Vorwürfe gegen Düsseldorfer Kardiologen: Studien sollen Hunderte Fehler enthalten

DPAZweifel an den spektakulären Erfolgen gab es schon länger: Bodo-Eckehard Strauer sah sich als Pionier der Stammzellforschung. Nun gibt es erneut schwere Vorwürfe: Britische Forscher legen eine lange Liste aus vermeintlichen Fehlern und Widersprüchen vor.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-909577.html
  1. #1

    nein nein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zweifel an den spektakulären Erfolgen gab es schon länger: Bodo-Eckehard Strauer sah sich als Pionier der Stammzellforschung. Nun gibt es erneut schwere Vorwürfe: Britische Forscher legen eine lange Liste aus vermeintlichen Fehlern und Widersprüchen vor.

    Fälschungsverdacht: Düsseldorfer Kardiologe Bodo-Eckehard Strauer - SPIEGEL ONLINE
    das waren keine fehler! die pharmalobby wird sie so diktiert haben...
  2. #2

    Worin liegt die Relevanz?

    Strauer hat vermeldet, abgestorbenes Gewebe im Herzen sei über die eingespritzten Stammzellen regeneriert worden.
    Man liest aber nichts, ob diese Meldung nun richtig oder falsch war. Das ist doch aber die Frage, auf die es ankommt.
    Offensichtlich gibt es keine Erkenntnisse, die die Behauptung Strauers in Frage stellen. Was also soll das nun? Es liegt doch nun an die Institute, die sich mit diesem Thema befassen, diese Therapiemöglichkeit zu verifizieren oder zu falsifizieren.
    So, wie der Artikel aufgestellt ist, dient er lediglich einer Kampagne für wen oder für was auch immer.
    Also bitte, Fakten auf den Tisch. Ist die Therapie wiederholt worden? Wenn ja, mit welchem Erfolg oder Misserfolg. Wie gut sind, so es sie gibt, diese Prüfungen dokumentiert und folgen wissenschaftlichen Prinzipien.
    Nichts davon im Artikel.
    Ging es nur darum, ein paar Seiten noch zu füllen?
  3. #3

    Wie die "Pharmalobby" an etwas verdient, was mit Medikamenten gerade mal NULL zu tun hat, weiß vermutlich nur User "gast2011". Aber der glaubt wahrscheinlich auch, daß JFK von auf dem Mond lebenden Außerirdischen ermordet wurde, um die geplanten Mondlandungen und damit die mögliche Entdeckung der Mondbewohner durch die Menschheit zu verhindern ...
  4. #4

    Liest sich wie der altbekannte "Zickenkrieg" unter Klimaforschern.

    Die Wissenschaft scheint sich immer mehr zur Esoterik zu wandeln, zumindest zur Egozentrik.
  5. #5

    lol

    Dieser Mann und seine Studien waren das Hauptargument der katholischen Kirche gegen die Zulassung der embryonalen Stasmmzellforschung in Deutschland. Alles ginge, wie die Strauer-Studien gezeigt hätten, auch auf "ethisch sauberen Wegen". Die Wissenschaftsethik hatte man da wohl eher nicht im Sinn. :)
  6. #6

    Späte Einsichten

    Schon vor der Berufung nach Düsseldorf, damals noch als Oberarzt der Medizinischen Klinik I in München Großhadern, war die Produktivität von Prof. Strauer sehr, sehr erstaunlich. Die Zeit in Düsseldorf nutzte er konsequent. Leider wird das wissenschaftliche Gebaren von Herrn Strauer erst jetzt Thema.
  7. #7

    Problem

    Zitat von gbtate Beitrag anzeigen
    Strauer hat vermeldet, abgestorbenes Gewebe im Herzen sei über die eingespritzten Stammzellen regeneriert worden.
    Man liest aber nichts, ob diese Meldung nun richtig oder falsch war. Das ist doch aber die Frage, auf die es ankommt.
    Offensichtlich gibt es keine Erkenntnisse, die die Behauptung Strauers in Frage stellen. Was also soll das nun? Es liegt doch nun an die Institute, die sich mit diesem Thema befassen, diese Therapiemöglichkeit zu verifizieren oder zu falsifizieren.
    So, wie der Artikel aufgestellt ist, dient er lediglich einer Kampagne für wen oder für was auch immer.
    Also bitte, Fakten auf den Tisch. Ist die Therapie wiederholt worden? Wenn ja, mit welchem Erfolg oder Misserfolg. Wie gut sind, so es sie gibt, diese Prüfungen dokumentiert und folgen wissenschaftlichen Prinzipien.
    Nichts davon im Artikel.
    Ging es nur darum, ein paar Seiten noch zu füllen?
    Es geht hier darum, ob die Beweise für die Behauptungen von Strauer korrekt bzw. Fälschungen sind?
    Die Britischen Forscher haben 48 Studien des Düsseldorfer Kardiologen analysiert und wollen mehr als 200 Widersprüche gefunden haben. Die Arbeit mit dargelegten Wiedersprüchen ist publiziert und jeder Kardiologe kann sich daraus ein eigenes Bild machen. Nun muss der Strauer dazu Stellung nehmen und seine Originaldaten aus dem Laborbuch bekannt machen, als Beleg für seine These. Gibt diese Daten nicht oder in der publizierten Form nicht, dann hat Strauer ein Problem.
  8. #8

    re: gast2011

    Ach echt? Stammzellen gibt es schon als Medikament? Können Sie mir kurz die Zulassungsnr und die Pharmazentralnr. der Packung nennen, damit ich mir dafür schnell ein Rezept holen kann?
    Falls nein, reden Sie hier leider Schwachsinn, da "die pharmalobby" nicht ein einziges Zellpräparat anbietet geschweige denn entwickelt. Was Herr Stracuer da macht ist rein experimentell
  9. #9

    Zitat von spon-491-8o4r Beitrag anzeigen
    Ach echt? Stammzellen gibt es schon als Medikament? Können Sie mir kurz die Zulassungsnr und die Pharmazentralnr. der Packung nennen, damit ich mir dafür schnell ein Rezept holen kann?
    Falls nein, reden Sie hier leider Schwachsinn, da "die pharmalobby" nicht ein einziges Zellpräparat anbietet geschweige denn entwickelt. Was Herr Stracuer da macht ist rein experimentell
    Och, wie wärs damit:

    Nabelschnurblut - Einsatzmöglichkeiten von Nabelschnurblut Stammzellen

    oder: ViaCyte, Inc. Deren Pro-IsletTM-Zellen (modifizierte embryonale Stammzellen) werden in die Bauchspeicheldrüse von Diabetiker eingesetzt, damit sie Insulin prodzieren sollen. Die Firma hat schon eine Phase I/II –Studie abgeschlossen, welche eine erfolgreiche Verwendung verkapselter Inselzellen aus Spenderorganen ohne Langzeit-Immunsuppression bei Typ 1-Diabetikern zeigte.
    http://www.bmg.bund.de/fileadmin/red...tammzellen.pdf

    geforscht wird selbstverständlich auch fleissig:

    Apceth setzt auf mesenchymale Stammzellen (MSCs) aus dem Knochenmark. „Lebende Medikamente“, wie das Geschäftsführerin Günther nennt.