EU-Finanzministertreffen: Einigung auf Regeln für Bankenpleiten

DPADie Verhandlungen waren zäh, aber nun steht ein Ergebnis: Die EU-Finanzminister haben sich auf Regeln für die Abwicklung möglicher Pleitebanken geeinigt. Finanzminister Schäuble zeigte sich zufrieden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-908069.html
  1. #1

    Nächster konsequenter Schritt

    Haftungsregeln für Staatspleiten.
  2. #2

    Hier wird schon das nächste Ei gelegt

    "In der kommenden Woche will die EU-Kommission einen Gesetzentwurf vorlegen, der eine engere Verzahnung der bisher nur nationalen, von den Banken finanzierten Abwicklungsfonds vorsieht."

    So einen Entwurf hatte der unselige Franzose Barnier schon mal vorgelegt - er sah vor das sich die nationalen Fonds auf Anforderung gegenseitig zinslose Kredite geben müssen.

    Mit "engerer Verzahnung" ist natürlich wieder gemeint dass man Deutschlands Bürger ganz toll schröpfen wil, kann und wird, zur Freude von Merkel & Schäuble und dem ganzen CDU-CSU-FDP-SPD-Grünen-Volks(ver)treter-Verein.
  3. #3

    Die Bankster Lobby hat wieder gute Arbeit geleistet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verhandlungen waren zäh, aber nun steht ein Ergebnis: Die EU-Finanzminister haben sich auf Regeln für die Abwicklung möglicher Pleitebanken geeinigt. Finanzminister Schäuble zeigte sich zufrieden.

    EU-Finanzminister einigen sich auf Regeln für Pleitebanken - SPIEGEL ONLINE
    Die Eu Finanzgenies haben entschieden, dass die Sparer ihr Geld verlieren, wenn sie mehr als 100.000 auf dem Konto haben und der Steuerzahler spätere den Rest. Deutsche GmbH Geschaeftsfuehrer, die einen Konkurs verschleppen gehen in den Knast, Bankster finden sich mit mit einigen Millionen ab und starten in die nächste Ründe. Welches Volk vertritt Opa schaeuble und seine schwarzen Christen eigentlich?
  4. #4

    Endlich

    ..und man sollte alle anderen Kontinente ebenfalls von dieser Regelung ueberzeugen (sonst verlegt die Deutsche Bank Ihren Sitz in den Kongo)
  5. #5

    Über 100.000 Euro?

    Das könnte jeder halbwegs gut verdienende Mittelständler sein, oder eine gut verdienende Familie die Ihre Kinder beim Studium unter die Arme greift. Da wird mir glatt übel, erst extreme Bankenregulierung, jetzt extreme Kundenregulierung, diese Unabhängigkeitsfindung des Regierungsapparates ist schon fast krankhaft!
  6. #6

    Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!

    Endlich.
  7. #7

    Wird interessant,

    wie heute die Börse reagieren wird.
    Allerdings vermute ich eine Mogelpackung, da der ESM die offizielle Finanzierungsquelle wird und es keine Bankenpleite geben wird.
  8. #8

    Darf ich daran erinnern,

    dass Aktionäre im Falle der Commerzbank-Rettung viel und im Falle von Lehman alles verloren haben? Es ist eine moderne Legende, dass Aktionäre nicht beteiligt würden.

    Der Bankenrettung und Staatenrettung lagen sehr egoistische Staatsinteressen zugrunde. Beispielsweise kann sich Deutschland nicht erlauben, dass Millionen von Kapitallebensversicherungen wertlos werden. KLVs basieren zuförderst auf Staatsanleihen. Und in Deutschland gibt es mehr KLVs als Einwohner. Eine KLV zu haben, ist schon richtig blöd. Aber gleich zwei oder drei KLVs abzuschließen... dazu fehlen mir einfach die Worte.

    Wenn ein KLV-Anbieter ins straucheln gerät und beispielsweise 2000000 Millionen KLVs betroffen sind, dann sind das 2000000 Wut- und Dummbürger, die ihr Kreuzchen bei der nächsten Wahl bei der PDS oder gar bei der NPD machen könnten.
  9. #9

    Bei der Commerzbank....

    ...ist der Staat doch schon Aktionär......

    Und größter Gläubiger ist doch die EZB.....die den Banken das Geld zum Nulltarif hinterhergeworfen hat....