Gluten-Unverträglichkeit: Verdächtiges Klebereiweiß

DPA"Gluten ist nicht gut für mich" - davon sind immer mehr Menschen überzeugt. Vorsichtshalber greifen sie zu Spezialprodukten, die sich im Supermarkt stapeln. Doch der Schritt ist häufig überflüssig und erschwert die Diagnose ernstzunehmender Erkrankungen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-908038.html
  1. #1

    Einfach ausprobieren

    Der leichteste Weg mehr über Gluten herauszufinden, ist doch einmal über mehrere Monate darauf zu verzichten. Ich habe meine Allergien (schwerer Heuschnupfen und Stauballergie) komplett verloren, meine Verdauung wurde extrem leichgängiger und ich konnte morgens auf Kaffee verzichten, um in die Gänge zu kommen.
    Warum auf entkoppelte, isoliert denkende und forschende Wissenschaftler hören - oder auf doch sehr unerfahrene, Jungjournalisten wie Frau Merlot?! Selbst anfangen zu denken und zu handeln ist ein erster Schritt aus dem Abhängigkeitssystem, in das uns die Pharma- und Lebensmittelmafia erfolgreich gebracht haben.
    Jeder ist auch, was er isst und lebt mit den angenehmen oder angenehmen Folgen. In diesem Sinne: `n Guten ;-)
  2. #2

    Auf spezielle Lebensmittel, beispielsweise cholesterinarme, mit Vitaminen speziell und übernatürlich angereichtere usw. sollten eigentlich nur Leute zugreifen, die tatsächlich krank sind, also wirklich eine entsprechende Krankheit oder Lebensmittelunverträglichkeit haben, die auch von einem Arzt diagnostiziert wurde. Das gilt auch für glutenfreie Sachen. Denn sonst kann der Schuss langfristig auch nach hinten losgehen.

    Nur wer auch wirklich krank ist, sollte die nehmen. Ein Beispiel ist tatsächlich mein Nachbar. Der hatte viele Jahre lang eine solche Gluten-Unverträglichkeit, die aber sehr schwer zu diagnotizieren war. Er nahm über Monate und Jahre immer mehr, wurde immer blasser und kranker und immer dünner, bis er nur noch etwa 50kg wog. Er war zich Ärzten, die jedem Verdacht nachgingen und nichts fanden, vom Bandwurm bis zum Darmkrebs, bis er schließlich sogar an Galle, Niere oder irgendwas anderem operiert wurde. Brachte aber alles nix. Erst als dann durch Zufall die Gluten-Unverträglichkeit als tatsächlich vorliegende Krankheit festgestellt wurde und er nur noch glutenfreie Lebensmittel aß, hat sich die Lage wieder normalisiert und heute sieht er wieder fit aus, glücklich und zufrieden und sein Normalgewicht hat er auch wieder.

    Wie gesagt: Solche speziellen Lebensmittel sind für Leute da und sind bei Leuten notwendig, die wirklich eine echte entsprechende Erkrankung haben. Das trifft aber nur auf vielleicht einen von 500 Bürgern zu. Der Rest sollte einfach ganz normal essen.
  3. #3

    Wer diffuse Beschwerden hat sollte mal nach einer Histaminintoleranz schauen. Leider ziemlich unbekannt, auch unter Ärzten. Ist aber jetzt kein Heilpraktiker-Geschwätz sondern schulmedizinisch erforscht.
  4. #4

