25 Jahre Dax: Internet - war da was?

DPAFeldmühle, Veba, Nixdorf: Von den Namen, die beim Start des Dax zu den größten Konzernen Deutschlands gehörten, sind manche längst vergessen. Noch immer aber dominiert die alte Industrie den Börsen-Leitindex, die Online-Revolution ging an ihm spurlos vorüber - wie auch manch anderer Megatrend.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-908827.html
  1. #1

    Schwacher Artikel

    Naja, Microsoft und Apple sind auch keine (originären) Internetunternehmen. Und die Dienstleistungsgesellschaft ist mE nur eine Niedrieglohngesellschaft.

    Ist doch eher beeindruckend, wie konstant stark viele dieser Unternehmen sind....
  2. #2

    Höchst fragwürdig

    "Am ehemaligen Stammsitz Frankfurt ist ein ganzer Stadtteil nach dem Konzern benannt" - das ist falsch. Laut Wikipedia trägt die Stadt Höchst den Namen schon seit hunderten von Jahren, die Firma erst seit einigen Jahrzehnten. Der Konzern wurde nach dem Ort benannt, nicht umgekehrt.
  3. #3

    abenteuerlich

    ... am ehemaligen Stammsitz ist ein ganzer Stadtteil nach dem Konzern benannt... Erstaunlich, was bei SPON so alles durch die offenbar kaum vorhandene Endkontrolle durchgeht.
    Für alle, denen Höchst kein Begriff ist: Das ist eine über 650 Jahre alte Stadt (heute Stadtteil von Frankfurt) - und der Konzern hatte seinen Namen von der Stadt, nicht umgekehrt.
  4. #4

    richtig

    Stimme meinen Vorrednern zu, sowohl die angeblichen Internetunternehmen als auch Höchst haben mich doch verwundert!
  5. #5

    Farbwerke Höchst

    Was soll's andere Unternehmen der chem. Industrie haben sich Fußballclubs gehalten, Hoechst eben eine Siedlungen aus dem späten Mittelalter :)
  6. #6

    apropos hoechst

    zugegeben, es ist nicht ganz einfach:
    hoechst fusionierte mit rhone-poulenc zu Aventis
  7. #7

    Erschreckend

    Wieso eigentlich Pharmafirmen im Plural? Ich seh da nur die fusionierte und umstrukturierte Bayer AG, die international auch nicht mehr unbedingt in der Oberliga mitspielt. Was man eher sieht, ist das Fehlen junger, stark wachsender Unternehmen, die Deutsche Boerse faellt vielleicht darunter, aber nicht ein aufstrebender Maschinenbauer oder Medizingeraetehersteller oder Automobilzulieferer? Stattdessen privatisierte Staatsunternehmen wie Post und Telekom, und bei SAP frag ich mich als SAP/R3 Benutzer, ob dort noch in COBOL, der Programmiersprache der spaeter 70er, programmiert wird.

    Da lebt doch eine ganze Volkswirtschaft vom eingemachten und gibt zudem Zeugnis von der Servicewueste Deutschland, kein einziger echter Dienstleister und als naechstes fliegt auch noch eine der letzten verbliebenen Banken.
  8. #8

    Niedriglohngesellschaft

    Zitat von Ignorant00 Beitrag anzeigen
    Und die Dienstleistungsgesellschaft ist mE nur eine Niedrieglohngesellschaft.
    Zu den Diensleistungsfirmen gehören z.B. Managementberater wie McKinsey, BCG und Booz, Anwaltskanzleien wie Linklaters, Clifford Chance, Freshfield sowie Wirtschaftsprüfer wie Deloitte, KPMG und PWC. Ich würde diese alle nicht gerade als Billigheimer oder Niedriglohnfirmen bezeichnen. Natürlich gibt es aber auch billige Putzfirmen. Problematisch für das Image der Branche in D ist hier wohl eher, daß es keine deutschen, relevanten Service Companies gibt (eventuell mit der Ausnahme von Roland Berger), die es in eine global relevante Position des Premiumsegments geschafft haben, sondern nur (wenn z.T. auch gute) kleine regionale Player, ohne größere Bedeutung für die jeweilige Gesamteindustrie.
    Niedergelassene Ärzte sind übrigens auch nur Servicedienstleister, wie auch alle anderen Handwerker, wie z.B. Ihr Automechaniker. Allerdings repariert der halt andere Sachen, ist Ihnen dessen Rechnung auch immer viel zu preisgünstig ?
  9. #9

    Was erwarten sie denn?

    Zitat von jcsahnwaldt Beitrag anzeigen
    "Am ehemaligen Stammsitz Frankfurt ist ein ganzer Stadtteil nach dem Konzern benannt" - das ist falsch. Laut Wikipedia trägt die Stadt Höchst den Namen schon seit hunderten von Jahren, die Firma erst seit einigen Jahrzehnten. Der Konzern wurde nach dem Ort benannt, nicht umgekehrt.
    Die seit sechs Jahren dauerende Finanzkrise hat doch deutlich gezeigt, wie viel Wirtschafts Experten und Wirtschafts Journalisten eigentlich wissen, wenn man mal genauer hinschaut.

    Dass das solch Geschriebenes dann auch noch durch die Endkontrolle rutscht und veröffentlicht wird, was sagt uns das über den Spiegel?