Ende der Dynamo-Pflicht: Revolution am Fahrradlenker

DPAMillionen Radler nutzen seit Jahren illegale Akku- und Batterie-Lampen. Nun hat der Bundesrat endlich das Ende der Dynamo-Pflicht beschlossen. Doch leider ist die Regelung wenig durchdacht, die beliebten Stecklampen bleiben weiter verboten.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...-a-909881.html
  1. #1

    optional

    Akkulampen waren bislang nicht per sé illegal, solange sie zusätzlich zu einem Dynamo verwendet wurden. Also haben keineswegs "Millionen Radfahrer" "illegale" Lampen benutzt. Dieser Artikel ist wieder einmal reißerisch und unsachlich.
  2. #2

    ...

    Das ist so bescheuert, das hätte auch von der EU-Kommission kommen können...
  3. #3

    Überforderte Ministerien

    Der Beitrag zeigt mal wieder, dass die Politik mit komplexen Herausforderungen, wie z.B. der Beleuchtung von Fahrrädern, überfordert ist.
  4. #4

    optional

    Bei soviel Rettungspolitik, Lakaientum was Snowden angeht, usw. bleibt natürlich kaum noch Zeit für die wirklichen Probleme eines Landes. Dieses Gesetz steht symptomatisch für eine riesige Menge an längst überfälligen Gesetzesinitiativen, die tatsächlich unser tägliches Leben tangieren. Dass das Gesetz dann letztendlich unausgegoren ist, unterstreicht die Fehlallokation nur noch.
  5. #5

    Ein weiteres Beispiel

    wie meine Steuern verwendet bzw. verschwendet werden. Wenn sich 13 Jahre lang Experten mit einer Frage beschäftigen, die faktisch durch den Bürger schon geklärt wurde kann man nur verzweifeln.
  6. #6

    Na bravo.

    Während die Weiterentwicklung der Beleuchtung bei den Kraftfahrzeugen immer weiter fortschreitet (der Sicherheit wie der Ästhetik gleichermaßen zugute), durften Radfahrer beleuchtungstechnisch auf dem Kaiser-Willi-Niveau weiter strampeln – oder sich eben ordnungswidrig fortbewegen.

    Auch wenn ein Nabendynamo normale Radfahrer (ich spreche nicht von geltungsgeilen, rechthaberischen ADFC-Lobbyisten) nicht weiter stört: bei heutiger Akku-Technik ist so ne Akku-Leuchte einfach praktisch. Außerdem ist die Installation weitaus weniger anfällig als die ollen Strippen im/am Rahmen. Gerade bei Falträdern a la Brompton oder Birdy war immer die Gretchenfrage: fahre ich ordnungsgemäß oder fahre ich mit fehlerträchtiger Steinzeit-Elektrik?

    Und Steckleuchten hin oder her… so what, ich schraube die Dinger sowieso schon immer feste dran – am besten mit einem wenig verbreiteten Torx – so bleibt die Leuchte auch nach einem Kneipenbesuch noch dran…

    Das mit dem „an die Steckdose schlepppen“ ist auch mal wieder typischer ADFC-Prop-Agit-Neusprech. Jedenfalls seit es herausnehmbare Akkus und Ladegeräte gibt. Oder beleuchten ADFC-Fanboys ihre Fahrräder ausschließlich mit iPhones?
  7. #7

    Eine Frage...

    Wie dumm muss man eigentlich sein, um einen Gesetzesvorschlag machen zu dürfen?
  8. #8

    das ist ja mal

    ne echt beachtliche leistung die die politiker hier in 13 jahren vollbracht haben.
  9. #9

    Radlampen

    So etwas schwachsinniges kann es einzig in Deutschland geben,da befassen sich überbezahlte Politiker mit Dingen die ungefähr so wichtig sind als wenn in Poppenbüttel die Bahnhofstür klemmt.Die meisten Radfahrer halten sich an keinerlei Vehrkehrsregeln,fahren in Fußgängerzonen,Gehsteigen,gegen die Einbahnstr,.Telefonieren usw.Ist ja egal weil nicht kontrolliert wird.Außerdem hat ein Riesenanteil aller Räder keine Zulassung für den Straßenverkehr(Mountainbikes)weil sie keine Beleuchtungsanlage haben. Wird millionenfach geduldet-u. jetzt der Hype um die Beleuchtung,was soll das?Ein Gebot oder Verbot macht nur Sinn wenn es auch kontrolliert wird,was nicht geschieht
    PS.Fahre 12-15000 km Rad im Jahr.