F1-Rennen in Silverstone: Problemzone hinten links

AFPBislang bauten die Formel-1-Reifen von Pirelli nur schnell ab, jetzt platzen sie reihenweise. Nach dem Rennen im englischen Silverstone dreht sich mal wieder alles nur um die Pneus. Red Bull und Ferrari haben einen besonders listigen Vorschlag, wie man Pirelli helfen kann.

http://www.spiegel.de/sport/formel1/...-a-908649.html
  1. #1

    Hauptsache die Fahrer sind unschuldig

    Soso es ist mal wieder die Schuld von Pirelli. Der linke Hinterreifen bei fast allen zeigte Schnittspuren, besonders bei den Fahrern die bekannt dafür sind permanent über die Curbs zujagen und damit eigentlich die Strecke zu verlassen. Aber wen interessieren hat noch Streckenbegrenzungen
  2. #2

    optional

    Man könnte auch einfach Reifen bereitstellen, die es den Fahrern erlauben, so schnell zu fahren wie sie und die Technik es können.

    Der Bernie ist doch reich genug, da könnte man doch mal anfangen statt der Werbefuzzis die Ingenieure die Regeln machen zu lassen.

    ... Bin mal aug die 1.5 V6 Turbos gespannt...
  3. #3

    Es lag an der Kurve

    Kein Wort darüber, dass die Reifen immer nach befahren zweier bestimmter Kurven platzten. Kein Wort, dass die Reifen deutliche Schnittspuren aufzeigten. Das sind die Infos die jeder RTL Zuschauer erhielt.
    Und die klingen wesentlich realistischer als ein fehlerhaftes Produkt des Reifenherstellers. Klar kann es sein, dass die Reifen fehlerhaft waren , und deshalb in diesen bestimmten Kursen den entscheidenden Schaden nahmen. Davon fehlt im Artikel aber jede Spur. Schade
  4. #4

    Pirelli sagt:

    Power is nothing without control! Na dann.
  5. #5

    Warum nur diese Pirelli

    Wenn man die Gefahren sieht, kann man nur von Glück sprechen, dass niemand etwas passiert ist. Nehmt doch einfach erfahrene Reifenhersteller. Schrott gehört nicht zur Formel 1.
  6. #6

    Eine weitere Idee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bislang bauten die Formel-1-Reifen von Pirelli nur schnell ab, jetzt platzen sie reihenweise. Nach dem Rennen im englischen Silverstone dreht sich mal wieder alles nur um die Pneus. Red Bull und Ferrari haben einen besonders listigen Vorschlag, wie man Pirelli helfen kann.
    Wahrscheinlich dürfte es auf Vollgummireifen hinauslaufen.
    Wo keine Luft ist kann auch nichts platzen und halten tun die dann auch bestimmt das ganze Rennen.
    Vielleicht auch die ganze Saison wenn man entsprechend dicke Gummis verwendet.;-)
  7. #7

    Überlastung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bislang bauten die Formel-1-Reifen von Pirelli nur schnell ab, jetzt platzen sie reihenweise. Nach dem Rennen im englischen Silverstone dreht sich mal wieder alles nur um die Pneus. Red Bull und Ferrari haben einen besonders listigen Vorschlag, wie man Pirelli helfen kann.

    Formel 1: Bei vier Autos platzt hinten links der Reifen - SPIEGEL ONLINE
    Die Reifen sind einfach nicht für Formel 1 - Kräfte ausgelegt.
    Es ist eine Sache ob der Grip nachlässt, etwas anderes, wenn die Struktur versagt und es zum explosionsartigen Auflösen der Reifen kommt.
    Das es auch sowas gab, was aussah wie ein Einschnitt muss nicht unbedingt bedeuten, dass jemand über etwas scharfes Gefahren ist. Wenn die Struktur versagt, bilden sich zuerst immer Risse.

    Ich hoffe dass sich die FIA, die Teams und Herr Ecclestone einigen können, dass etwas getan werden muss. Die Idee von Herrn Lauda, einfach die Reifen der letzten Saison zu nehmen finde ich am praktikabelsten, dann benötigt man auch keine neuen Tests.
  8. #8

    Konsequent zu Ende denken!

    Zitat von affenkopp Beitrag anzeigen
    Soso es ist mal wieder die Schuld von Pirelli. Der linke Hinterreifen bei fast allen zeigte Schnittspuren, besonders bei den Fahrern die bekannt dafür sind permanent über die Curbs zujagen und damit eigentlich die Strecke zu verlassen. Aber wen interessieren hat noch Streckenbegrenzungen
    Man kann zum Überfahren der Curbs stehen wie man will. Tatsache ist es jedoch, dass es passiert und zwar in allen Rennklassen. Soll eine "natürliche Auslese" eingeführt werden, wo ein Ausritt über die Streckenbegrenzung ernsthafte Konsequenzen bis zum Unfalltod nach sich zieht?

    Dann könnte man ja auch wieder einen Frankreich-GP in Rouen stattfinden lassen. Da rasten die Fahrer an Felswänden vorbei und waren durch Strohballen als Streckenbegrenzung "geschützt".

    Pirelli hat schon zu anderen Reifenplatzern in dieser Saison die Standardantwort "Trümmer auf der Fahrbahn" benutzt. Auch abgefallene Autoteile muss ein Rennreifen bis zu einem gewissen Grad aushalten. Oder die FIA verbietet all' die kleinen Flügelchen, die die heutigen Rennwagen verzieren.

    Bei früheren F1-Lieferanten wie Bridgestone und Michelin trafen solche Probleme eher selten. Das eigentliche Problem ist, dass die FIA genau die Reifen bestellt hat, die Pirelli liefert, um die Rennen "spannend" zu halten. Aber wie man heute sieht wurde das Blatt offenbar überreizt.
  9. #9

    Vorsatz und kein

    Die Curbs werden vorsätzlich überfahren und die Schuld trägt hier nicht Pirelli. Es ist zu klären, ob die Curbs hier besonders scharfkantig sind und dann sollt zukünftig jedes vorsätzliche Verlassen der Strecke konsequent bestraft werden. Als Curbs noch echte Abgrenzungen waren und es Kiesbetten gab, haben sich die Fahrer zweimal überlegt wo sie langfuhren