Nissans Hybrid-Rennwagen Zeod RC: Drei Zylinder für Le Mans

Nissan Nissan kündigt ein spektakuläres Debüt an. Der Autohersteller will 2014 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans erstmals mit einem Elektro-Hybriden starten. Der Bolide hat einen spektulär kleinen Benzinmotor - kann aber auch rein elektrisch fahren.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...-a-908653.html
  1. #1

    Mit so etwas kann man heutzutage meiner Meinung nach mehr Prestige sammeln als mit dem Sieg eines regulären Rennwagens. Letztere wirken wegen der Umweltthematik schon wie dekadente Anachronismen.

    Jeder Euro, der heute in die Elektromobil-Forschung investiert wird, dürfte sich in den nächsten Jahrzehnten doppelt auszahlen und man wird dabei viele Konventionen über den Haufen werfen müssen. Die Autohersteller dürften deswegen ruhig mehr experimentieren und herumspinnen anstatt nur auf kurzfristige Rendite zu setzen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nissan kündigt ein spektakuläres Debüt an. Der Autohersteller will 2014 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans erstmals mit einem Elektro-Hybriden starten. Der Bolide hat einen spektulär kleinen Benzinmotor - kann aber auch rein elektrisch fahren.
    Nissan mit dem Zeod RC und Porsche mit einem Hybrid in Le Mans 2014 - SPIEGEL ONLINE
    Bildunterschrift: "Zum Vergleich: Der Audi R18 e-tron Quattro, er 2013 in Le Mans gewonnen hat, wiegt etwa 300 Kilo mehr."

    Dazu sollte man sagen, dass das Reglement diese Gewichte vorschreibt und NICHT die Ing., die den Renner entwickeln. Wenn die Ing. freie Hand hätten, täte der Audi R18 ebensowenig wiegen.

    "Wenn wir in Le Mans unsere Runden elektrisch gedreht haben", sagt Bowlby, "wird niemand mehr behaupten können, dass Elektroautos langweilig sind und nur im Schneckentempo vorankommen."

    Selbstverständlich sind Rennfahrzeuge mit Dieselmotor und / oder E-Motor stinklangweilig. Das hat mit Racing nichts mehr zu tun. Als Zuschauer vor Ort interessieren mich die Rundenzeiten weniger, die Atmosphäre ist viel wichtiger und da bieten kreischende 10-Zyl. Judd-Motoren oder dumpf aber laut brabbelnde V8-Motoren von Panoz (damals) oder Corvettes (heute) eben sehr viel mehr.

    So ein Audi-Le-Mans-Dieselstinker klingt dagegen wie meine Singer-Nähmaschine zu Hause.

    P.S.: Es gibt schon ein paar Details über den Porsche LeMans für 2014 - dazu muss man halt ein bissl recherchieren!
  3. #3

    Endlich,es wurde auch Zeit .....

    Hoffentlich folgen bald weitere Auto Hersteller dem guten Beispiel von Nissan.....!
    Ich freue mich auch schon auf die Formel E im nächsten Jahr ;)
    Gruss Mike
  4. #4

    *Grübel* und *Kopfschüttel*

    Für jede Technikstudie bin ich dankbar, die ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis stellt. Trotzdem erschließt sich mir der Sinn dieses Projekts nicht. Die Aussage "'Der Rennsport findet zu seinen Wurzeln zurück', sagt er [Ben Bowlby] und fügt hinzu, dass Rennen einst vor allem demonstrieren sollten, wie fortschrittlich das Automobil ist." ist doch vollkommen absurd - Für die "große Bühne" gibt's doch jede Menge Automobilmessen oder Rekordfahrten in allen möglichen Kategorien - was bliebe von einem Rennen übrig, an dem jeder außer Konkurrenz teilnähme.
    Ebenso verstehe ich die Aussage "'Wenn wir in Le Mans unsere Runden elektrisch gedreht haben", sagt Bowlby, "wird niemand mehr behaupten können, dass Elektroautos langweilig sind und nur im Schneckentempo vorankommen.'"
    Elektroautos sind doch nicht langweilig und bei der Drehmomentkurve und dem Wirkungsgrad eines Elektromotors sieht doch jeder Verbrennungsmotor alt aus.
    Das Problem bei Elektroautos ist der Speicher für die Energie - und dies wird beim Konzept des Zeods doch schön bestätigt (gerade mal eine Runde am Stück kann das Fahrzeug elektrisch zurücklegen), also eine tolle Antiwerbung gegen den Elektroantrieb.
  5. #5

    Elektromobilität? Sondermüll!

    Elektromobilität wird gerade nicht der große Hype, solange die Akkumulatoren nur als Sondermüll entsorgt werden können.
    Erst wenn derartige Akkus zukünftig mit alltäglichen und ungiftigen Stoffen geschaffen werden können, könnte man die Ökobilanz der Elektromobilität als positiv einstufen.
  6. #6

    Elektromobil? Sondermüll!

    Solange die Akkus nur als Sondermüll entsorgt werden können und die Produktion derartiger Akkus nicht auf giftige und seltene Stoffe verzichten kann, sehe ich die Ökobilanz der Elektromobilität negativ.
  7. #7

    tolle Performance,...

    Zitat von mibigan@web.de Beitrag anzeigen
    Solange die Akkus nur als Sondermüll entsorgt werden können und die Produktion derartiger Akkus nicht auf giftige und seltene Stoffe verzichten kann, sehe ich die Ökobilanz der Elektromobilität negativ.
    ...Ihr 'Urteil' - oder besser ignorantes Vorurteil...

    Welche Stoffe haben denn heute 'Akkus' die nicht recycelt werden können?

    Z.B. die Zebra-Batterie...

    Furchtbares Zeug drin: Nickel, Kochsalz, Keramik...

    So reitet halt so mancher einen Esel und meint, es wäre ein Araber!
  8. #8

    Ich finde es besteht eine deutliche ähnlichkeit zwischen demm r18 und dem neuen porsche. Ich finde es gut dass nissan dies auch ausprobiert denn auch der motorsport muss sich weiterentwickeln und nissan wagt zumindest etwas und ich finde dass es nicht nur um sound geht sondern auch um design deshalb finde ich auch dass mit solchen autos das rennen nicht langweilig wird
  9. #9

    Oh mein Gott,

    was ist das denn? Augenwischerei und nichts anderes! Elektroautos werden sich nie durchsetzen. Höchsten irgendwelche Stadtfahrzeuge mit Elektroantrieb, was aber nichtmehr Auto heißen dürfte. Aber ich sag es immer wieder und mach immer wieder Aufrufe an die 15% Ökos unserer Nation. Los Leute, kauft endlich Elektrofahrzeuge, wenn nicht Ihr, wer dann? Ich bestimmt nicht!