kommt? Kann dies was mit der Religion des Islam zu tun haben? Meiner Meinung nach, ja! Weil diese Religion wie "alle" Monotheistischen Religionen nichts und niemand neben sich dulden. Da hier auch keine Aufklärung wie in Europa stattgefunden hat, woher soll da auch eine Kompromissbereitschaft kommen? Das wird sehr, sehr schwierig, um es vornehm auszudrücken. Nur wer leidet darunter? Das "gemeine" Volk, welches von denen die alles genau wissen, instrumentalisiert wird. Wie überall auf dieser Welt!
  6. #6

    Zitat von Knarzi Beitrag anzeigen
    Irgendwie scheint da wer ein wenig eingeschnappt zu sein. Aber die Aussage ist mal völlig daneben, waren sie doch selbst auch Putschisten von Mubarak.
    Auf den ersten Blick sehr verwirrend das Ganze - bis man DIESEN Artikel auf Debka gelesen hat:

    Egyptian army

    Jaaa, dann ist das natürlich schon klar......
  7. #7

    Pro

    Erst provozieren und greifen die Armee an mit dem bewussten Ziel viele "Märtyrer" zu produzieren, dann werden diese "Märtyrer" unter Wehklage präsentiert und
    für die Rache geschworen. Diese Methode haben vor 35 Jahren die Ajatollahs und Islamisten im Iran erfolgreich
    praktiziert und nur wird die Methode überall nachgeahmt !
  8. #8

    Demokratie macht nicht satt - Hundefleisch schon

    Zwei Dinge gehen in muslimischen Landen schlecht oder gar nicht: Demokratie und Hundefleisch:

    http://n0by.blogspot.de/2013/07/demokratie-macht-nicht-satt.html

    Was in China geht, ist undenkbar in Ägypten. Welche der kämpfenden Bruderparteien nun zu bewaffnen sind, müssen Experten klären. Vermutlich beide.

    Säkularer Zynismus gegen sakral salafistische Zumutung. Sorry! Was tun?
  9. #9

    Warum?

    Zitat von Teddi Beitrag anzeigen
    ist es ja wohl klar, wer in Ägypten die wirklichen 'troublemaker' sind. Wer will hier wem seine Ansichten ohne Raum für andere, auch gültige Meinungen oder Lebensweisen lassen zu wollen? Wann werden diese Menschen nur endlich wach aus ihrem mittelalterlichen Tiefschlaf?
    Warum lehnen eigentlich die "Liberalen" eine Zusammenarbeit ab?