Überschuss für 2012: Vatikan schreibt schwarze Zahlen

REUTERSDer Vatikan hat im vergangenen Jahr einen Überschuss in Millionenhöhe erwirtschaftet. Nur geringere Einnahmen aus Spenden und höhere Steuerzahlungen an den italienischen Staat verhinderten ein noch größeres Plus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-909544.html
  1. #1

    Wie Tankstelle?

    Gibt's da Weihwasser in Gallonen? oder hat Vatikanstaat ne niedrige Mineraloelsteuer? Was kommt da erst in die Scheibenwaschanlage?
  2. #2

    Mal sehen,

    was der Papst mit dem unerwarteten Geldsegen macht. Ich hätte da ein paar Ideen...
  3. #3

    Dieser Bericht ist doch nur eine plumpe Volksverdummung. Ich behaupte mal dass die katholische Kirche mehr Umsatz und Gewinn als Exxon und Apple zusammen macht. Der Vatikan steht nur an der Spitze der Firmenhierachie. Jede katholische Gemeinde weltweit muß einen bestimmten Prozentsatz ihrer Einnahmen an den Vatikan abführen, wie ein Konzern-Profitcenter.

    Diese Einnahmen bestehen nicht nur aus Spenden, Gebühren für Hochzeiten, Taufen, Friedhofsnutzung, Kollekten usw., der Großteil der Umsätze stammen aus Miet- und Pachterträgen sowie Dividenden der in den letzten 2.000 Jahren geraubten oder ererbten Immobilien und Firmenbeteiligungen. M.W. werden sogar ein Teil der Spenden an katholische Hilfswerke an den Vatikan abgeführt. In Deutschland kommt da noch die Kirchensteuer dazu.

    Ich bin wirklich gespannt wie der neue Papst damit umgehen wird. Was er bislang gemacht hat, vermutlich in enger Abstimmung mit Ratzinger, hört sich schon mal gut an. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Vatikanbank. Wer wissen will was wirklich im Vatikan vorgeht muß der Spur des großen Geldes folgen und darauf achten was die Akteure machen, nicht was sie sagen.
  4. #4

    Kleiner Geldsegen

    Zitat von Pfaffenwinkel Beitrag anzeigen
    was der Papst mit dem unerwarteten Geldsegen macht. Ich hätte da ein paar Ideen...
    Er bzw. der Vatikan wird das einzig Vernünftige tun:
    Zunächst evtl. Schulden aus den Vorjahren bedienen und wenn möglich etwas für schlechtere Zeiten auf die hohe Kante legen.

    Und mal Hand aufs Herz: 2,2 Mio sind im Vergleich nicht besonders viel. Das Budget eines deutschen Pastoralverbunds stellt diese Summe locker in den Schatten.
  5. #5

    Desinformation

    "Das Haushaltsjahr sei mit einem Plus von 2,2 Millionen Euro abgeschlossen worden, teilte der zuständige Kardinalausschuss mit."

    Das soll wohl ein schlechter Scherz sein? Immerhin ist die kath. Kirche die größte Grundbesitzerin der Welt: Allein ganz Lateinamerika gehört ihr, von großen Teilen Süddeutschlands, Polens, Frankreichs, Spaniens, Portugals, Italiens u.a. ganz zu schweigen.
  6. #6

    nee

    Zitat von Pfaffenwinkel Beitrag anzeigen
    was der Papst mit dem unerwarteten Geldsegen macht. Ich hätte da ein paar Ideen...
    Man könnte das Geld ja nutzen um den Aberglaubenverein aufzulösen.
    Das Geld könnte wie bei anderen sittenwidrigen Geschäften auf gleicher Ebene, Hellsehen etc., rückgeführt werden.
    Oder das Geld wird für die therapeutische Unterbringung von Menschen genutzt die an schwangere Jungfrauen, über Wasser Tanzende, Zombies oder Teufel in Höllen glauben.
    Es gäbe so viele nützliche Möglichkeiten.
  7. #7

    Geht doch ganz einfach..............

    man wechsle die Kuli-Mine von "rot" auf "schwarz"....!
  8. #8

    Stumpfheit und Vorurteile

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    "Das Haushaltsjahr sei mit einem Plus von 2,2 Millionen Euro abgeschlossen worden, teilte der zuständige Kardinalausschuss mit."

    Das soll wohl ein schlechter Scherz sein? Immerhin ist die kath. Kirche die größte Grundbesitzerin der Welt: Allein ganz Lateinamerika gehört ihr, von großen Teilen Süddeutschlands, Polens, Frankreichs, Spaniens, Portugals, Italiens u.a. ganz zu schweigen.
    Ein schlechter Scherz ist eher wie einige Leute hier ihre Unwissenheit und ihre Vorurteile breittreten. Zum ersten ist die Kirche in allen diesen Ländern durch zahlreiche Enteignungen gegangen. Zweitens, auf was z.B, dem Bistum München gehört, hat der Vatikan keinen zugriff. Die Kirche ist halt kein Konzern, sie ist eher organisiert wie das Heilige Römische Reich. Der Kaiser/Vatikan lebt von seiner Hausmacht, das Geld gehört den Fürsten/Bistümern, die manchmal freiwillige Abgaben leisten.
  9. #9

    Borniertheit ist keine Tugend

    Zitat von freivolk Beitrag anzeigen
    Ein schlechter Scherz ist eher wie einige Leute hier ihre Unwissenheit und ihre Vorurteile breittreten.
    Ja, Sie zum Beispiel: Die Immobiliare Cattolica ist höchst real, auch wenn ihre Existenz im Verborgenen blüht. Würde in Süddeutschland jeder Bürger, der auf einem Grundstück zur Erbpacht (bevorzugte Nutzung von Kirchengrund) wohnt, nachts eine Laterne tragen, bräuchten wir keine Straßenbeleuchtung mehr!