Toyota Auris Hybrid: Mach Dich mal locker

Jürgen Pander Obwohl sie mit Hightech vollgestopft sind, gelten Hybridautos nach wie vor als irgendwie unvollständig, als Wagen zweiter Klasse. Dabei muss man sich ihnen nur mit einer grundsätzlich anderen Einstellung nähern, dann entfalten sie ihren ganzen Charme.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...-a-905539.html
  1. #1

    Hybrid Autos

    sind doch nur Autos Zweiter Klasse, und werden nur deshalb hergestellt, weil die Oil Industrie das so will da sonst Pleite, und die förderstaaten dazu.
    denn wo ein wille da auch ein weg für Elektro Autos.
  2. #2

    die Hinweise

    in dem Artikel haben nix mit Hybrid zu tun. So fährt man spritsparend mit einem ganz normalen Verbrenner. Das "ausrollenlassen" verhindert genau die gewünschte "Rekuperation". Meinesachtens ware bei einem Hybrid gefühlvolles Bremsen angesagt, und zwar so viel, dass der Motor/Generator generatorisch im Bremsbetrieb abreitet, die Scheibenbremsen aber grade noch nicht zupacken.

    aber was weiss ich schon....
  3. #3

    ..tja, das ursächliche Problem des Hybridautos ist doch wohl, daß es keinen Sprit spart.

    Die genannten Verbrauchswerte erreiche ich auch mit nem stinknormalen Diesel. Zwar ist das auch dank Umwelttechnik kein einfaches Triebwerk mehr, aber trotzdem.

    Der Spruch: "man muß sich drauf einstellen" mag vielleicht richtig sein - aber man kann sich auch drauf einstellen, daß man zum Fahren nur ein Auto unter 1 Tonne bewegt mit unter 100 PS - und dann brauchts keinen zweiten Antriebsstrang.

    Man kann sich vielleicht an der Tatsache freuen, daß es gelingt, große, hochmotorisierte, schwere Autos mit annehmbaren Verbrauch zu bewegen - aber ich täusche mich -denke ich- nicht, wenn ich behaupte, DAS ist nicht die Aufgabe.
  4. #4

    Sparsam?

    Also ich konnte mit meinem alten Prius auch schon mit 3.5 l/100 km Schnitt fahren.
    Aber wenn das Ziel eine volle Batterie ist muss man sich nicht wundern dass der Verbrauch so hoch liegt. Die Batterie sollte nie voll sein, sonst kann sie keine Energie mehr aufnehmen.
    Die Regeln für Sparsamkeit:
    - Der Benzinmotor sollte möglichst selten laufen
    - Der Antrieb sollte aber auch nicht übermässig elektrisch erfolgen
    - also möglichst lange ausrollen lassen ohne dass rekuperiert wird oder der Benziner läuft.
  5. #5

    optional

    "Das mag auch daran liegen, dass der Auris extrem zuverlässig ist: Im Dauertest der "Auto, Motor+Sport" absolvierte er jüngst als erstes Fahrzeug seit Einführung dieser Prüfung die 100.000 Kilometer ohne einen einzigen Mangel oder eine einzige Panne."

    Eine Konkurrenzzeitschrift führte vor einigen Jahren ebenfalls einen 100k-Dauertest mit dem Auris durch und stellte eklatante und auf unzureichende Konservierung zurückzuführende Rostprobleme fest.

    Übrigens staune ich noch immer über Toyotas Strategen, welche den etablierten und unschätzbar wertvollen Typennamen "Corolla" beerdigten.
  6. #6

    @mann30

    Hybridautos sind der logische und sinnvolle Zwischenschritt zu Elektroautos.
    Elektroautos gibt es bereits in hoher Qualität und Innovation - aber wie immer wenn es um Innovation geht nicht von Deutschen Herstellern.
  7. #7

    @peddersen

    Schon mal gehört dass man Diesel und Benzin nicht vergleichen kann?
    Wenn schon vergleichen, dann den CO2 Ausstoss. Aber ich gebe Ihnen Recht, 5.2 Liter sind viel zu viel für dieses Auto. Man müsste den Journalisten mal in einen Fahrkurs schicken, mit dem Wagen sind auch deutlich unter 4 Liter möglich zu erreichen.
  8. #8

    Der Benziner ist eigentlich ein Schlaffi????

    Als Fahrer eines Toyota Prius Hybrid - mit demselben Antrieb - seit 10 Jahren sei mir eine Bemerkung erlaubt: "Schlaffi" ist m.E. nicht korrekt für ein Fahrzeug, das in 11,4 sec von 0 auf 100 kmh beschleunigt (Golf VII 1,6 TDI 11,9 sec). Gerade durch die stufenlose Vollautomatik ist gutes Beschleunigungsverhalten gewährleistet, z.B. beim Überholen. Unser Verbrauch liegt im Schnitt bei 5.2l/100 im gemischten Verkehr, das ist 20% weniger als bei vergleichbaren Benzinern -ein Vergleich mit Diesel-Motoren ist unseriös - vergleichbar wäre allenfalls die CO2-Bilanz (90g/100km, Golf VII 99-119g/100km), dann stände der Diesel deutlich schlechter da.
    Vielleicht wird der Hybrid auch deshalbals "schlaff" empfunden, weil die Beschleunigung nicht durch "knackige Schaltvorgänge" und "röhrenden Sound" untermalt wird?
    Übrigens: Keineswegs erwartet ein Toyota Hybrid ein besonderes Fahrverhalten, einen besonderen Fahrstil - man vertraue auf die Technik und konzentriere sich auf den Verkehr. Allerdings: Für Hochgeschwindigkeitsfahrten auf der Autobahn über 150kmh geht der Hybrid-Vorteil verloren.
  9. #9

    Der Benziner ist eigentlich ein Schlaffi????

    Als Fahrer eines Toyota Prius Hybrid - mit demselben Antrieb - seit 10 Jahren sei mir eine Bemerkung erlaubt: "Schlaffi" ist m.E. nicht korrekt für ein Fahrzeug, das in 11,4 sec von 0 auf 100 kmh beschleunigt (Golf VII 1,6 TDI 11,9 sec). Gerade durch die stufenlose Vollautomatik ist gutes Beschleunigungsverhalten gewährleistet, z.B. beim Überholen. Unser Verbrauch liegt im Schnitt bei 5.2l/100 im gemischten Verkehr, das ist 20% weniger als bei vergleichbaren Benzinern -ein Vergleich mit Diesel-Motoren ist unseriös - vergleichbar wäre allenfalls die CO2-Bilanz (90g/100km, Golf VII 99-119g/100km), dann stände der Diesel deutlich schlechter da.
    Vielleicht wird der Hybrid auch deshalbals "schlaff" empfunden, weil die Beschleunigung nicht durch "knackige Schaltvorgänge" und "röhrenden Sound" untermalt wird?
    Übrigens: Keineswegs erwartet ein Toyota Hybrid ein besonderes Fahrverhalten, einen besonderen Fahrstil - man vertraue auf die Technik und konzentriere sich auf den Verkehr. Allerdings: Für Hochgeschwindigkeitsfahrten auf der Autobahn über 150kmh geht der Hybrid-Vorteil verloren.