Internet in Kuba: Der Daumen auf der Leitung

DPAIn Kuba kann in 118 neuen Internet-Sälen gesurft werden. Die Resonanz ist verhalten, berichtet das staatliche Telekom-Unternehmen Etecsa. Erst Ende 2014 sollen private Anschlüsse eingerichtet werden.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/i...-a-907768.html
  1. #1

    Ein Wochenlohn für 60 Minuten surfen unter strengster Zensur auf einer 2 MBit-Leitung in Kuba. Sind das die "Fortschritte" von denen Lafontaine 2007 fabulierte?

    Und in D regt man sich darüber auf dass der Sozialhilfeempfänger der seinen Anschluß vom Amt bezahlt bekommt nicht auch die 100 Mbit-Leitung für seine File-Sharing-Aktivitäten bekommt.
  2. #2

    Überall das selbe:

    In Kuba bremst das Regime, in Deutschland die Drosselkom....
  3. #3

    nanananana

    Das ist doch wieder irreführend. In Kuba, wo von Grundnahrungsmitteln bis Miete alles subventioniert wird und das Bildungs- und Gesundheitssystem kostenlos ist müssen Kubaner sich den Internetzugang nicht vom Mund absparen. Und wo er seine paar Freizeit-Kröten läßt - das fragt sich der Kleine Mann überall auf der Welt. Ich erinnere mich an Zeiten, wo ich in Internetcafés für mehr als 5 Euro die Stunde gesurft bin - dank Embargo hinken die Kubaner technisch eben ein paar Dekaden hinterher. Davon geht die Welt nicht unter.
  4. #4

    .......

    Zitat von spon-facebook-10000030825 Beitrag anzeigen
    In Kuba bremst das Regime, in Deutschland die Drosselkom....

    herzlichen Dank für den intelligenten Beitrag!

    ach ich vergaß - gegen Aufgeld ist auch die Telekom wenn denn mal das Thema soweit ist, wieder schneller. Auf Kuba könnte sich niemand diese Gebühren leisten.

    Aber wie gesagt- Ihr Beitrag sehr intelligent.
  5. #5

    Zitat von warp0 Beitrag anzeigen
    Das ist doch wieder irreführend. In Kuba, wo von Grundnahrungsmitteln bis Miete alles subventioniert wird und das Bildungs- und Gesundheitssystem kostenlos ist müssen Kubaner sich den Internetzugang nicht vom Mund absparen. Und wo er seine paar Freizeit-Kröten läßt - das fragt sich der Kleine Mann überall auf der Welt. Ich erinnere mich an Zeiten, wo ich in Internetcafés für mehr als 5 Euro die Stunde gesurft bin - dank Embargo hinken die Kubaner technisch eben ein paar Dekaden hinterher. Davon geht die Welt nicht unter.
    wooooow. Sie sollten für die Linke Politik machen :)
  6. #6

    Wie denn?

    Zitat von grmlfimmel Beitrag anzeigen
    wooooow. Sie sollten für die Linke Politik machen :)
    In diesem rechten Sturmblättchen?
    Der Bote des Unheils wird geköpft und nicht der Unheilverursacher. Und unsere jämmerlichen Medien machen das mit.*|*NachDenkSeiten – Die kritische Website
  7. #7

    Die Offline-Nation

    Immerhin: Effektiver Schutz vor Prism und Tempora...
  8. #8

    Kubas Steinzeitkommunisten..

    ...werden durch Urlauber die Devisen bringen unterstützt. Deshslb auch werden die Buerger dort weiter bevormundet. Leider!
  9. #9

    Zitat von warp0 Beitrag anzeigen
    Das ist doch wieder irreführend. In Kuba, wo von Grundnahrungsmitteln bis Miete alles subventioniert wird und das Bildungs- und Gesundheitssystem kostenlos ist müssen Kubaner sich den Internetzugang nicht vom Mund absparen. Und wo er seine paar Freizeit-Kröten läßt - das fragt sich der Kleine Mann überall auf der Welt. Ich erinnere mich an Zeiten, wo ich in Internetcafés für mehr als 5 Euro die Stunde gesurft bin - dank Embargo hinken die Kubaner technisch eben ein paar Dekaden hinterher. Davon geht die Welt nicht unter.
    Soso... 5 Euro für ne Stunde surfen, womöglich noch in Deutschland. Die SPON-Märchenerzähler mal wieder...

    Das teuerste was ich erleben durfte, waren 4DM pro Stunde. Und das in der mittelhessischen Provinz irgendwann Ende 90, Anfang 00.