Sexualstraftäter als Kollege: Arbeitskampf am Containerterminal

REUTERSMit einem spontanen Streik protestierten Hafenarbeiter eines Containerterminals gegen einen Kollegen. Der Mann ist ein verurteilter Sexualstraftäter, die Belegschaft will auf keinen Fall mit ihm zusammenarbeiten. In dem Fall gibt es nur Verlierer.

Bremerhaven: Arbeiter wollen Sexualstraftäter nicht als Kollegen - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Vielleicht...

    hätte er sich das mit seiner Stieftochter mal vorher überlegen sollen. Das seine Kollegen nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen ist seine eigene Schuld!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit einem spontanen Streik protestierten Hafenarbeiter eines Containerterminals gegen einen Kollegen. Der Mann ist ein verurteilter Sexualstraftäter, die Belegschaft will auf keinen Fall mit ihm zusammenarbeiten. In dem Fall gibt es nur Verlierer.

    Bremerhaven: Arbeiter wollen Sexualstraftäter nicht als Kollegen - SPIEGEL ONLINE
    Tja, es gibt halt Recht und Gerechtigkeit. Manchmal ist beides unvereinbar.
  3. #3

    Ich frage mich dabei,

    ob ein Gefängnisaufentalt nicht sowieso ein Kündigungsgrund ist.
    Der AN kann ja in solchen Fällen,nicht wie im Arbeitsvertrag festgelegt,dem AG seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen?
  4. #4

    Da triumphiert der Mob mal wieder

    weil er jemanden gefunden hat, auf den er herabsehen kann. Und der Betriebsrat, dessen Aufgabe es waere, die Interessen des gemobbten zu schuetzen, schaut zu. Ganz toll.
  5. #5

    Was ist das für eine Wortwahl?

    Zitat:
    "...sagt Betriebsratschef Dammann."
    Zitatende

    Es gibt die Funktion Betriebsratschef nicht. Was soll das sein? Handelt es sich eventuell um den Betriebsratsvorsitzenden? Dann nennt es auch so.

    Es ist ein erheblicher Unterschied ob es ein Chef (Vorgesetzter) oder ein Vorsitzender (Vetreter) ist.

    Bitte den Text korrigieren.
  6. #6

    Aber, aber...

    Zitat von An-On Beitrag anzeigen
    weil er jemanden gefunden hat, auf den er herabsehen kann. Und der Betriebsrat, dessen Aufgabe es waere, die Interessen des gemobbten zu schuetzen, schaut zu. Ganz toll.
    ...von Mobbing kann in dem Fall wohl nicht gesprochen werden. Die Angestellten haben ganz offen erklärt dass sie mit dem Mann nicht zusammenarbeiten wollen. Als Nichtjurist kann ich nicht beurteilen ob der betroffene Arbeitgeber gerichtlich gezwungen werden kann den Mann weiter zu beschäftigen und dadurch den Betriebsfrieden zu gefährden. In diese Situation hat der Mann sich immerhin durch seine Tat selbst gebracht. Sein Anwalt sollte ihm den Rat geben: fangen Sie woanders ein neues Leben an. Aber vielleicht verfolgt der Anwalt andere Absichten.
  7. #7

    Dann

    würde ich vorschlagen,Sie laden den "gemoppten"zu sich nach Hause ein.
    Vielleicht haben Sie ja sogar eine Tochter.
  8. #8

    optional

    das ist genau richtig, was die Belegschaft macht. Solche Menschen gehören gedemütigt, an das Opfer wird wieder mal nicht gedacht, das ist doch keine Strafe, wenn er 12h am Tag Freigang bekommt...ich würde mit so einem auch nicht zusammenarbeiten...
  9. #9

    Zitat von An-On Beitrag anzeigen
    weil er jemanden gefunden hat, auf den er herabsehen kann. Und der Betriebsrat, dessen Aufgabe es waere, die Interessen des gemobbten zu schuetzen, schaut zu. Ganz toll.
    Und dieser Mensch, auf den dort herabgesehen wird, hat das nicht verdient? Wer sich an Kindern vergeht, den darf eine solche Reaktion nicht wundern, er sollte sie vielmehr erwarten.
    Wie man dann auch noch so dreist sein kann seine Beschäftigung vor Gericht einzuklagen anstatt irgendwo weit entfernt neu anzufangen trägt sicher auch nicht zur Entschärfung der Situation bei.