Prognose für 2014: Grüne warnen vor rapidem Anstieg der Stromnetz-Rabatte

DPAStromkunden drohen im kommenden Jahr höhere Preise: Einer Studie im Auftrag der Grünen zufolge könnten die Nachlässe bei Netzentgelten für Unternehmen um rund 50 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro steigen. Die Zeche zahlen demnach die Privatverbraucher.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-908663.html
  1. #1

    Da

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sorgen bereiten den Grünen auch die starken Rabatte für Wirtschaftszweige, für die sie eigentlich nicht gedacht waren: "Es ist nicht plausibel, warum vornehmlich die privaten Haushalte die Netzentgelte von Golfplätzen, Aldi oder dem Braunkohleabbau mitbezahlen müssen."

    Grünen-Studie: Ausnahmen für Netzentgelte 2014 in Milliarden-Höhe - SPIEGEL ONLINE
    hört man förmlich schon die Neoliberalen antworten: das kommt doch letztlich der Bevölkerung auch zugute - weil immer mehr Rentner Golf spielen und bei Aldi einkaufen etc.... Ausserdem müsse die deutsche Wirtschaft ja konkurrenzfähig gehalten werden. Blabla... Wir gut, dass Leute berechenbar sind.
  2. #2

    Mal sehen, wann das so zum Politikum wird,

    daß die ausländischen Mitbewerber rufen: unerlaubte Subvention. Womit sie auch noch recht haben dürften...
    Verdammte Intransparenz... wir brauchen noch viel mehr an Leuten wie Snowden!
  3. #3

    Hatte wir das nicht schon?

    Das ist m.V. kein neues Thema, sondern kommt von den Grünen wegen des Wahlkampfs wieder neu auf die Tagesordnung. Die Initiative zur Bevorteilung der Unternehmen kam seinerzeit von den Grünen selbst. Aber Ehrlichkeit ist mit dieser politischen Farbe sowieso nicht verbunden. Hört das denn nie auf?
  4. #4

    optional

    Natürlich liegt das daran, aber man dem treudoofen Michel erzählt, dass es die kleine Solardachanlage beim Nachbarchen sei. Diese Rabatte plus die Förderung gigantischer Solaranlagen, die Großinvestoren und Stromkonzerne bauen, sind das ganze Problem.
  5. #5

    Grüne machen sich Sorgen?

    Wie üblich wollen die Grünen die Schuld an den negativen Folgen ihrer eigenen Politik anderen in die Schuhe schieben, vornehmlich der bösen Industrie.

    Verantwortlich für steigende Strompreise in D ist zuerst das von den Grünen initiierte EEG, und nicht der Firmenrabatt. Der ist sozusagen nur die "Spitze des Eisbergs".
  6. #6

    Die Geister

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stromkunden drohen im kommenden Jahr höhere Preise: Einer Studie im Auftrag der Grünen zufolge könnten die Nachlässe bei Netzentgelten für Unternehmen um rund 50 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro steigen. Die Zeche zahlen demnach die Privatverbraucher.

    Grünen-Studie: Ausnahmen für Netzentgelte 2014 in Milliarden-Höhe - SPIEGEL ONLINE

    Die ich rief, die Geister,
    Werd' ich nun nicht los


    Das passiert halt, wenn man ohne Plan und technische Basis versucht, angeblich ökologisch sinnvolle Lösungen durchzupeitschen.
  7. #7

    ???

    "Das Ergebnis überrascht, weil die Privilegien ab dem kommenden Jahr eigentlich gestutzt werden sollen."

    Ganz ehrlich? Mich überrascht das eigentlich gar nicht. Die großen wälzen auf die kleinen ab...das ist doch nicht neu und mit jeder Wahlstimme an die großen Parteien unterstützen die Bürger diesen Weg immer wieder.
  8. #8

    Lustig....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Stromkunden drohen im kommenden Jahr höhere Preise: Einer Studie im Auftrag der Grünen zufolge könnten die Nachlässe bei Netzentgelten für Unternehmen um rund 50 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro steigen. Die Zeche zahlen demnach die Privatverbraucher.

    Grünen-Studie: Ausnahmen für Netzentgelte 2014 in Milliarden-Höhe - SPIEGEL ONLINE
    ...wer hat uns das EEG den eingebrockt ?
    Aber jetzt "haltet den Dieb rufen".
    Spinner !
  9. #9

    Das ist aber nicht der wahre Grund!

    Die Hauptgründe für den Strompreisanstieg dürften weiterhin darin liegen, dass Solaranlagen selbst dann ihren Strom vergütet bekommen, obwohl sie wegen Überangebot und fehlenden Speichermöglichkeiten gar nicht mehr ins Netz einspeisen können und der Strom aufgrund des zeitweisen Überangebotes so stark einbricht, dass der Kunde die Differenz zwischen garantiertem Solarstrompreis und tatsächlichem Preis an der Leipziger Börse ausgleichen muss. Eigentlich ein Widerspruch in sich, aber so läuft der planwirtschaftliche Markt nun eben.