Marathon-Rednerin Wendy Davis: Boom für den pinken Filibuster-Schuh

CorbisDie Laufschuhe von Wendy Davis sind pinkfarben und müssen sehr bequem sein: Die texanische Demokratin trug sie bei ihrer Marathon-Rede gegen ein Abtreibungsgesetz. Nun finden die Treter rasenden Absatz - und entwickeln sich zum politischen Symbol.

http://www.spiegel.de/panorama/wendy...-a-908481.html
  1. #1

    Sehr interesant ihre Schuhe... wirklich ja
    Undemokratisch war das trotzdem!!!
  2. #2

    boah..und schon wieder eine Heldin kreiert, schon interessant wie teilweise das so leicht geht.
  3. #3

    Allergrößten Respekt empfinde ich für diese Repräsentantin ,

    welch ein Einsatz für eine ihr wichtig erscheinende Sache , sicher wirken diese Schlupflöcher der Gesetzgebung einigermaßen befremdlich , aber dafür kann diese Politikerin nichts .
    Man stelle sich mal vor , einen vergleichbaren Einsatz im deutschen Bundestag so zu erleben , aber dafür müßten zuerst einmal genug Abgeordnete sich im Plenum eingefunden haben , da dieses sonst mal wieder nicht beschlußfähig wäre .
  4. #4

    Unglaublich

    Vor allem Bild 5 ist beeindruckend.
    Das alles in einem Land, das noch nie eine Präsidentin hervorgebracht hat.
    Wie soll Gleichberechtigung eigentlich funktionieren, wenn überall Männer die Mehrheit stellen, die von derartigen Problemen gar nicht tangiert werden?
  5. #5

    aha

    Müssen wir echt konsumieren um ein Statement zu machen? Wäre ich Mizuno hätte ich auch eine Astroturfing Kampagne gestartet.

    Filibuster sind nicht antidemokratisch sondern eine letzte Möglichkeit durch große Persönliche Aufopferung nochmals Aufmerksamkeit auf ein wichtiges Thema zu lenken. Ein Filibuster ist ja kein Veto, sondern ein kurzer Aufschub um ein weiteres Nachdenken über ein Thema zu erreichen.
  6. #6

    Zitat von Battlemonk Beitrag anzeigen
    Sehr interesant ihre Schuhe... wirklich ja
    Undemokratisch war das trotzdem!!!
    Na und? Die Diktatur der Mehrheit muss eben bekämpft werden, wenn Männer sie benutzen, um Frauen ihre Entscheidungsfreiheit zu stehlen.
  7. #7

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Vor allem Bild 5 ist beeindruckend.
    Das alles in einem Land, das noch nie eine Präsidentin hervorgebracht hat.
    Der Parkplatz am weißen Haus ist eine Herausforderung, soviel dazu.
  8. #8

    20 Wochen

    Die Dame wird zur Heldin, weil sie auch weiterhin Abtreibungen nach der 20. Woche der Schwangerschaft ermöglicht? Das wäre fast der 5. Monat. Leider gabs hier auf Spon keine Infos zu dem Gesetz. Aber ich bin mir nicht sicher, dass das so wirklich gut gelaufen ist.
  9. #9

    20 Wochen nach der Befruchtung?

    Vielleicht bin ich hier zwar der einzige, der sich nicht vorrangig für die schuhe interessiert, aber: soll das wirklich stimmen? ein weitreichendes verbot von abtreibungen nach der 20. schwangerschaftswoche? in deutschland ist die 12. woche maximum. oder geht es dann am ende doch nur um die wirtschaftlichen interessen der angesprochenen kliniken?