Todesstrafe: Texas richtet 500. Häftling hin

AP/Texas Department of Criminal JusticeKimberly McCarthy starb durch eine Giftspritze: Im US-Bundesstaat Texas ist die 500. Hinrichtung seit der Wiedereinführung der Todesstrafe vorgenommen werden. Die 52-Jährige war wegen Raubmordes verurteilt worden.

Todesstrafe: 500. Hinrichtung in Texas - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    was denkt ein Moerder,

    welche Rechte ihm nach der Tat eingeraemt werden? Mord ist Mord! egal, welche Hautfarbe der Moerder hat!
  2. #2

    Gegensätze

    Die USA sind in meinen Augen voller Gegensätze. Auf der einen Seite der immense technische Fortschritt (abgesehen von den teilweise veralteten Strukturen), auf der anderen diese mittelalterlichen Hinrichtungen, auch wenn es dabei Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten gibt. Ich würde mich in solch einem Land niemals wohlfühlen können.
  3. #3

    The land of the free...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kimberly McCarthy starb durch eine Giftspritze: Im US-Bundesstaat Texas ist die 500. Hinrichtung seit der Wiedereinführung der Todesstrafe vorgenommen werden. Die 52-Jährige war wegen Raubmordes verurteilt worden.

    Todesstrafe: 500. Hinrichtung in Texas - SPIEGEL ONLINE
    Warum kannte ich die Hautfarbe der Hingerichteten bevor ich das Foto geshen habe. Fragt sich niemand in den Staaten wie es zu solch einer seltsamen statistischen Anomali kommt? Aber dann das Wahlgesetz verändern... genau... weil es keinen Rassismus gibt in diesem schönen Land, das so frei ist, dass mehrer Millionen bewaffneter Sicherheitskräfte für Ordnung sorgen müssen. In D waren übrigens weniger Besatzungstruppen nach den 2. WK als derzeit Sicherheitskräfte in den USA aktiv sind...was sagt das über ein Land aus? Sagt Ihr es mit.

    Noch einen schönen Tag.
  4. #4

    Gesetz

    Das geht mir nie in den Kopf.
    Man sagt: "Du darfst nicht töten!" - Tötet aber selber auf eine ganz geplante Weise.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kimberly McCarthy starb durch eine Giftspritze: Im US-Bundesstaat Texas ist die 500. Hinrichtung seit der Wiedereinführung der Todesstrafe vorgenommen werden. Die 52-Jährige war wegen Raubmordes verurteilt worden.

    Todesstrafe: 500. Hinrichtung in Texas - SPIEGEL ONLINE
    Das ist der Grund, warum die Todesstrafe nicht abschreckt. Wenn gerade mal 500 Menschen in 30 Jahren hingerichtet werden, obwohl jedes Jahr tausende kaltblütige Morde begangen werden, damit kann man nicht mal nen Kind erschrecken. Würde jeder Mörder auch hingerichtet, gäbe es weniger Morde.
  6. #6

    Bevor sich hier im SpOn Forum wieder alle über die Amis aufregen:
    Die EU hat im Vertrag von Lissabon die Todesstrafe de facto wieder eingeführt. Und wir wissen ja auch: EU Recht steht über dem Länderrecht.
    (Das Amtsblatt der Europäischen Union C 303/17 bis 303/18 vom 14.12.2007, Art. 2 Abs. 2 + Erläuterung)
  7. #7

    Jemanden zu töten, der vor 16 Jahren jemanden getötet hat, ist barbarisch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kimberly McCarthy starb durch eine Giftspritze: Im US-Bundesstaat Texas ist die 500. Hinrichtung seit der Wiedereinführung der Todesstrafe vorgenommen werden. Die 52-Jährige war wegen Raubmordes verurteilt worden.

    Todesstrafe: 500. Hinrichtung in Texas - SPIEGEL ONLINE
    das hat mit Zivisilation und Humanismus nichts zu tun. Der Mensch, der jetzt hingerichtet wurde, wird für eine Tat bestraft, zu der dieser Mensch heute keine Beziehung mehr hat.
    Schon die Erziehungswissenschaften sagen uns, dass in der Kindeserziehung eine Sanktion in unmittelbarem Zusammenhang zum "Vergehen" stehen muss, um für das Kind nachvollziehbar zu sein.
    Das muss im Erwachsenenstrafrecht ebenso gelten.

    Ich bin erklärter Gegner der Todesstrafe, weil ich der Überzeugung bin, dass sich die Justiz einer Gesellschaft nicht mit den Taten ihrer Bürger gemein machen darf, sie sollte gerade dem Bürger der gefehlt hat, zeigen, was Humanismus bedeutet.
    Zumal es immer wieder vorkommt, dass Bürger zu unrecht bestraft werden, weil es Verfahrensfehler gab und der tatsächliche Täter erst später ermittelt wurde und/oder sogar seine Tat gesteht.

    Dann ist es für den/die zu unrecht Verureteilte(n) zu spät.

    Grausam was die Vereinigten Staaten von Amerika noch in einigen Bundesstaaten praktizieren.
  8. #8

    Warum so lange?

    Wieso müssen Todeskandidaten in den USA so lange auf die Vollstreckung Ihres Urteils warten? Eines der Argumente von Gegnern der Todestrafe sind die hohen Kosten einer Hinrichtung bezieht.

    Wenn die Verschleppung des Vollzugs nicht so lang dauern würde, wäre die Todesstrafe sicherlich günstiger als die alternative der lebenslangen Verwahrung.
  9. #9

    Umgang mit Hinrichtungen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kimberly McCarthy starb durch eine Giftspritze: Im US-Bundesstaat Texas ist die 500. Hinrichtung seit der Wiedereinführung der Todesstrafe vorgenommen werden. Die 52-Jährige war wegen Raubmordes verurteilt worden.

    Todesstrafe: 500. Hinrichtung in Texas - SPIEGEL ONLINE
    Was sagt denn AI dazu? Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren dass Menschenleben in U.S.A. nicht unbedingt den höchsten Stellenwert haben wie bei uns. Angefangen vom Waffenbesitz die zu Amokläufen schon oft verleitet haben bis zu Drohnen die auch Zivilisten töten können, ist das schon sehr erschreckend.
    Das macht diesen Staat nicht unbedingt symapthisch!