Satellitenbild der Woche: Vom Speckgürtel in die Stratosphäre

Julian PetraschEin Berliner Informatikstudent hat ein System entwickelt, das Luftbilder mit deutlich höherer Auflösung liefern kann, als klassische Satelliten es tun. Wie gut die Technik funktioniert, zeigt ein Bild aus den Randbereichen der deutschen Hauptstadt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-908398.html
  1. #1

    ??????????

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    .... Wie gut die Technik funktioniert, zeigt ein Bild aus den Randbereichen der deutschen Hauptstadt.
    Randbereich oder Speckgürtel von Berlin??????????????????????????
    Also weder das Eine noch das Andere ist hier stimmend.
    Betrachtet man die Lage von Luckenwalde liegen zig andere Orte auch Städte dazwischen.

    Schade, die Leistung hat es nicht nötig durch solche Behauptungen aufgepeppt zu werden. Im Gegenteil, Sie schaden damit eher der Wahrnehmung des wissenschaftlichen Gehalts!
    #Nachgedacht
  2. #2

    Gibt es die Bilder auch in höherer Auflösung?

    Es ist sicher ein schönes Projekt, aber die Auflösung, zumindest hier im Spiegel, ist nicht so toll. Wenn ich die Sat Bilder von Google vergleiche, haben die ungleich mehr Details. OK, sie haben keinen IR Kanal dabei. Und natürlich immer die Gefahr, dass Google etwas weglässt, was ich nicht sehen soll. Eine Auflösung von 1 bis 10cm, das wäre wirklich ein Durchbruch. Aber ob ich wirklich möchte, dass jemand von oben erkennt, ob ich gerade Würstchen oder Steaks grille, Zigarre rauche oder an einem Eis lutsche, ist eine andere Frage.
  3. #3

    Präsentation unprofessionell

    Warum wird so ein Artikel erst live geschaltet und dann läßt man die Leser die Fehler suchen:
    1. Nix interaktiv - weder funktioniert der Slider, noch läßt sich das Foto größer anzeigen.
    2. Der/das "Knipse" ist sicher auch unvollständig.
    3. "Nahrinfrarotkanal" ist weiterhin falsch
    4. "Randbereich" auch - Luckenwalde gehört landesplanerisch zum "Äußeren Entwicklungsraum" von Berlin-Brandenburg
  4. #4

    k.T.

    Da macht einer ein wirklich cooles Projekt und hier wird wieder nur über Nebensächlickeiten gemeckert.

    Also ich finde es bemerkenswert, wenn jemand als Privatprojekt:
    o Stratosphärenballons baut
    o Kamerahardware modifizert
    o die Software aufbohrt
    o die Hardware an den Ballon kriegt, so daß sie praktisch funktioniert (Heizung,Stromversorgung)
    o GPS, Magnetfeld- und Beschleunigungsdaten auswertet
    o Wetterdaten für die Flugvorbereitung analysiert
    o die Ergebnisse ausgiebig auf einer Webseite präsentiert
  5. #5

    Gehackt oder CHDK

    Ob der gute mann die Firmware wirklich gehakt hat? Eigentlich gibt es seit Jahren für diverse Powershot Modelle das von Canon bewusst geduldet CHDK zum download. Damit kann jeder sein Modell, sofern unterstützt erweitern, programmieren etc.

    Canon Hacker Development Kit
  6. #6

    Warum Landsat?

    Wieso wird denn für so einen Vergleich gezielt ein Satellite mit geringer Auflösung herrausgesucht? Der europäische SPOT 6 produziert eine Auflösung von etwa 1.5 Metern. Und jeden Tag Kartenmaterial mit mehr als 1 Million Megapixel.

    Und die Auflösung der militärischen Aufklärungsflieger ist natürlich noch um einiges höher. Aus 10Km Höhe kann eine gut stabilisierte Kamera durchaus Zentimeter-Auflöung erreichen.

    Das ganze Projekt ist insgesamt eine ordentliche Arbeit auf gutem "Jugend forscht" Niveau, aber es ist nicht wirklich die große technologische Neuerung als die es in diesem Artikel dargestellt wird.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Berliner Informatikstudent hat ein System entwickelt, das Luftbilder mit deutlich höherer Auflösung liefern kann, als klassische Satelliten es tun. Wie gut die Technik funktioniert, zeigt ein Bild aus den Randbereichen der deutschen Hauptstadt.

    Luckenwalde am Stadtrand von Berlin vom Ballon aus gesehen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn das ein hochaufgelöstes Bild sein soll, bin ich der Kaiser von China. In Google Earth kann man den Leuten auf die Terrasse schauen - das ist hoch aufgelöst. Abgesehen davon müsste man den Ballon schon steuerbar machen, um an eine ernsthafte Nutzung zu denken.
  8. #8

    Hut ab!

    Herzlichen Glückwunsch an Julian Petrasch!
    Leider kann man bei der geringen Auflösung hier in SPON die Qualität des Bildes kaum beurteilen.
    Ich hätte mir einen Link auf eine größere Auflösung gewünscht. Meine Recherche mit Google hat mich leider auch nicht weiter gebracht.
  9. #9

    Ein schönes Projekt und es zeigt, wieviel mit ein bißchen Verstand und Bastelarbeit möglich ist.

    Der Vergleich zu den Kosten von Satelliten hinkt allerdings stark. Der Bürgermeister von Luckenwalde würde bestimmt keinen Satelliten starten, um sein Stadtgebiet zu überschauen. Er würde es einfach einkaufen. Die hohe Auflösung dieses Projektes klingt erstmal gut, ein wirklicher Mehrnutzen der den Aufwand rechtfertigt, erschliesst sich sicher nur in Einzelfällen.