Hackertreffen in Köln: Sie haben uns doch gewarnt

Getty ImagesEigentlich ist es doch ihr großer Moment: Alles, was Hacker seit Jahren predigen - Geheimdienste überwachen das Netz, Online-Kommunikation ist nicht sicher, verschlüsselt besser eure E-Mails - stellt sich als wahr heraus. Wie geht es jetzt weiter? Ein Besuch beim Szenetreffen Sigint in Köln.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-909705.html
  1. #1

    schizophrenie pur

    hacker tun nichts anderes als die NSA oder irgend ein anderer Geheimdienst, nur nicht im auftrag einer Regierung, sondern aus einem wie auch immer gearteten inneren antrieb. für mich bleiben sie deshalb auch die wirklich bösen. erst dann kommen die schlapphüte und noch so mancher andere.
  2. #2

    .

    Ernsthaft? Noch kein Kommentar?

    Ein guter Artikel.

    Ja, sie haben es uns gesagt und ja, wir haben nicht zugehört. Das wird immer wieder passieren. Bis zu einem Zeitpunkt: bis es letztendlich zu spät ist...
  3. #3

    Zitat von BrucyLee Beitrag anzeigen
    hacker tun nichts anderes als die NSA oder irgend ein anderer Geheimdienst, nur nicht im auftrag einer Regierung, sondern aus einem wie auch immer gearteten inneren antrieb. für mich bleiben sie deshalb auch die wirklich bösen. erst dann kommen die schlapphüte und noch so mancher andere.
    Und alle Amerikaner sind übergewichtig, die Deutschen stets pünktlich, die Russen Säufer und die Araber alle Terroristen.
  4. #4

    @BrucyLee: Hacker sind nicht immer Kriminelle

    Die meisten helfen Leuten wie Ihnen bei Problemen mit ihren Computern. Die werden seltsamerweise dann nicht Hacker genannt, sondern meistens Nerds. Seltsam auch der negative Unterton, aber die digitale (!) Welt ist für die meisten Menschen wohl immer noch ein Ort von Verbrechen, Pornografie und Malware. Abgesehen davon: Verzichten Sie bitte auf Schleichwerbung, Frau Horchert! Auch wenn Sie sich das nicht vorstellen können: Bei vielen Menschen, die wirklich etwas von Computern verstehen (oder wollen Sie dieses Klientel bewusst nicht ansprechen?), hat das Fallobst keinen guten Ruf und Schleichwerbung will man auch nicht sehen. Oder auf Hipster: Die Credibility ist im A****, wenn sie Marken blitzen lassen. Aber es ändert sich ja sowieso nix :\
  5. #5

    ...

    Zitat von BrucyLee Beitrag anzeigen
    hacker tun nichts anderes als die NSA oder irgend ein anderer Geheimdienst, nur nicht im auftrag einer Regierung, sondern aus einem wie auch immer gearteten inneren antrieb. für mich bleiben sie deshalb auch die wirklich bösen. erst dann kommen die schlapphüte und noch so mancher andere.
    mit verlaub, sie sind naiv. der wie auch immer geartete antrieb eines hackers ist in 99% der fälle pure neugier. trotz 20 jahre internet ist das netz noch nie von hackern lahmgelegt oder unser aller konten leergeräumt worden. dagegen hat die staatlich geduldete ausspähung der eigenen bürger orwellsche züge angenommen. der ccc ist seit vielen jahren berater in sachen internetsicherheit und sollte für sein wirken eher einen bundespreis denn paranoide kritik bekommen. wachen sie auf.
  6. #6

    das ist

    schon ein bischen unsinn, den sie da verzapfen.
    jedes unternehmen mit sensiblen daten - letzlich dem kapital der firma - sollte ihre server mal hacken lassen, natürlich nur friendly hackin' durch bezahlte computergebräunte jugendliche.
    als schwachstellentest gang und gäbe, oder jedenfalls bitter nötig.
    einer meiner kunden wurde letztes jahr gehackt - alle server down, nach re-boot unglaublich umständlicher emailverkehr incl. datenaustausch technischer abnahmen im bereich qualitätssicherung. wirtschaftlicher schaden im 2stelligen millionenbereich.

    ein verdammter alptraum, und ich war nur kunde....

    weiche punkte werden von denen erkannt, die alles versuchen diese zu finden.
    dies kann man von standard-itlern (oder auch programmaufspielern) einfach nicht verlangen, dazu gehört schon sportlicher ehrgeiz.

    zum thema schlapphüte - mein kunde wurde in china gehackt. das war kein pickliger 12jähriger mit backsteinbrille, der mann trug definitiv schlapphut.
    abgesehen von wirtschaftlichen schäden, die für geheimdienste und politiker ein probates mittel zur unblutigen kriegsführung sind, ist die ausspähung privater daten durch einen staat ein nicht hinnehmbarer eingriff in mein leben, sofern ich kein faschist oder meinerhalben nordkoreaner oder kompletter vollidiot bin (überschneidungen bei faschisten und vollidioten sind hier fließend).

    und wer nicht gerade alle türen offen läßt, und "i love you.exe" nicht für eine mail von der traumfrau hält, kommt schon ganz gut klar.
  7. #7

    Anmerkung zur Anmerkung

    Da schmunzelt der neugierige Leser:
    Mehr davon! Ich will unter jedem Artikel die politische Neigung des Autors und seines aktuellen Beischläfers lesen. (Geschlechtsspezifische Konkretisierungen habe ich aus Faulheit weggelassen!)
    Virtual Dummy
  8. #8

    @BrucyLee

    Oh man, wenn Unwissenheit schmerzen würde, müsstest du nur noch Schreien!
    Hacken ist das ausfindig machen von Schwachstellen und deren Veröffentlichung um Schaden abzuwenden.
    Das hat nichts zu tun mit dem kriminellen Getue hirnamputierter Script-Kiddys.
  9. #9

    Warum das ganze Theater?

    Bei Facebook sind ueber 1 Milliarde Menschen angemeldet, die nichts liebe tun, als ihre Daten kostenlos zur Verfuegung zu stellen. Die Leute, die dort registriert sind, regen sich hier ueber die Spaehattacke auf? Pfui!