Geheimdienst-Überwachung: Die Macht der britischen Datensauger

Getty ImagesIn Pufferspeichern lagert der britische Geheimdienst millionenfach Online-Informationen. Im SPIEGEL erklärt Edward Snowden den Ansatz des GCHQ: "Ich speichere alles". Alle Daten, die über Großbritannien geschickt werden, würden abgegriffen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/e...-a-909849.html
  1. #1

    Internet-Spionage hat unfassbares Ausmaß!

    Hier anliegend eine sehr informative, interaktive Inflo-Grafik von OpenDataCity, in der das physische Volumen der durch die amerikanische NSA abgehörten und abgefangenen Telefonate, Emails, Internetbewegungen u.ä. mit dem Volumen der durch die Staatssicherheit in der ehemaligen DDR abgefangenen Informationen verglichen wird.

    http://apps.opendatacity.de/stasi-vs-nsa/

    Zoom mal rein. Das wahre Ausmaß der US-amerikanischen Spionage ist erschreckend.

    Die zweite Grafik zeigt, wie einfach es für ausländische Geheimdienste ist, deutsche Internetverbindungen im Ausland abzufangen und auszulesen.

    http://apps.opendatacity.de/prism/
  2. #2

    Ein Autist namens USA

    Das die Amis eh machen was sie wollen ist ja nun bekannt, also geschenkt! Dafür bekommen sie dann schon noch mal die Rechnung. Aber unseren britischen und französischen "Freunden" sollte man mal kräftig auf die neugierigen Fingerchen hauen! Und wer statt dem Datenstaubsauger google lieber eine in Deutschland angesiedelet Suchmaschine benutzen will, dem sei www.metager.de empfohlen. Und das Motto des NSA Chefs sollte auch unseres sein: "Wir vetrauen Gott, alle anderen kontrollieren wir!" Also liebe Amis, schaun mer mal, wer mehr Daten sammeln kann und mehr Mathematiker beschäftigen kann...
  3. #3

    Shout out to the world!

    An all jene, die Snowden eines "Verbrechens" bezichtigen:

    "Der höchste Grad von Ungerechtigkeit ist geheuchelte Gerechtigkeit." (Platon)
  4. #4

    "Nein, sagt Landefeld: 'Der Staat kann mir als Anbieter nicht vorschreiben, über welches Seekabel ich leiten soll.' Das gäben schlicht die deutschen Gesetze nicht her."

    Herr Landefeld hat das "noch nicht" vergessen. Der deutsche Staat könnte der Telekom sehr wohl vorschreiben, über welche Seekabel Daten geleitet werden. Er tut es nur noch nicht.
  5. #5

    optional

    Wo ein Wille ist, ist auch Weg. Es scheitert am Willen.
    Sollte es doch ganz überraschend zu großem Widerstand gegen Prism & Co kommen, wird höchstwahrscheinlich irgendwo ein Bömbchen hochgehen damit alle auf Linie getrimmt werden. War immer so, ist so und wird immer so bleiben...
  6. #6

    das ist die leichteste Übung -

    WENN DER GESETZGEBER DAS WILL

    ""Der Staat kann mir als Anbieter nicht vorschreiben, über welches Seekabel ich leiten soll." Das gäben schlicht die deutschen Gesetze nicht her. "

    So ein Gestz ist schnell erlassen ...
  7. #7

    Falsch

    ""Der Staat kann mir als Anbieter nicht vorschreiben, über welches Seekabel ich leiten soll." Das gäben schlicht die deutschen Gesetze nicht her. "
    Der Staat kann sehr wohl dies tn, im Rahmen der Sichherheit kann er dies verbieten und ein weiterer Punkt bietet der Datenschutz, da hier der Provider sicherstellen muss, dass der deutsche Datenschutz eingehalten wird, dies passiert ueber England eben nicht mehr.
  8. #8

    Der Staat muss unsere Daten schützen

    Könnte denn der Staat Telekom-Anbietern vorschreiben, bestimmte, derzeit als unsicher eingestufte Datenverbindungen nicht mehr zu nutzen? Nein, sagt Landefeld: "Der Staat kann mir als "Anbieter nicht vorschreiben, über welches Seekabel ich leiten soll." Das gäben schlicht die deutschen Gesetze nicht her."

    dann ist es auch seine Aufgabe entsprechende Gesetze zu erlassen.

    Ich wünschen mir, dass unsere Daten genauso geschützt werden, wie amterielles Eigentum, wenn ich mit meinem Auto durch GB oder die USA fahre, dann darf sich der Staat dort auch mein Auto nicht ausleihen.
  9. #9

    'ich speichere alles'

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Pufferspeichern lagert der britische Geheimdienst millionenfach Online-Informationen. Im SPIEGEL erklärt Edward Snowden den Ansatz des GCHQ: "Ich speichere alles". Alle Daten, die über Großbritannien geschickt werden, würden abgegriffen.

    Edward Snowden über Tempora: Macht der britischen Datensauger - SPIEGEL ONLINE
    ... und ich weiss nichts, Angela Merkel, Bundeskanzlerin.