Bio-Hacking: Amerikaner lässt sich Kopfhörer implantieren

Richard Lee braucht seine Kopfhörer nie wieder zu suchen, denn sie sind in sein Ohr implantiert. Der Amerikaner hat sich kabellose Empfänger aus einem Bastler-Kit eingepflanzt, um mit seinem drohenden Sehverlust besser zurecht zu kommen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...-a-909154.html
  1. #1

    Interessant. Aaaaber..

    1.Durch diese Implantate kann er keine MRT-Untersuchung mehr vornehmen lassen. Ein CT würde vermutlich aufgrund von Anomalien nicht wirklich auswertbar.
    2. Die Spule braucht für solch eine große Distanz eine hohe Leistung, was wiederum einen hohen Energieverbrauch nach sich zieht.
    3. Verlagerungen der Kette werden unterschiedliche Auslenkungen der Magnete in den Ohren zur Folge haben. Das linke und das rechte Ohr sind dann also "unterscheidlich laut".
    4. Mit einer Spule ist nur ein Mono-Signal möglich. So ist eine Richtungsbestimmung unmöglich.

    Allerdings ist diese Körpermodifikation sehr erweiterungsfähig, es könnte eine weitere Spule angebracht werden um "Stereo-Empfang" zu ermöglichen. Beispielsweise je in eine Ohrmuschel eine Spule implantieren, die induktiv an einer anderen stelle des Körpers (Brust, Rücken) gespeist werden.
    Die Spulen können von jede Art von Sensor angesteuert werden.
    Durchaus eine sehr interessante Technik! Allerdings vermute ich das die Tonqualität sehr beschränkt ist.
  2. #2

    titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Richard Lee braucht seine Kopfhörer nie wieder zu suchen, denn sie sind in sein Ohr implantiert. Der Amerikaner hat sich kabellose Empfänger aus einem Bastler-Kit eingepflanzt, um mit seinem drohenden Sehverlust besser zurecht zu kommen.

    Bio-Hacking: Richard Lee implantiert sich Magneten für Tonübertragung - SPIEGEL ONLINE
    So was kann nur aus den USA kommen.
    Damit könnte er bei der NSA anheuern.
    Vielleicht ist das aber auch bloß eine Werbung für minderbemittelte Bürger sich demnächst direkt Mikrofone in den Kopf implantieren zu lassen. Damit könnten wir den armen Agenten ihr Aufgabe, uns zu überwachen, erleichtern.
  3. #3

    optional

    Diese Technik wird seit Jahrzehnten in Hörgeräten eingesetzt und nenn sich Induktions- bzw. Telefonspule. Schalterstellung "T" an Opas Hörgerät. Natürlich ist die dort nicht unter die Haut implantiert sondern in´s Ohr gesteckt. Hilft unwahrscheinlich bei einer Reparatur ;-)
  4. #4

    Hätte er es

    nicht erst einmal mit dem Einpflanzen von einigen Gehirnzellen versuchen sollen?
  5. #5

    alter Hut

    Cyborgs gibt es schon lange. Allerdings gleichen die Cyborgs, die ich meine, mit ihrem "App" ein Defizit aus.
    Stark Schwerhörige und taub geborene Kinder haben die Möglichkeit durch ein Cochlea Implantat wieder zu hören, sogar mit erstaunlich guten Ergebnissen.

    Wäre ich von Blindheit bedroht, würde ich mir nicht prophylaktisch etwas implantieren. Ich würde hoffe, dass das Sehen noch eine Weile anhält und unterdessen ein Möglichkeit analog zu einem CI entwickelt wird. An dieser Sache wird auch geforscht, aber bisher nicht mit Ergebnissen, dass man ein CI für die Augen massenhaft anwenden könnte.
  6. #6

    Ich empfehle, ...

    ... einen GPS-Überwachungschip. Macht es dem "grossen Bruder" ein bisschen einfacher ...! MfG
  7. #7

    Hirneinpflanzen

    Ich wäre auch dafür das Ihm erst hirnzellen eingepflanzt werden.
  8. #8

    Lucutus von Borg

    Vielleicht gibt es medizinische Implantate die sinnvoll sind. Schlimm wird es wenn die Menschen aus Leistungsgründen anfangen zu implantieren. Unsere Gesellschaft ist dumm genug dieses zu tun.
  9. #9

    -

    Nach dieser Definition muss ich also selbst ein Cyborg sein. Ich hab ein Cochlea-Implantat, mit dem ich auch im Alltag so gut klarkomme, dass es kaum jemandem auffällt.
    Diese Technik gibts schon seit gut 20 Jahren.

    Das Interressante ist aber, dass ich meine Musik bisher immer genauso gehört habe, wie dieser Mann im Artikel. Über so eine Spule, die wie ein Band um den Hals aussieht.
    Praktisch ist es schon, aber für meinen Geschmack einfach viel zu leise. Die Spule schluckt viel von der Leistung, die ein MP3-Player abgibt, was sich dann eben negativ auf die Lautstärke auswirkt.

    Deswegen trage ich fast nur noch meine richtigen Kopfhörer, die sind 3 mal lauter und geben des Bass wesentlich besser wieder.