Jugendarbeitslosigkeit: Einsame Azubis im gelobten Land

In großem Stil will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen junge Südeuropäer auf deutsche Lehrstellen lotsen. Helfen soll der Azubi-Import gegen deutschen Fachkräftemangel wie auch Europas Jugendarbeitslosigkeit. Aber oft scheitern die Jugendlichen an Alltagskummer: Heimweh.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-909074.html
  1. #1

    Und was bleibt...

    ...sind zigtausende nicht ausbildungsfähige Jugendliche in unserem Land ohne vernünftige Schulabschlüsse, mit rudimentären Deutschkenntnissen oder mangelnder Bereitschaft, die Heimat zu verlassen. Von welchem Land werden denn die dann wohl angeworben? Auch als Exportnation können wir dieses Problem nicht einfach wegexportieren. Wir können es aber auch nicht mit Vertuschungsmaßnahmen weg-importieren
  2. #2

    optional

    Welchen "Fachkräftemangel" will man beheben?

    Etwa den, den es in D gar nicht gibt?
  3. #3

    Versteh ich nicht...

    ...die heutige Jugend sollte sich doch in Europa wohl und zu Hause fühlen...egal in welchem Land. Reisen tut am allerorten, Schüleraustausch ist doch an der Tagesordnung...und dann sind das ja keine Kinder mehr die ins Ausland geschickt werden sondern junge Erwachsene, nicht nur über 18 sondern meist auch schon mitte 20...wer da noch am Rockzipfel der Familie hängt, den alten Schulfreunden nachtrauert ist wohl auch zu unreif um einen vielversprechenden Job im Ausland anutreten...und sei es nur der erste Schritt in dei Ausbildung.
    Im übrigen...bei den heutigen Billigflügen, bei denen man für ein Busticket im Nahverkerh mehr bezahlt als für einen Flug nach Barcelona kann auch ein Azubi mal schnell zu Besuch nach Hause hüpfen....dazu kommen in den größeren Städten und Ballungszentren massenweise Freizeitaktivitäten, Clubs und Vereine die die heimatliche Kultur pflegen (wenn es denn unbedingt sein muss)...ich finde das Gejammer findet auf hohem Niveau statt...ich selbst habe lange im Ausland gearbeitet...und habe mich nicht einsamer gefühlt als zu Haus ein Deutschland...man muss halt ein bißchen auf die Leute zugehen, Kontakte knüpfen, neue Freunde "machen" und dann fühlt man sich schnell wie zu Hause...
  4. #4

    Bildungspolitik-Versagen

    Genau, in der Bildungspolitik versagen und dann die Jugend aus dem Ausland holen - TOLLE POLITIK
  5. #5

    Einladungsedikt 2013

    War alles schon mal da. Friedrich Wilhelm von Preußen (reg. 1640 - 1688) erläßt das Einladungsedikt für Hugenotten.

    Hat Preussen gut nach vorne gebracht !
  6. #6

    Mal so nebenbei...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In großem Stil will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen junge Südeuropäer auf deutsche Lehrstellen lotsen. Helfen soll der Azubi-Import gegen deutschen Fachkräftemangel wie auch Europas Jugendarbeitslosigkeit. Aber oft scheitern die Jugendlichen an Alltagskummer: Heimweh.

    Jugendarbeitslosigkeit: Wie Deutschland junge Südeuropäer anwirbt - SPIEGEL ONLINE
    Auf welcher Grundlage mischt die Arbeitsagentur da eigentlich mit?

    Hat die nicht ihre Hausaufgaben erstmal national zu erledigen?

    Habe gehört, der Personaleinsatz und die Vermittlungsquote sei noch nicht optimal?

    Wenn jetzt solche Aufgaben übernommen werden, können ja die Beiträge entfallen.
  7. #7

    Santa Ursula in karitativem Einsatz.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In großem Stil will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen junge Südeuropäer auf deutsche Lehrstellen lotsen. Helfen soll der Azubi-Import gegen deutschen Fachkräftemangel wie auch Europas Jugendarbeitslosigkeit. Aber oft scheitern die Jugendlichen an Alltagskummer: Heimweh.

    Jugendarbeitslosigkeit: Wie Deutschland junge Südeuropäer anwirbt - SPIEGEL ONLINE
    Frau Ursula von der Leyen und Frau Merkel nutzen ganz gekonnt, ganz gezielt und ganz kalkuliert -weil sie vor allem an Deutschland denken- die Gunst der Stunde.
    Wie war es sonst möglich, so eine ungeheuerliche Arbeitslosigkeit unter den jungen Menschen Südeuropas zu erreichen,
    OHNE dass die EU-Mächtigen rechtzeitig alarmiert wurden.
    So etwas ist eine Entwicklung von vielen Jahren, Entwicklung zu der die €uro-Krise auch ganz gezielt gesteuert hat, und der Hauptkapitän des sinkenden Dampfers: Die Kanzlerin der Herzen.
  8. #8

    Sollte Frau

    v.d. Leyen lieber für eine anständige Schulbildung unserer Jugendlichen sorgen, statt im Ausland zu schauen. Wir suchen Auzubildende, aber auf 50 Bewerbungen kommen vielleicht 2 - 3, die brauchbar sind. Alle anderen haben i.d.R. einen Notenschnitt von 4 oder schlechter.
  9. #9

    Fachkräftemangel ??????????

    Wieso zum Teufel hält sich diese Ammenmärchen und taucht -wie ein Springkasper- immer wieder auf.
    Es wurde in unzähligen Gutachten bestätigt, daß ein Fachkräftemangel NICHT EXISTIERT und auch nicht in absehbarer Zeit droht. Was also soll der Quatsch, diesen Begriff immer wieder aus dem Hut zu zaubern, als wäre es Realität.
    NEIN es gibt keinen Fachkräftemange, der Begriff wurde von Arbeitgebern geprägt, diesich ein überreichliches Überangebot von miteinander konkurrierenden Fachkräften wünschen, aus dem sie aus dem Vollen schöpfen können -dank der starken Konkurrenz zwischen ihnen zu günstigsten Löhnen.
    Warum zum Teufel macht sich ausgerechnet der Spiegel immer wieder zum Sprachrohr dieser Klientel ???