    Zitat von passepastous Beitrag anzeigen
    Der leichteste Weg mehr über Gluten herauszufinden, ist doch einmal über mehrere Monate darauf zu verzichten. Ich habe meine Allergien (schwerer Heuschnupfen und Stauballergie) komplett verloren, meine Verdauung wurde extrem leichgängiger und ich konnte morgens auf Kaffee verzichten, um in die Gänge zu kommen.
    Warum auf entkoppelte, isoliert denkende und forschende Wissenschaftler hören - oder auf doch sehr unerfahrene, Jungjournalisten wie Frau Merlot?! Selbst anfangen zu denken und zu handeln ist ein erster Schritt aus dem Abhängigkeitssystem, in das uns die Pharma- und Lebensmittelmafia erfolgreich gebracht haben.
    Jeder ist auch, was er isst und lebt mit den angenehmen oder angenehmen Folgen. In diesem Sinne: `n Guten ;-)
    Blödsinn. Gluten wird nicht künstlich den Lebensmitteln beigegeben, sondern das ist ganz natürlicher Bestandteil der Getreidekörner, aus denen das Mehl für die Backwaren hergestellt wird. Nix mit Pharma-Industrie. Da müssen Sie also Ihren Bäcker verklagen. Vielleicht sollten Sie mal den Alu-Hut abnehmen.
    Im Gegenteil. Die Lebensmittel bzw. das Mehl müssen nämlich erst speziell behandelt werden, um das Gluten da rauszukriegen und glutenfreie Lebensmittel zu erhalten.
    Und wie gesagt: Auf solche Sachen sollten nur Leute zurückgreifen, die auch wirklich eine entsprechend diagnostizierte Erkrankung haben. Das dürfte bei Ihnen wohl nicht vorliegen.
  5. #5

    Zöliakie profitieren vielleicht ..

    wenn ein größerer Markt für glutenfreie Produkte entsteht, dann ist dass doch nur gut für Zökliakiekranke. Damit wird es für die Hersteller rentabler entsprechende Produkte überhaupt zu platzieren.
    Wenn andere diese essen ohne dass Sie sie bräuchten, ist doch wurscht. Wenn man keinen Weizen isst, weil es kaum welchen gibt z.B. Asien, dann wird man ja auch nicht krank.
    Es ist doch niemand die glutenfreien Nudeln dem anderen weg, wenn die Nachfrage steigt steigt hier auch das Angebot.
    Von Bekannten weiß ich wie schwer es manchmal ist glutenfreie Produkte zu bekommen.
  6. #6

    Genau umgekehrt

    Ich drehe praktisch den Spieß um, indem ich Produkte NICHT kaufe, sobald "glutenfrei" draufsteht. Am häufigsten esse ich Nudeln und zwar solche, in denen Gluten drin sind. Mir geht es deswegen nicht besser und auch nicht schlechter.
  7. #7

    Brot etc einfach weglassen...

    ... aus dem Speiseplan. Das Muesli auch. Und die unselige Milch. Statt des Fruehstuecksbrotes ein Fruehstuecksalat oder Obst. Nach einer gewissen Zeit der Gewoehnung geht es einem dann viel besser und der 'Stuhlgang' geht auch wirklich. Gluten und aehnliche Substanzen setzen auch dem Gehirn zu und so langsam erkennen auch Forscher das Glutenaufnahme das Alzheimer Risiko erhoeht, weil Glutenverbindungen aehnlich des Myelin ('Baumaterial' fuer die Nerven) sind.
  8. #8

    Jaja...

    ....Gluten ist ja sooo giftig. Ich kenne viele die totale Panik davor haben...durch viele Berichte in der Presse oder im TV...schrecklich die Folgen...vor allem Pupsen soll von Gluten kommen...also nie wieder einen fahren lassen wenn man kein Gluten mehr isst? Vor allem Frauen sind hier anfaellig..weil pupsen geht ja gar nicht...tja...viel Spass beim Glutenfreien essen wuensch ich da.
  9. #9

    Zitat von b5200 Beitrag anzeigen
    Brot etc einfach weglassen ... aus dem Speiseplan. Das Muesli auch. Und die unselige Milch. Statt des Fruehstuecksbrotes ein Fruehstuecksalat oder Obst. Nach einer gewissen Zeit der Gewoehnung geht es einem dann viel besser und der 'Stuhlgang' geht auch wirklich. Gluten und aehnliche Substanzen setzen auch dem Gehirn zu und so langsam erkennen auch Forscher das Glutenaufnahme das Alzheimer Risiko erhoeht, weil Glutenverbindungen aehnlich des Myelin ('Baumaterial' fuer die Nerven) sind.
    Ja klar ... und Fleisch natürlich auch noch weglassen, damit sich jeder ernähren soll wie ein Eichhörnchen und aufgrund der Mangelerscheinungen dann reihenweise Tabletten schlucken. Und trotzdem sieht man dann aus, als hätte man gerade 2 Jahre Zwangsarbeit im sibirischen Gulag hinter sich. Nee, danke. Machen Sie mal nur.